1.8. Exkurs: Geheimlehren der Gnostiker, der Essener und anderer

Die Gnosis

Als Gnostizismus, Gnostiker und Gnosis bezeichnet man religiöses Geheimwissen. Der Begriff Gnosis bedeutet „Erkenntnis“.

Die alten Gnostiker hatten einiges an Geheimwissen, das die Kirche und andere Gruppen der Weltelite vernichten wollten. Man wollte wohl die geistige Selbstverwirklichung des inneren Gottesfunken der Menschen verhindern.

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Die Gnostiker und Essener als Gegner der Kirche

Das Wissen der Gnostiker und Essener wollte und will die römisch-katholische Kirche unbedingt geheim halten, weshalb sie gegen sie vorging. Die römisch-katholische Kirche ist zugleich Teil der Babylonischen Bruderschaft, also der Weltelite.

Die Babylonische Bruderschaft zerstörte auch die große Bibliothek von Alexandria in der Antike und damit viel spirituelles Geheimwissen, und die anderen Schriftrollen versteckte man in der Geheimbibliothek des Vatikans. Man wollte antikes Wissen und Beweise für frühere Hochkulturen wie Atlantis vernichten.

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Zentrale Lehren der Gnostiker

Die Lehren der Gnostiker sind:

Es gibt einen allumfassenden Gott, aber später trat ein unvollkommener Gott ins Dasein, den die Gnostiker als Demiurgen bezeichnen. Er hat seinerseits eigenmächtig das materielle All erschaffen.

Für die Gnostiker ist Jesus von Nazareth nicht der Sohn des Gottes der Juden (der vielmehr der Demiurg ist), sondern eine Verkörperung des Christus als Kind des vollkommenen Gottes.

Dem Menschen müsse sein göttlicher Funke und dessen Gefangenschaft in der materiellen Welt bewusst werden, um sich letztlich zu erlösen, so die Lehre der Gnostiker. Einige Gnostiker sehen alles Materielle einschließlich fleischlicher Körper als böse Schöpfungen, andere legen den Schwerpunkt auf das geistige Prinzip der Rückkehr zur geistigen Vollkommenheit.

Die gnostischen Lehren gelten als Vorläufer des frühen Christentums.

Die Gnostiker lehren, dass die Geschehnisse im Universum und auf der Erde gewissen Zyklen unterliegen und vieles in neuer Form wiederkehrt, etwa auch große Lehrer der Menschheit.

Die Gnostiker lehren auch, dass das Universum in ein materielles und ein spirituelles Reich geteilt ist und beide Reiche von zahlreichen Wesen bewohnt werden. Sie alle sind Schöpfungen einer ursprünglichen Dreifaltigkeit, die den Urschöpfer ausmachen. Die Wesen der höheren Reiche (welche die Menschen in der spirituellen Entwicklung unterstützen) nannten die Gnostiker Äonen und die Wesen der niederen Reiche Archonten. Die Archonten seien neidisch auf den höheren geistigen Entwicklungsstand der Menschheit und versuchen diese ständig in ihr niederes, materiell orientiertes Reich hinabzuziehen. Die Gnostiker versuchten sich mit allen Mitteln den Archonten zu entziehen.

Der ganze Schöpfungsprozess sei nach den Gnostikern auch getragen von Tönen und Schwingung. Jeder Buchstabe hat seine eigene verborgene Bedeutung und ein inneres Grundprinzip. Daher ist die gesprochene Sprache eine Art Magie und ein Schlüssel, der die Tür zum Kontakt mit geistigen Wesen öffnet. Die Gnostiker hatten wohl mit magischen Formeln aus alten Schriften experimentiert.

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Die Gnostiker als Gegner des jüdischen Gottes

Die Gnostiker kritisierten auch die jüdische Idee von ihren zornigen, eifersüchtigen Gott Jehova, der im Gegensatz zum Wissen der Gnostiker über dem höchsten Schöpfer stand. Sie nannten ihn den Demiurgen, einen niederen Gott, nur den physischen Erschaffer des Planeten Erde. Er sei nur mächtig innerhalb seines Reiches, das aber zu einem viel größeren Universum gehöre, und es gäbe viele Entwicklungsstufen über ihm. Diesen Demiurgen oder Satan könnten die Menschen aber durch spirituellen Fortschritt überwinden. Mit geistiger Größe kann man dieses materielle Reich verlassen. Der göttliche Funke des Menschen komme aus einem höheren Reich und kehre wieder dorthin zurück. Der Demiurg habe nur den Körper erschaffen, nicht aber Geist und Seele. Doch im alten Jerusalem betrieb man reichlich Götzenverehrung und besänftigte die niederen Götter ständig mit Opfern im Tempel. Jüdische Priester hatten die Bevölkerung fest im Griff.

Für die Gnostiker waren die Anbeter des Demiurgen zu materiell orientiert. Es waren Menschen, die ihre Verbindung zum spirituellen Universum noch nicht gefunden haben. Und nur wenn man spirituelle Fortschritte als Mensch macht, kann man in höhere geistige Reiche gelangen.

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Die Gnostiker und Jesus

Für die Gnostiker war Jesus nicht von einer Jungfrau geboren, aber in seinem Körper wohnte der hohe Geist Christus und voller Rechtschaffenheit, Intelligenz und Weisheit. Man unterscheidet also zwischen den Jesus-Menschen und dem Christus-Geist.

Der Tod Christi war für die Gnostiker ein Zeichen, ihm ohne Angst und nach seinen Idealen zu folgen. Er habe Selbstmeisterung erreicht, die Macht der Archonten und ihren Kreislauf überwunden. In jedem Menschen, der es ihm gleichtut, wird die Dunkelheit keine Macht mehr haben. Dies sind selbstverwirklichte Menschen. Es gäbe ein großes Netzwerk aus geistigen Gefängnisgittern mit der Erde im Zentrum. Den sieben Archonten ordnet man auch sieben Dämonen und Todsünden zu: 1. Hochmut (Luzifer), 2. Habgier (Mammon), 3. Genusssucht (Asmodeus), Zorn (Satan), Selbstsucht (Beelzebub), Neid (Leviathan) und Faulheit (Belphegor).

Christus war für die Gnostiker der „Logos“ (Wort und Sinn), das Wort, welches ihnen den Weg zum Sieg über die niederen Mächte zeigen würde.

Die Gnostiker interessierten sich aber nicht für die Ankunft eines zweiten Christus oder seine Auferstehung. Eine Auferstehung in der materiellen Welt machte wenig Sinn, da der wahre Sieg in der geistigen Überwindung des physischen Körpers lag.

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Die Lehren der Essener

Jesus soll zur Bruderschaft der Essener gehört haben, die den Weg der Erleuchtung und der Erforschung der geheimen Mysterien beging. (Die Essener hatten einige Gemeinsamkeiten mit den Gnostikern.)

Die Essener lebten abseits der Städte in der Wüste als eine Art Ordensgemeinschaft. Sie lebten ohne Besitz und Geld, trugen weiße Kleidung als Zeichen der Reinheit, aßen kein Fleisch, glaubten an die Unsterblichkeit der Seele und an Engel Gottes. Mitglieder sollen auch Josef, Maria und Johannes der Täufer gewesen sein. Die Essener wurden von einem „Lehrer der Rechtschaffenheit“ angeführt, der durch sein persönliches Vorbild ein bescheidenes, enthaltsames Leben lehrte.

Essener waren für Ehrlichkeit, Gutmütigkeit, Verschwiegenheit, Friedfertigkeit und Heilkunst bekannt.

Die Essener sahen sich auch als die Erben einer großartigen Zivilisation der Vorzeit, besaßen fortschrittliches Geheimwissen und arbeiteten auf geheime Weise am Sieg des Lichts über die Dunkelheit. Sie fühlten aber auch, dass sie eine Mission hatten, welche sich als Gründung des Christentums herausstellte. Hochentwickelte geistige Wesen unterstützten sie dabei, die auch die Bruderschaft der Essener lenkten. Sie waren die wahren Heiligen, Weisen und Meister dieser Zeit, auch nach den alten Mysterien-Schulen

Die Essener begrenzten sich nicht auf eine Religion, sondern studierten alle, um von allen die großen wissenschaftlichen Prinzipien zu finden. Dazu gehörten auch die Lehren der Chaldäer, von Zarathustra, Hermes Trismegistos, das Buch Henoch, die Lehren des Melchizedek-Ordens und Lehren, die Gemeinsamkeiten zum Buddhismus aufweisen.

Die Lehre der Wiedergeburt lehrte auch Jesus Christus, aber diese Lehre strich die Kirche später aus der Bibel, was große Angst vor dem Tod als Folge hatte. So konnte man die Menschen leichter kontrollieren.

Letztlich wurden die frühen Gnostiker Eingeweihte der buddhistischen Philosophie. Von den Buddhisten kommt daher das christliche Mönchstum.

Die Essener wussten, wie man mit Engeln sprach und hatten die Frage gelöst, woher das Böse auf die Erde kam.

Ein anderes Anliegen der Essener war es, ihre Seelen rein zu halten und sich vor bösen Geistern zu schützen. Durch die Lehre der Seelenwanderung wussten sie, dass sie nur eine kurze Zeit auf Erden verbrachten. Daher weigerten sie sich auch zu lügen und falsche Mittelwege durchs Leben zu gehen.

Die Essener sahen sich auch als Beschützer der heiligen Lehren und besaßen viele alte Schriften, bis vom Anfang der Menschheitsgeschichte.

Die Essener sahen es als ihre Pflicht, alte Schriften zu bewahren, übersetzen und weiterzugeben.

Man unterschied bei den Menschen zwischen schlafenden Seelen, schläfrige Seelen und erwachte Seelen, denen sie alle je nach Entwicklungsstand helfen wollten. Nur die „erwachten Seelen“ durften die Einweihung in die Mysterien dieser Bruderschaft erhalten.

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Die Lehre Jesu sei sozusagen die „gnostische Kirche“. Sie vereinte Yoga, Tibetische Magie, Zen-Buddhismus, praktischen Buddhismus, Hermetische Wissenschaft und weitere Lehren. Die gesammelte alte Weisheit ist im Gnostizismus vereint.

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Exkurs: Der Mythos von Sophia bei den Gnostikern

Sophia ist der griechische Name für Weisheit und für Gnostiker auch ein Symbol des Gnostizismus.

Doch der Legende nach erschuf Sophia ein finsteres Wesen – es war ein Versehen beim Versuch, ein Werk zu schaffen, das Gottes Werk gleich war. Dabei entstand ein Wesen der Finsternis namens Jaldabaoth, eine Schlange mit Löwenkopf. Das war das erste Dunkelwesen, der erste Archont, der große Macht von seiner Mutter hatte. Er sagte: „Ich bin Gott und es gibt keinen anderen Gott.“ Mit ihm schloss auch der biblische Abraham seinen Bund.

Jaldabaoth hatte sieben Söhne als Archonten, die nach den Gnostikern mit den sieben Planeten des Sonnensystems gleichzusetzen sind.

Das große Ziel des Dunkelwesens Jaldabaoth war die Erschaffung eines Menschen nach seinem Bilde, was ihm nur mit der Kraft seiner Mutter gelang. Doch die Menschen stiegen spirituell immer höher, weil sie das Licht von Sophia hatten, was den Archonten neidisch machte. So versuchte er seine Schöpfungen eng an die Erde und die Materie zu binden, auch durch den Garten des Paradieses.

Sophia sandte ihre Schlange, um die Menschen zu überreden, vom verbotenen Baum zu kosten, um Erkenntnis zu erlangen. Daraufhin wurden sie zwar sterblich und aus dem Paradies vertrieben, aber ihre Weisheit wuchs. Einerseits litten sie Schmerz und Konflikte, andererseits blieb die heilige Lehre bei ihnen.

Schließlich bat die jüngere Sophia (die Jaldabaoth versehentlich erschaffen hatte) ihre ältere Mutter Sophia (die Gattin von Christus), den Christusgeist zu senden, um der Menschheit zu helfen. Durch seine Kreuzigung wurde Jaldabaoths Königreich der Materie überwältigt und seitdem sammelt Christus alle Seelen, die wie er über die Materie siegen. Sind alle Lichter der Seelen auf Erden gesammelt, ist der Weltlauf der Zeiten vollendet.

Der Mythos von Sophia ist für Jason eine Nacherzählung kosmischer Geschehnisse, die die frühen Gnostiker und Christen verstanden. Die Archonten und Äonen sollen später die Nephilim und Elohim gewesen sein.

Physisch werden die Archonten oft als Drachen oder Reptilien beschrieben.

Laut den Gnostikern wollen diese Dunkelwesen die Ängste der Menschen. Sie ernähren sich von unserer Energie der Angst, die sie wie Drogen berauscht, auch „Loosh-Energie“ genannt.

Die Archonten wollen die Menschen daran hindern, ihr göttliches Licht zu finden. Sie selber seien roboterhaft ohne echte Gefühle und können sich nicht weiterentwickeln. Auch große Schamanen sahen immer schon parasitäre geistige Wesen.

Laut Jason ist es kein Zufall, dass uns die Medien die sieben Todsünden oft positiv verkaufen, da sie uns in den niedrigen Schwingungen halten. Die Gnostiker lebten das Gegenteil, nämlich Liebe, Gerechtigkeit, Mut, Weisheit und Bescheidenheit. Wer so lebt, kann nicht von den Archonten manipuliert werden. Man solle auch keine Angst haben, vor allem nicht vor dem Tod.

Die Babylonische Bruderschaft ist also eigentlich die Religion der Archonten und wird durch ihre Mittelsmänner der Blutlinien gesteuert. Diese sorgt dafür, dass es auf der Welt immer genug Angst-Energie gibt. Daher Kriege und Chaos.

Aber auch die hohen Eingeweihte der negativen Kreise wissen oft nicht die ganze Wahrheit. Durch listige Pläne betrügt man auch jene, die glauben, zu herrschen und alles zu wissen. Die Eliten werden auf ihre Weise genauso belogen wie der Rest der Menschheit.

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Exkurs 2: Die Gnostiker und die kosmischen, hermetischen Gesetze

Die Gnostiker studierten auch die Lehren von Hermes Trismegistos und die zwölf Smaragdtafeln von Thoth, dem Atlanter. Er wurde auch der „dreimal Größte“ genannt, weil er einst der Größte der Philosophen, der Größte der Priester und der Größte der Könige war.

Die zwölf Smaragdtafeln werden ihm zugeschrieben und bilden die Grundlage der Hermetik und Alchemie. Sie enthalten Grundsätze zum Zusammenhang von Mikrokosmos und Makrokosmos, etwa:

„Wie oben, so unten.“

Einst soll dieser atlantische Meister das Volk Ägyptens zu einer großen Zivilisation erhoben haben und eine große Pyramide errichtet, wo er seine Schriften hinterlegte. Die Smaragdtafeln und ihre Zeichen sollen mit Gedankenwellen auf den Leser reagieren und geben so noch mehr Weisheiten weiter als die bloßen Schriftzeichen.

Auf einer Tafel steht, was an die Archonten und reptilienartigen Gestaltwandler erinnert: Unter Menschen wandeln Schlangenwesen, die als Menschen erschienen. Diese Wesen lassen sich durch schwarze Magie anlocken und durch Blutopfer zog man sie in die Welt der Menschen. Sie unterwanderten deren Regierungen und täuschten so die Menschen. Nur Magie konnte sie entlarven.

In den Tagen von Atlantis sollen geistige Wesen der spirituellen Rangordnung, die sich verstärkt mit weltlichen Dingen beschäftigten, mit den Menschen zusammengelebt haben. Man lehrte sie die Heiligen Künste. Später gab man diese antiken Wahrheiten nur noch an Sinnbilder ans Volk weiter.

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Literatur: „Mein Vater war ein MiB – Das geheime Weltraumprogramm, die Antarktis-Deutschen und die Aliens – ein Whistleblower packt aus!“ (von Jason Mason)

Mehr zum Thema:Die Weltverschwörung, die Weltraumverschwörung und das geheime Weltraumprogramm – Außerirdische, Ufos, die Matrix des Universums und mehr“.