Einzelgänger und Außenseiter

Außenseiter oder Anführer, aber etwas dazwischen will ich in meinem Ideal nicht sein, also kein Mitläufer im Mittelfeld. Und weil ich nicht geeignet für den Weg des Anführers bin oder dafür die Bahnen falsch gestellt habe, gehe ich den Weg des Einzelgängers und Außenseiters, zwar auch mit dem Status einen freien Experten oder freien Beraters, aber ein Wissensexperte ist nicht dasselbe wie ein Anführer. Im Web trete ich auch stärker auf als im wahren Leben.

Jedenfalls habe ich in meinem Leben die Außenseiter- und Einzelgänger-Kompetenzen gelernt und ausgebaut und bisher bin ich der Einzige, den ich kenne, der gezielt solche Eigenschaften als Kompetenzen erkennt und benennt. Doch ich weiß, was ich alles kann, wo viele soziale Schafe nur mit Kontaktieren ihrer Herde weiterkommen. Als Einzelgänger habe ich auch Arten von Mut erlangt, die viele Mitläufer nicht haben.

Einst las ich mal von einem Experiment, wo man „gesunde normale Menschen“ für einige Wochen von allen anderen Menschen isolierte, aber ansonsten fehlte ihnen nichts und sie konnten Einzelgänger-Beschäftigungen ihrer Wahl nachgehen. Die meisten bekamen dadurch große psychische Probleme . Ich dürfte das mit Leichtigkeit schaffen, immerhin lebe ich an 6 Tagen die Woche allein (und ohne meine Eltern wären es 7 Tage), auch ohne Internetkontakte, ja, oft auch ohne die üblichen Nachrichten. Bücher, Sport in der Natur, Schreiben, Denken und Meditieren, daraus besteht mein spanndes Leben. Doch glauben Sie bloß nicht, ich verstehe mich mit anderen Bücherlesern, Bücherschreibern, Esoterikern, Meditierenden, Naturmenschenm Sportlern oder gar anderen Außenseitern und Einzelgängern. Ich bin auch anders als sie alle, auch anders als alle anderen Einzelgänger und Außenseiter. Und kommen Sie mir jetzt nicht mit dem Satz „Jeder Mensch ist anders“. Ich weiß genau, wovon ich rede – und warum ich mindestens 99 Prozent aller anderen angeblichen Einzelgänger und Sonderlinge noch überbiete. Ja, selbst viele Menschen mit sehr viel größeren paranormalen, spirituellen Fähigkeiten als ich – Talente, an die ich in diesem Leben nie heranreichen werde – werden mich in Sachen „Seltsamkeit“ auf einer bestimmten gesellschaftlichen Ebene so leicht nicht schlagen, denn viele dieser Menschen scheinen in sozialer Hinsicht dann doch recht normal in ihrern „Grundanlagen“ tief im Inneren zu sein. Von der Andersartigkeit, von der ich spreche, sehen Sie auf dieser Website aber kaum etwas. Vielleicht wird sich das mal ändern, vielleicht auch so bleiben, denn es ist schwer für mich, das nach außen so zu kommunizieren, dass Sie auch wirklich verstehen, warum ich nicht nur „ein Außenseiter unter vielen im Internet“ bin, sondern auch anders als diese anderen Außenseiter. Denn ich kenne den Trick vieler Menschen: Viele wollen das  kleinreden und mir zeigen, wie „normal“ ich doch bin und wie viele Menschen „ähnlich wie ich“ seien. Nein, sie sind nicht wie ich – und ich werde im Lauf der Jahre immer besser darin, mit luziferischer Zielsicherheit in den schwarzen Punkt zu treffen, der eine scheinbare Gemeinsamkeit mit anderen Menschen nur als Schein entlarvt. Die Frage, ob in mir eine außerirdische oder sonst wie exotische Seele ist, ist für mich  nebensächlich geworden, denn es ist einfach eine Tatsache, dass ich auf bestimmten Ebenen ganz anders denke als mindestens 99 Prozent der Menschheit – auch wenn es etwas schwer ist, diese Ebenen zu erfassen. Und wenn ich „nur“ eine normale Erden-Seele bin, dann ist das alles umso erstaunlicher, denn denn schlage ich in „Seltsamkeit“ wohl auch so manche „Außerirdischen“.

Zuerst war ich in meiner Kindheit zwangsläufig ein Einzelgänger, aber später war ich es immer mehr aus Überzeugung und mein Leben als Einzelgänger und Außenseiter hat mich auf meine Weise stark und intelligent gemacht, wie viele sozialen Schafe es nie werden. Spätestens am 4. Juli 2001 „verbrannte“ ich meine Verbindung zur normalen Gemeinschaft endgültig und ging voller Überzeugung und mit noch größerem Selbstbewusstsein den Weg des Einzelgängers nach dem Prinzip: „Ich kann nicht so sein wie ihr (meine Mitschüler) und ich will nicht so sein wie ihr. Am 4. Juli 2001 ging passend zu meiner (von Zorn begleiteten) Entscheidung – es war zugleich der letzte Schultag – eine Wohnung im Nachbarhaus in Feuer auf.