2.7. Andere Geheimgesellschaften und die Freimauerei

Der interviewte Hochgrad-Freimaurer erzählt in Buch „Geheimgesellschaften 3“, wie die Freimaurerei mit anderen Geheimgesellschaften verbunden ist. Ich gebe das hier wieder, wie ich es verstanden habe.

Die Freimaurer als Werkzeug der Illuminati

In der Pyramide der Macht stehen die Illuminati über den Freimaurern, also die mächtigen Elitefamilien.

Einige Freimaurer arbeiten bewusst am großen Plan der Elite mit, aber die meisten werden einfach vereinnahmt. Die einzelnen Logen stehen unter strenger Kontrolle höherer Mächte. Die Freimaurerei als Ganzes ist nur das ausführende Werkzeug der mächtigen Illuminati-Familien.

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Was die Freimaurer mit den Rosenkreuzern verbindet: Theorie und Praxis

Die Freimaurer beschäftigen sich mit der Theorie, die Rosenkreuzer mit der Praxis. Einst war beides eines, aber dann hat man die Macht geteilt.

Die geheimen Gesetze, die Theorie der Geisteskraft, lernt man bei den Freimaurern. Bei den Rosenkreuzern lernt man die Praxis, also wie man Geheimwissen als Geisteskraft praktisch anwendet. So ergänzen sich beide Organisationen.

Die Rosenkreuzer gehen den alchemistischen Weg mit christlich-ägyptischer Tradition. Der interviewte Hochgrad-Freimaurer war selbst lange Mitglied der Rosenkreuzer.

Bei den Rosenkreuzern beginnt man mit Selbstinitiationen. Man muss allein durch Geisteskraft etwas in der Welt der Materie bewirken, etwa Streichhölzer auf dem Wasser bewegen. Schafft man das, kommt man zum nächsten Grad. Letztlich geht es darum, zu anderen Menschen telepathisch Kontakt aufzunehmen und sie geistig zu beeinflussen, etwa dass ein Mensch in einer Versammlung den Kopf dreht oder etwas anderes tut, das man sich wünscht. Diese geistige Beeinflussung lernt man bei den Rosenkreuzern.

Die Rituale der Rosenkreuzer leiten wie in der Freimaurerei dazu hin, dass man das luziferische Prinzip in der Welt erkennt.

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Nach dem 33. Grad der Freimaurer: die Martinisten

Über dem 33. Grad der Schotten-Freimaurerei gibt es die geheimen Ränge der Martinisten. Sie sind wie die Rosenkreuzer: Sie wenden die Theorie praktisch an. Das ist eine andere Liga von Freimaurern.

Als Martinist arbeitet man mit Prinzipien wie dem geheimnisvollen Graf Saint Germain, also wie man auf magische Art etwas in der Materie bewirkt. Der Graf war ein Meister der Alchemie und konnte diese Erkenntnisse zur eigenen Unsterblichkeit anwenden. Heute ist Saint Germain eine geheimnisvolle Kraft in der Welt, die man anrufen kann.

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Was die legendären Templer mit der Freimaurerei verbindet

Im Mittelalter hatte der mystische Orden der Templer eine große Macht. Die Templer hatten die Geheimnisse der Urchristen und der sogenannten Bundeslade gefunden.

Die Templer waren aber keine Wohltätigkeitsorganisation, sondern ein militärischer Orden. Sie sahen sich als Soldaten Christi, erlangten viele Reichtümer, aber dann hat die Kirche sie vernichtet. Die Templer verehrten das Kreuz auch nicht wie die normalen Christen. Sie sahen es als Marterwerkzeug ihres Herrn, Jesus Christus.

Öffentlich war der Templer-Orden nun vernichtet, aber nach den Legenden der Freimaurer brachte man das Geheimnis vom Erfolg der Templer nach Schottland. Bald kam das Templerwissen unter dem Mantel der Freimaurerei zurück nach Europa, aber aufgeteilt in vier Kapitel. Immer ein Viertel des Wissens kam an einen Ort. Die Freimaurerei umgab sich schon immer mit Schutzhüllen, sei es die Symbolik der Dombauhütten oder der Christen.

Es gibt also vier Lehrarten in der Freimaurerei, die zusammen das Gesamtwissen der Templer vermitteln. Jedoch sind alle Lehrarten auf einzelne Länder verteilt – der Schottische Ritus, der 3WK, der York-Ritus und der Freimaurer-Orden. Alle Lehrarten haben nur Teilwissen und Besuchsverbote untereinander.

In Deutschland gibt es seit Ende des Zweiten Weltkriegs aber alle vier Lehrarten. Das Land hat den ganzen Schlüssel. Die Siegermächte bauten hier einst Feldlogen für ihre Zwecke. Später zogen sie ab, aber die Logen blieben. Dann geschah etwas in der Welt Einmaliges: Die deutschen Freimaurer der vielen Lehrarten besuchten sich gegenseitig trotz Verbot und erkannten: Offene Fragen der einen Lehrart erklärt das Ritual einer anderen Lehrart. Als die Siegermächte das sahen, wollten sie gegensteuern. Seitdem gibt es einen Krieg der Logen. Die Siegermächte gaben Deutschland ungewollt den Schlüssel für das große Geheimnis.

Entschlüsselt werden die freimaurerischen Geheimnisse durch Symbole, Legende und Ritual, doch alle Elemente einer Lehrart ergeben nur ein Viertel-Geheimnis. Das Geheimnis ist im Grunde einfach und steht auch in der Bibel, aber ohne die Schlüssel könne man es nicht herauslesen.

Der Templergedanke wurde in der Freimaurerei lange zurückgedrängt und der Einfluss des jüdischen Alten Testaments stärker. Gerade in Deutschland lebt aber der ritterliche Templergedanke wieder auf. Hier herrscht ein Kriegszustand. Die englisch-amerikanischen Logen stehen den Templern eher feindlich gegenüber, während die deutsche Freimaurerei templerfreundlich ist und sich auch für ein starkes Europa und seine Unabhängigkeit von England und den USA einsetzt.

Weiteres zu den Templern:

Die Templer waren in die Geheimnisse der Bundeslade eingeweiht. Deren Inhalt an Wissen und Gegenständen gibt dem Wissenden Macht und er kann wie Gott wirken. Das konnten die Templer.

Die traditionellen Gegenstände der Bundeslade sind die Gesetzestafeln, der Aaronstab und die Mannaschale. Die Bundeslade steht der Bibel zufolge für die Anwesenheit Gottes.

Die Freimaurerei präsentiert in Ritualen immer wieder Särge. Diese stellen die Bundeslade dar. Und auf dem Altar der Freimaurer liegt eine offene Bibel (Symbol der Gesetzestafeln), darüber ein Schwert (Symbol des Aaronstabes) und daneben die Vereinigungsschale (der Gral, die Mannaschale), wo das Blut der Brüder gemischt wird. Der Stab ist das Herrschaftssymbol, die Schale ein Segenssymbol. Die Gesetzestafeln sind als Grundlage zu sehen, nicht als moralische Verhaltensregeln. Sieht man in einer Freimaurerloge oder in einer Kirche diese drei Gegenstände (Bibel, Stab, Schale), bedeutet das: „Wir sind im Besitz des Wissens der Bundeslade.

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Die Freimauerei und Israel

Die Freimaurerei nimmt die biblische Geschichte der Israeliten sehr ernst. Aber es geht dabei nicht um Historie, sondern um die Machtmittel, um Menschen zu kontrollieren.

Die biblische Gottheit Jehova und seine menschliche Regierung wollen die Menschheit beherrschen. Im Grunde ist Israel mehr eine Geisteshaltung in der Menschheit. Der Gott sagte einst: „Ich habe euch ausgewählt. Ich werde euch führen und bin euer Gott. Wenn ihr meine Gesetze einhaltet, werde ich euch segnen. Dann bekommt ihr alles, was ihr wollt.“ Dieser Gott hat viele Menschen ermordet, damit die 12 Stämme Israels gesegnet sind, was Teil seines Versprechens war. Doch später wollte das Volk diesen Gott nicht mehr.  Und es heißt: „ISRA-EL“. Das EL steht für den obersten Gott EL. Zusammen bedeutet es: „Gottesstreiter“.

Der erste Gott gab dem Menschen den Garten Eden zur Verwaltung, der Mensch sollte also die ganze Materie verwalten – die „Menschheit“ als energetisches Potenzial. Und so, wie die einzelnen Zellen im Körper das Programm des ganzen Menschen enthalten, enthält der einzelne Mensch das Programm der Menschheit: Wie im Makrokosmos, so im Mikrokosmos. Das ist Israel, also das Bewusstsein für dieses göttliche Auserwähltsein und das Wissen um Gott. Und nach der Herrschaft Salomos konnte sich der Mensch von den göttlichen Einschränkungen lösen und sich als Mensch verwirklichen. Und wer sich als Mensch verwirklichen kann, ist selbst Gott.

Die meisten heutigen Juden sind auch keine genetischen Juden, sondern zionistische Juden. Die Freimaurer haben einerseits Respekt vor dem ursprünglichen jüdischen Volk und seiner Geschichte, aber Distanz zu den modernen, nicht genetischen Juden.

Das Volk Israel wurde einst in 10 + 2 Stämme geteilt, wobei 2 zum Stamm Juda gehören. Einst hat auch der in der Templerlegende bedeutsame Mönch Bernhard von Clairvaux den Templer-Orden als „Israel“ bezeichnet. Trotzdem würden die Templer und Freimaurer nie sagen, dass sie Israel seien und Anspruch auf die Weltregierung haben.

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Die Freimaurer und die jüdischen Essener zur Zeit Jesu

Die spirituelle Gemeinschaft der Essener war im Besitz der Ur-Wahrheiten, der Prinzipien, die hinter der Menschheit stehen: Die Prinzipien, wie das Machtgebäude funktioniert, das energetische Gebäude (der Salomonische Tempel). Jesus war Mitglied der Essener und kannte die Geheimnisse.

Die Essener retteten viele Wahrheiten durch die Zeitalter hinweg. Jesus teilte diese Geheimnisse dem Volk mit, um es aus der Versklavung durch die Priesterschaft zu befreien.

Das urchristliche Wissen der Essener kam in den Besitz der Tempelritter – und dann zur Freimaurerei.

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Die Freimaurerei und das alte Atlantis

Atlantis ist in Gesprächen der Freimaurer auch ein Thema. Interessanter ist Atlantis aber aus geistiger Sicht, die Energie, die diesem Kontinent einst entströmte.

Bei den Rosenkreuzern spielen Atlantis aber eine größere Rolle als in der Freimaurerei. Die Freimaurerei hat primär die Aufgabe, die freimaurerischen Lehren in die Gesellschaft einzubringen und die Menschheit der Gegenwart zu führen. Da ist Beschäftigung mit der Vergangenheit wenig hilfreich.

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Literatur: „Geheimgesellschaften 3. Krieg der Freimaurer. Ein Hochgradfreimaurer packt aus!“ (von Jan van Helsing)

Mehr zum Thema: „Geheimgesellschaften, Illuminaten, Freimaurer und die Neue Weltordnung