4.5. Gut und Böse im Menschen – und die Verführung durch die Herrschenden

Gut und Böse im Menschen als Kind und Jugendlicher

Ein Kind ist nach der Geheimlehre eines kabbalistischen Buches als Neugeborener mit dem bösen Prinzip verbunden, denn es schreit so lange, bis man es befriedigt, ohne Rücksicht auf die Mutter. Anders könnte das Kind nicht überleben, da es nur mit dem „bösen Prinzip“ verbunden ist, so erklärt es der interviewte Hochgrad-Freimaurer.

Jan van Helsing widerspricht hier. Seine Kinder gehören nicht dem bösen Prinzip an.

Erst als Jugendlicher komme das „gute Prinzip“ hinzu, so der Hochgrad-Freimaurer weiter. Dann kommen zwar die Pubertätsprobleme, aber auch die Ideale. Der junge Mensch würde sich aufopfern für eine Idee. Er erkennt etwas, das höherwertig ist, ein Ideal außerhalb des Egos. Er ist aber auch leicht beeinflussbar. Das führt zu Problemsituationen.

Der Mensch hat nun zwei Engel: einen lichten und einen dunklen. Und diese Dinge sind der Hintergrund, wie die Mächtigen dieser Welt die Kinder und Jugend beeinflussen, so der Hochgrad-Freimaurer.

Deshalb bekommt man in diesem Alter auch die Konfirmation, Firmung, Stärkung, weil ab da etwas Geistiges zum Menschen dazukommt, der gute Engel („Religion“ heißt wörtlich „Rückbindung“).

Der Mensch muss sich nun zwischen beiden Engeln, Gut und Böse, bewegen. Wenn man stark zum Guten neigt, gibt man sich auf und stirbt weg vor lauter Nächstenliebe. Wenn man zum Bösen neigt, stärkt man sich, ist aber nicht sozialverträglich und ganz allein leben kann man auch nicht. Man muss sich zwischen Gut und Böse bewegen. Freimaurer sagen: Zwischen Winkelmaß und Zirkel.

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Winkelmaß und Zirkel in der Freimaurerei = Gut und Böse?

Der Anthroposoph Rudolf Steiner sagte: „Der Teufel wohnt im rechten Winkel.“ Aber deswegen ist der Winkel nicht böse und der Zirkel nicht gut. Es gibt nichts Böses, so der Hochgrad-Freimaurer.

Der Winkel ist das Maß, das Recht, die Gerechtigkeit und die Notwendigkeit. Gerechtigkeit ist unbarmherzig und physikalische Gesetze laufen kausal ab. Das Winkelmaß ist das luziferische Prinzip, das Gesetz.

Der Zirkel erlaubt dagegen auch Vergebung und Barmherzigkeit, das ist Gott. Der Mensch kann sich zu Barmherzigkeit und Großzügigkeit statt Gerechtigkeit entscheiden, das ist göttlich. Das hat auch Jesus, der Vater der Barmherzigkeit, gesagt: Was er tue, sei zwar alles illegal, denn Barmherzigkeit ist immer illegal, nicht rechtmäßig, aber er tue es trotzdem.

Der rechte Winkel ist unbarmherzig, der öffentliche Ankläger, der Staatsanwalt. Aber der Richter darf abwägen und barmherzig sein, zwischen Gesetz und Barmherzigkeit abwägen. Nur wer den rechten Winkel anlegt, hat immer Recht, aber er ist auch unbarmherzig und unflexibel.

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Sind die Illuminati böse?

Ein Freimaurer sagte mal: „Die Illuminati sind in der Materie gefangen“, dem der interviewte Hochgrad-Freimaurer zustimmt. Sie beherrschen die Materie, sind Künstler der Materie und deshalb so erfolgreich – weil sie gnadenlos diese Gesetzmäßigkeiten anwenden, genau den Kausalverlauf kennen. Daher erscheinen die Illuminati-Familien gefühllos. Sie treffen Entscheidungen ohne Gefühle.

Andere Menschen nutzen dagegen gerne den Zirkel, also andere Prinzipien. Sie müssen die Gefühle sogar mit Gewalt verdrängen, um erfolgreich zu sein. Die Illuminati können das leichter.

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Literatur: „Geheimgesellschaften 3. Krieg der Freimaurer. Ein Hochgradfreimaurer packt aus!“ (von Jan van Helsing)

Mehr zum Thema: „Geheimgesellschaften, Illuminaten, Freimaurer und die Neue Weltordnung