Meine Meinung zu Außerirdischen

Glaube ich an Außerirdische, wie sie in den Verschwörungstheorien beschrieben sind?

Ja, aber das hat für mein Leben derzeit keine große Relevanz. Ich würde mich freuen, im Rahmen einer sinnvollen Lebensaufgabe mehr zu erfahren, aber ich bin kein neugieriger „Weltraumtourist“, der einzig aus Sensationslust außerirdische Körper und Welten sehen muss.

Warum glaube ich an Außerirdische?

Wenn die Menschheit von den geheimen Weltherrschern über so viele Dinge belogen wird, dann liegt es nahe, dass sie auch beim Thema Außerirdische lügen. Und das umfangreiche Material der Ufo-Forscher spricht für sich. Ich lebe zu 100 Prozent mit dem Wissen, dass es Außerirdische gibt, auch wenn ich noch keinen gesehen habe.

Und wenn wirkliche alle Informationen zu Außerirdischen gefälscht sind?

Warum sollte man diesen Aufwand betreiben? Die Skeptiker haben keine Ahnung von der großen, idiotischen Mühe, die hinter hochwertigen, authentischen Fälschungen steckt. Als Fantasyroman-Autor kenne ich mich damit aus. Es ist nicht so einfach, „aus der freien Fantasie heraus“ einen rein fiktiven Roman zu schreiben, der „detailreich, authentisch und wie aus dem wahren Leben genommen“ klingt. Wir haben auch keine vergleichbar große Diskussion um die Existenz von Elfen, Zwergen und Drachen.

Wie würde ich Außerirdischen begegnen?

Ich würde freundlichen Außerirdischen nicht viel anders begegnen als fremden Menschen. In Gedanken habe ich diese Szene schon oft durchgespielt. Ich komme sowieso aus der Fantasy- und Science-Fiction-Szene und bin Außerirdische in der Fantasie gewohnt.

Mein Standpunkt zu Ufos?

Ich sehe immer wieder verschiedene Lichtpunkte am Himmel über meiner Stadt, die sich seltsam verhalten. Das ist aber nichts „Großes“ für, ich beobachte das gelassen, so nebenbei, beim nächtlichen Spaziegang. Ich sage es mal so: Selbst wenn das keine Ufos sind, kein normaler Mensch wüsste, was diese Dinger sonst sind, höchstens die Fachwelt für Luftfahrt. Das sollen mir die normalen dummen Schafe mal gut erklären … Diese Lichtpunkte fallen aber erst auf, wenn man auch hinschaut und sie eine Zeit lang beobachtet, um zu erkennen, dass das am Abendhimmel weder Hubschrauber noch Sterne sind und meist auch keine Spielzeugdrohnen (ja, selbst Letztere kenne ich, denn mancher seltsamer Punkt war wirklich eine neumodische Spielzeugdrohne).

Meine Mitmenschen schauen aber nicht hin, ich merke das. Ich sehe, wie die sich verhalten. Ja, ein einziges Mal flog sogar wirklich eines dieser seltsamen dreieckigen Objekte mit den vier Lichtern unten relativ niedrig über mich hinweg. Ich habe so interessiert hochgeschaut – die Türkenfamilie in meiner Nähe war ganz mit ihren Kindern beschäftigt und hat sich nicht einmal gewundert, warum ich hochschaue, geschweige denn selber hochgeschaut. Und das war schon ein sehr offensichtlich seltsames Ding. Von all den „falschen Sternen“ am Himmel rede ich schon gar nicht. Manche stehen da auch 20 Minuten als „falscher Stern“, ehe diese Phänomene – was immer sie sind – dann doch entweder einfach verschwinden oder davonfliegen. Und nein, an manchen Tagen dienen auch keine Wolken als Ausrede. Jedenfalls: Die meisten Menschen sind so desinteressiert für alles am Himmel, dass sie nicht mal hochsehen, geschweige denn, über einige Phänomene nachdenken und sich wundern.

Wir brauchen da noch nicht einmal Ufos oder die Chemtrails der Flugzeuge (falsche Kondensstreifen, die in Wahrheit Chemiestreifen mit Giften sind) als Beispiel nehmen. Ich bin den normalen Menschen bereits weit überlegen, wenn es um das Vorhersagen des Wetters geht. Die meisten Menschen haben keine Ahnung, wie man einfache Regenwolken in der Ferne und den ungefähren Zeitpunkt des Eintreffens des Regens erkennt. Viele Menschen bleiben aufgrund falsch verstandener Unwetterwarnungen oder falsch interpretierten, harmlosen grauen Wolken angstvoll zu Hause oder, im Umkehrfall, laufen viele wie treudoofe Schafe ins Verderben eines starken Regens, während ich längst im Wettlauf mit den Wolken auf den Weg nach Hause bin. Die Kunst, Regenwolken von Nichtregenwolken zu unterscheiden und auch die Gefahr des Eintreffens und die Regenstärke vorauszusagen, habe viele nicht raus. Ich kann das alles, ohne Fachartikel von Wetterfachleuten jemals gelesen zu haben. Einfach lernen durch Erfahrung. Doch viele Menschen sind doppelt so alt wie ich und haben noch immer nicht durch Erfahrung gelernt, wie das Wetter funktioniert … Und von solchen Menschen soll ich mir dann Dinge wie „Es gibt keine Chemtrails“ und „Es gibt keine Ufos“ sagen lassen? Diese Menschen sollen erst mal zeigen, dass sie sich mit dem ganz normalen Wetter und den ganz normalen Wetterphänomenen richtig auskennen. Amüsant ist auch immer wieder dies: Bei großen Unwettern gibt es oft dunkle Eröffnungswolken, wie ich aus Erfahrung weiß. Dahinter werden die Wolken etwas heller. Gutmütige Schafe wollen mich beruhigen und sagen erfreut „Schau mal, da wird es schon heller.“ Sie verstehen nicht, dass der Regen dort erst so richtig losgeht. So ist es auch kurz vor dem echten Sonnenschein hinter einer Starkregen-Wolke: Auch da geht es manchmal erst so richtig los. Was viele Menschen ebenfalls nicht können: Sich Kleidung gemäß der tatsächlichen Außentemperatur anziehen. Viele gehen bei 20 Grad im Winter natürlich in Winterjacke und klagen dann, wie warm es ist und schauen mich sogar kritisch an. Viele Menschen können aber auch Termometer an sich nicht immer richtig interpretieren …