Meine Meinung zu Gott

Es gibt keinen höchsten Vatergott, wie ihn die Christen gerne sehen. Aber hohe, geistige Phänomene und Wesen im Universum können sich als Gottheiten manifestieren, auch als Gott der Christen. Nach dem Schema „Jeder erschafft sich mit Gedanken, was er glauben will“, kann sich also auch ein christlicher Gott nach dem Tod oder im Traum manifestieren.

Ich habe solche Erfahrungen aber nicht und hatte sie auch zur Zeit als stark überzeugter Christ nicht. Erst, als ich zum experimentierenden Spiritualisten wurde, zeigten sich bei mir echte geistige Phänomene. Das haben das Christentum und die Bibel nie geschafft, erst esoterische Aufklärung ab dem Jahr 2015 – und seitdem erlebe ich immer wieder irgendwelche okkulten oder leicht paranormalen Phänomene. Okkulte Phänomene im Zusammenspiel mit der eigenen Seele sind real in meinem Leben (also das, was Christen gerne als Mythos ansehen), während der Christengott für mich genau genommen ein Märchen bleibt, soll heißen, sein Anrufen ist für mich ohne hohe Macht.

Allerdings gibt es ein Machtfragment in meinem spirituellen Komplex, das sich nach meinem spirituellen Erwachen eine Zeit lang Jahwe nannte. Dieser Jahwe im Sinne des jüdischen, biblischen Gottes (bzw. Wesens) ist ein gewisser Teil von mir. Also kein moderne christlicher Vatergott, sondern dieser Gott der alten Schule, wie er in der Bibel, im Alten Testament, und in der Offenbarung des Johannes, beschrieben wird. Ich hatte mich seit meiner Jugend bis zum Jahr 2005 recht stark an diesen biblischen Richter- und Rachegott gebunden, und das holte mich nach meinen zehn Jahren Atheismus im Jahr 2015 ein – und ich meine das auch im real-okkulten Sinne, nicht nur symbolisch, wie Sie vielleicht denken. Eine Art Variation der Jahwe-Macht hat dann mit diesem Namen zu mir gesprochen, also eine Art Seelenlehrer oder wie immer ich das nennen soll.

Doch wie gesagt, das Wort „Gott“ hat nicht die ideale Schwingung für mich, um das Universum zu erklären.

Das Wort Gott ist in unserer modernen Welt aber eine pragmatische Lösung für mich, um Menschen auszukundschaften. Ich frage sie gerne mal zum Einstieg „Glaubst du an Gott?“, um zu sehen, ob ich es mit einem Gläubigen oder mit einem Atheisten zu tun habe, wobei Erstere mir nur ein klein wenig näher sind als Letztere, denn ich habe nichts mit diesen Traditions-Religionen und deren begrenzten Glaubensvorstellungen zu tun.