Meine Meinung zum Tod

Es gibt keinen echten Tod, das Leben geht nach dem Tod weiter. Die Beweise fürs Jenseits durch Nahtoderfahrungen und außerkörperliche Reisen (Seele verlässt bei lebendigem Leib den Körper und kommt wieder) sowie die Beweise für Wiedergeburt, paranormale Phänomene, die Existenz geistiger Wesen und Zeitreisen sind einfach zu groß, um an einen endgültigen Tod des Menschen nach dem Tod des Gehirns zu glauben.

Einst war die Angst vor dem Tod die größte Angst meines Lebens. Heute sehe ich den Tod gelassener. Diese philosophische Angst vor dem Ende des eigenen Geistes ist fort und ich bin sogar neugierig auf den Tod. Zumindest in der reinen Theorie, denn der Tod und das Sterben sind zwei verschiedene Dinge und auch ich habe die rein biologische Todesangst und einen Überlebens-Instinkt. Ich habe also nicht gerade Todesmut.

Leider verstehen die meisten Menschen meine theoretische Angstlosigkeit vor dem Tod nicht. Ja, einige wollen mir die Angst vor dem Tod regelrecht einreden.

Unsere Gesellschaft ist extrem darauf aus, alle Menschen davor zu schützen, was auch nur annähernd mit Selbstgefährdung, Sterbehilfe und dergleichen zu tun hat – eben weil alle den Irrtum glauben, dass mit dem Tod alles endet und dass dieses bescheidene Erdenleben alles sei, was wir haben. Denken Sie an Sätze wie: „Man ist nur einmal jung“, „Es ist noch keiner von den Toten zurückkehrt“ und „Du hast nur dieses eine Leben, mach was draus.“ Alles Unsinn, aber die „Weisheit“ unserer modernen westlichen Generation, gerne von Menschen verbreitet, die sich den Anschein geben, reichlich Lebenserfahrung zu haben und „das Leben“ zu kennen. Manche von ihnen haben in der Welt der Materie tatsächlich schon viel erlebt, aber deren Erfahrung mit geistigen Welten liegt bei null Prozent. Es sind Menschen, die nur in der Außenwelt leben und diese für alles halten, was es gibt. Ja, gerade deshalb leben sie überhaupt so sehr in der Außenwelt.

Ja, diese Todesangst, diese Angst vor dem absoluten Ende, ist aus meiner Sicht auch einer der Hauptgründe, warum so viele Menschen unbedingt Kinder in die Welt setzen. Denn wer nichts vom spirituellen Weiterleben der Seele weiß, konzentriert sich wenigstens auf das biologische Weiterleben seiner Gene der Familie, seiner Rasse, seines Volkes und seiner Zivilisation. Man will ja, dass zumindest irgendetwas als genetisches Erbe von einem weiterlebt, eben in den eigenen Kindern. Wenn man weiß, dass das Universum anders funktioniert, ist auch die Motivation geringer, Kinder zwecks des eigenen Weiterlebens in die Welt zu setzen.