Neues Leben und neue Arbeitsgemeinschaft

Warum suchst du ein neues Leben?

Weil ich mit 33 Jahren an ein logisches Ende meines alten Lebens angelangt bin.

Was meinst du mit dem logischen Ende deines Lebens?

Ich suche eine neue Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, doch in der Welt der normalen Menschen sehe ich keinen starken Schachzug mehr. Andererseits eröffnen die Verschwörungstheoriebücher zwischen den Zeilen viele Arbeitsfelder, für die außergewöhnliche Menschen gesucht werden müssten.

Was stellst du dir unter einem neuen Leben vor?

Langfristig wäre ich bereit, für eine besondere Chance mein altes Leben hinter mir zu lassen und beispielsweise das Leben in einer geheimen Modellstadt oder in einem geheimen Institut zu führen. Dort bin ich von intelligenter Technik und intelligenten Menschen umgeben und erhalte intelligente Aufgaben, die mir Freude machen. An diesem Ort ist vieles von dem Wissen Standard, das man aus Verschwörungstheorie-Büchern kennt. Und die Natur sollte als Entspannung auch nicht zu kurz kommen. Aber erst mal muss ich Vertrauen in die neue Lebenswelt fassen und die Wahl zur Rückkehr haben – und sei der Preis dafür eine Erinnerungslöschung.

Ein Leben wie in einem Science-Fiction-Film?

Unter die wahren Supermenschen reihe ich mich nicht ein, das ist mir bewusst. Ich spiele nicht den kämpfenden Zeitreise-Helden. Aber im Vergleich zu normalen Menschen bin ich ein außergewöhnlicher Denker und ein talentierter Forscher mit einem sehr freien Geist. Und das müsste für einige Kreise interessant sein. In erster Linie suche ich einfach eine kleine intelligente Forschergemeinschaft, in die ich gut hineinpasse.

Eine zweite Vorstellung einer Modellgemeinschaft?

Wie wäre es mit einem Ort, wo Verschwörungstheoretiker, alternative Forscher und spirituelle Genies unter sich sind? Ich suche aber keine Aussteigergemeinschaft, wo sich alle in ewiger Liebe gernhaben oder am Stammtisch über die Weltverschwörer wüten, sondern eine Gruppe von intelligenten Denkern, die Visionen hat und mit intelligenten Strategien etwas Sinnvolles im Universum bewegen will.

Was stört dich an normalen Menschen und Städten?

Sie wollen alle ihre dummen Traditionen, Kulturen und Religionen behalten, ihren dummen Materialismus ausleben, ihren dummen Unterhaltungen nachgehen oder sich in albernen Alternativmilieus ausleben. Und neben den dummen Schafen gibt es noch die bösen Böcke. Während dumme Schafe im Alltag wenigstens lieb, freundlich und anständig sind, begehen böse Böcke kriminelle Taten. Sie randalieren, schikanieren und sorgen für Chaos, das niemand braucht.

Was stört dich an normalen Menschen noch?

Bei ihnen muss man leider ganz unten anfangen: „Glaubst du an die Weltverschwörung? Glaubst du an spirituelle Gesetze?“ Das ist leider kein Allgemeinwissen, sondern Geheimwissen.

Warum suchst du nicht einfach Kontakt zu anderen Verschwörungstheoretikern?

Selbst im Internet sind meist 08/15-Verschwörungstheoretiker und -Esoteriker unterwegs, die man als die Schafe dieser Gebiete bezeichnen könnte.

Was stört dich an den 08/15-Verschwörungstheoretikern und -Esoterikern?

Schauen Sie mal in deren Foren und Facebook-Gruppen und sehen Sie sich das durchschnittliche Sprachniveau, die Fragestellungen, die Argumentationsstrukturen und die Selbstdarstellungen dieser Menschen an – und DANN vergleichen Sie das mit einer Persönlichkeit wie meiner. Da sollten Ihnen Unterschiede auffallen. Viele normale Verschwörungstheoretiker und Esoteriker wenden sich sogar von mir ab, weil ich zu relativierend über die „dunkle Seite“ denke. Meine Website strahlt nicht bedingungslose Liebe und bedingungslosen Einsatz für das Gute aus, sondern ich ziehe fast schon auf luziferische Art den intellektuellen Degen der Diskussion.

Wie leben Sie in der neuen Lebensgemeinschaft?

Da ich ein Einzelgänger bin, würde ich vermutlich auch dort als Einzelgänger leben und nur bei Arbeitstreffen mit anderen sprechen­. Ich ziehe die Interaktion mit Computern und Büchern vor.

Brauche ich für eine neue Lebensaufgabe zwingend eine neue Lebensgemeinschaft?

Nein. Als intelligenter Einzelgänger ist mir der Ortswechsel nicht so wichtig, denn ich werde so oder so meine Herausforderungen im geistigen Bereich suchen – mehr im Kontakt mit Computern und mit Büchern als mit Menschen. Prinzipiell ist mein Leben in meiner Heimatstadt intelligent genug organisiert. Allerdings kann ich außerhalb meiner Wohnung nur Erfahrungen mit dummen Schafen machen. Das ist für meine Persönlichkeitsentwicklung nicht so vorteilhaft.

Geheime Welten besichtigen, wie einige Verschwörungstheoretiker sie ausmalen?

Es geht mir nicht um einen Weltraumtourismus, wo ich neugierig Ufos und Artefakte besichtige. Es reicht mir, diese auf dem Bildschirm zu sehen und davon zu lesen. Aber ich suche eine spannende, intelligente Aufgabe – und um mein wahres Potenzial auszuschöpfen, mag manche Erfahrung mit neuer Technologie sinnvoll sein. Andernfalls denkt mein Gehirn unter den Bedingungen der alten Technologie.

Warum sollte man mich mit ausgewählter Geheimtechnologie vertraut machen?

Es mag spannend sein, einen außergewöhnlichen Denker wie mich mit Technologien wie Zeitreisen und Dimensionswechseln vertraut zu machen, denn dann bildet mein Gehirn interessante Gedanken, die womöglich noch kein anderes Genie gedacht hat. Mein Gehirn findet auch andere Lösungen für Gesellschaftsprobleme, wenn es Außerirdische, Zeitreisende, Illuminaten und Weltraumkriege einbeziehen muss, als wenn es nur wie ein normales Akademikergehirn arbeitet. Das sind einfach andere Rahmenbedingungen!

Warum sollte man mir ausgewähltes Geheimwissen verfügbar machen?

Weil mein Gehirn dann professioneller denkt. Sie möchten, dass ich das Feld der Verschwörungstheoretiker genauer erforsche? Dann mag es sinnvoll sein, mir professionelle Beobachtungsinstrumente in Form von Computersoftware und Geheimdokumenten zur Verfügung zu stellen, anstatt mich allein mit Google und meinem derzeitigen Wissensstand arbeiten zu lassen. Sonst finde ich nur heraus, was Sie längst wissen. Davon haben Sie nichts.

Meine neue Lebensaufgabe: Von zu Hause aus oder an anderen Orten?

Starten wir mit Computerarbeit an meinem eigenen PC oder mit einer anderen Form von „Hausarbeit“ und lassen Sie uns später weiterdenken, an welchen Ort der Welt ich aus strategischer Sicht am besten wohnen sollte. Ich lebe ungern ewig in einer normalen Stadt unter dummen Schafen. Zwar liebe ich diese Stadt, aber es fühlt sich falsch an, verstehen Sie?

Wie stelle ich mir meine neue Lebensaufgabe vor?

Falls es eine Lebensaufgabe gibt, für die vor allem Denken, Meditieren, Traumforschung, Schlafen, Gehirnforschung, Gesellschaftsforschung sowie Lesen und Schreiben relevant ist, wäre ich eine geeignete Person. Für die meisten Menschen ist das zu langweilig. Die meisten Menschen kommen auch nicht mit einem Leben als Einzelgänger in sozialer Isolation zurecht, bei der es nur Essen und Sport in der Natur als Abwechslung zum Denken, Lesen und Schreiben gibt. Mich interessieren aber gerade solche Aufgaben in der Einsamkeit.