Psychiatrie-Erfahrung

War ich schon in der Psychiatrie?

Fünfmal aufgrund von spirituellen Experimenten mit geheimnisvollen Mächten. Ich werte das als Qualifikation, zumal ich gerade in der Psychiatrie einige paranormale Dinge erforschen konnte. Ich war stets bei klarem Verstand und alle verrückten Dinge tat ich als bewusste Mutproben. Nebenbei habe ich in der Psychiatrie viele materielle Ängste überwunden. Um materiell glücklich zu sein, brauche ich kaum mehr als in der Psychiatrie. Bei dieser Erkenntnis fällt es mir umso leichter, mein altes Leben hinter mir zu lassen. Ich habe einiges an Angst vor Krieg und sozialem Chaos verloren.

Wenn wir schon beim Thema Psychiatrie sind: Habe ich Paranoide Schizophrenie?

Niemand hat Paranoide Schizophrenie. Das ist eine dumme Diagnose, gemacht von dummen Schafen für dumme Schafe. Dumme Patienten glauben dummen Psychiatern und die wirklich Wissenden lachen über beide. Es handelt sich immer um spirituelles oder technisches Mind Control, aber dumme Wissenschaftler der normalen Welt erkennen beides nicht. Weder wollen sie an die Weltverschwörung und an die Existenz von technischer Mind-Control-Geheimtechnologie glauben, noch erkennen sie spirituelle Mächte und die wahre multidimensionale Natur des Universums.

Wie bist du aus der Psychiatrie herausgekommen?

Durch vorgespielten Gehorsam und verlogene Anpassung. Ich lernte, mit Schafen krankes, soziales, therapeutisches Schafsdeutsch zu sprechen, statt weiter in der hohen Sprache der Ehre zu reden. Ich erzählte den Schafen, was sie hören wollten, und nach etwa zwei Monaten war ich wieder draußen. Im Geiste stilisiere ich mich gerne zu: „Luzifer, Lehrer der Logik, gefangen unter dummen Schafen“. Leider verstehen dumme Schafe den Unterschied zwischen selbstdarstellerischer Legende und psychotischem Wahn nicht.

Hast du Erfahrungen mit Psychopharmaka?

Ich habe gelernt, dass Psychopharmaka gegen Psychosen einen Menschen auf biochemische Weise so manipulieren können, dass man innerlich ganz klein wird. Dieses Zeug ist in der Psychiatrie mein größerer Feind als die Mauern. Es blockiert auf chemische Weise Freudengefühle, lähmt den Gedankenfluss und erzeugt künstliche Depressionen. Ich besitze ein Talent dafür, als Einzelgänger glücklich zu sein und alles mit Freude zu tun – aber gegen chemische Manipulation kommt man mit Gedankenkraft schwer an.

Was hast du durch Psychopharmaka noch gelernt?

Angst und Schmerz in moderater Form sind besser als ein unendliches Leben bis in die Unsterblichkeit hinein in dieser depressiven, gefühllosen Leere, die durch Psychopharmaka künstlich erzeugt wird. Und von diesem Standpunkt habe ich neue Prioritäten gesetzt: Ein spannender Krieg ist besser als ein langweiliger Frieden. Als Ergebnis habe ich ernsthaft für den Dritten Weltkrieg gebetet, damit er diese Psychiatrie samt allen Psychopharmaka zerstört. Lieber wollte ich meine Talente im Chaos der Hungerspiele testen, als jahrelang die Depressionsprüfung in einem Gefängnis zu machen, wo dumme Schafe an der Macht sind. Hatte mein Beten Auswirkungen? Nun, es gab zu dieser Zeit auffallend viele negative Nachrichten in meiner Stadt. Von Bombendrohungen und Selbstmorden liest man hier nicht alle Tage.