1.5. Fehler, die viele spirituell und politisch erwachte Menschen machen

Das Wissen um die Weltverschwörung und die spirituellen Geheimnisse ist vielen Wahrheit-Suchenden bekannt. Leider können viele Menschen das neue Wissen nicht sinnvoll in ihr Leben einbinden, so Jan van Helsings Erfahrung. Sie haben ein neues Weltbild, aber keinen neuen Lebensplan. Was bedeutet das Wissen für uns persönlich? Was macht man mit dem vielen Geheimwissen? Wie richtet bei dem neuen Weltbild sein Leben konstruktiv aus?

Mit seinen ersten Büchern veränderte Jan van Helsing die Weltbilder und das Leben vieler Menschen. Leider konnten manche mit dem neuen Wissen nicht umgehen und er fragt sich, ob er diese Bücher besser nicht geschrieben hätte.

Jan van Helsing erkennt im Umgang mit dem neuen Wissen folgende Fehler:

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Den Alltag weiterleben wie bisher

Viele Menschen stolpern trotz dieses Wissens im Alltag vor sich hin. Sie machen eine Arbeit, die ihnen nicht gefällt. Oder sie sehen keinen anderen Weg. Oder ihnen fehlt Geld.

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Den falschen Ton bei der Aufklärung anderer treffen

Manche werden für ihr Alternativwissen belächelt, keiner nimmt sie ernst.

Andere missionieren so, dass sie mit anderen Menschen im Krieg sind.

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Sich in phantastischen Hirngespinsten verlieren

Manche „Auserwählte“ vernachlässigen das Alltagsleben (Familie, Beruf, Haushalt), weil sie sich für höhere Missionen berufen fühlen (nicht aber ihre Seele). Sie verlieren sich in Hirngespinsten und phantastischen Gedankenkonstruktionen und stehen bald noch schlechter da als zuvor.

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In heiliger Selbstherrlichkeit leben

Viele Spirituelle folgen einem Meister und meditieren täglich in der Hoffnung auf Erleuchtung, vernachlässigen aber die Alltagsarbeit. Sie sind unordentlich, unpünktlich, unfreundlich und nennen dies dann authentisch.

Einige meditieren diszipliniert, beten eisern den Rosenkranz, kennen die halbe Bibel auswendig, laufen mit einem halben Heiligenschein herum und schaffen vor lauter „geistiger Herrlichkeit“ die einfachsten Dinge am Tag nicht. Mit ihrer elitären Einstellung sind sie sehr verbohrt und verlieren den Boden unter den Füßen.

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Ängste, Paranoia und Wut schüren

Viele Aufgeklärte geraten beim Thema Weltverschwörung in große Angst. Plötzlich besteht das Leben nur noch aus Ängsten. Andere steigern sich angesichts des Überwachungsstaates in Verfolgungsphantasien durch Geheimdienste hinein und sehen nun an jeder Ecke eine kleine Verschwörung. Wieder andere lassen ihre ganze Wut an den Geheimgesellschaften, Reichen und Politikern aus und erklären ihnen im Geiste und im Internet mit feurigen Reden den Kampf.

Alles in allem pflegen diese Menschen negative Gefühle wie Angst und Wut, was nicht das Ziel von Jan van Helsings ersten Büchern war.

(Den Absatz habe ich, der Verfasser des Artikels, ausgeschmückt.)

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Worte der Liebe, aber keine Taten der Liebe

Man redet von Meditation und Liebe für die Welt, hat aber ständig Konflikte mit der Familie. Man sieht eine gewisse Herzlosigkeit bei den kleinen Dingen. Es gibt gute Reden, aber wenig gute Taten.

Einige studieren irgendein Glaubensbuch, weil nur es allein die höchste Wahrheit enthält, behandeln ihre Frauen, Kinder und Mitmenschen aber negativ und drücken sich mit Sprüchen aus dem Glaubensbuch vor persönlichen Veränderungen.

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Viel Verehrung von Büchern, wenig Hören auf das Herz

Man muss spirituelles Wissen nicht nur verstehen, sondern auch anwenden. Die Wahrheit zur eigenen Spiritualität findet man nur begrenzt in Büchern und Gotteshäusern, sondern vor allem im Herzen. Wissen kann man übertragen, aber Weisheit muss sich jeder selbst erarbeiten.

Das Herz öffnet den Weg in die geistige, göttliche Welt. Die wahre Wahrheitssucher will die persönliche Verbindung zu Gott, statt Wissen in toten Buchstaben uralter Bücher suchen.

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Nur ein einziges Verschwörungsthema statt das Gesamtkonzept sehen

Viele verbringen Nächte zwecks Aufklärung im Internet, erkennen aber nicht das Gesamtkonzept der Welt. Sie beschäftigen sich nur mit Teilen des Geheimwissens. Statt das Wissen der Weltherrscher als Ganzes zu betrachten, vertieft man sich zum Beispiel in Satanismus.

Man sollte verstärkt schauen, welches alternative Thema wirklich das eigene Leben bereichert. Was von all dem Gelesenen kann man im eigenen Leben positiv anwenden und was bringt konstruktive Ergebnisse?

Die meisten Menschen leben in ihrer kleinen verdrehten Welt mit beschränkter Weltsicht, lachen über alles Fremde oder bekämpfen es. Aber selbst Wahrheitssucher verengen oft den Blick auf ein einzelnes spannendes Thema, etwa den Samadhi-Zustand, und beschäftigen sich nur noch damit, ohne Blick für das Gesamtspektrum.

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Neue Teilthemen in das alte Weltbild eingliedern

Nur wenige Menschen werfen ihr altes Weltbild wirklich um und errichten ein neues. Die Mehrheit gliedert ein neues Teilthema bloß in ihre alte Weltsicht ein, etwa gesunde Ernährung, aber auch Ufos.

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Alle Fehler auf einen einzigen Schuldigen schieben

Die Menschen verfolgen einseitig ein Thema und suchen einen Sündenbock, der die ganze Schuld für das eigene schlechte Leben bekommt, seien das die Politiker, die Banker oder sonst wer.

Viele suchen Schuldige für ihre Lebensprobleme im Außen, auch für Gesundheits- oder Familienprobleme. Der Staat, das Sozialsystem oder sonst wer soll alles richten.

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Fehler bei anderen, statt bei sich selber suchen

Die meisten Menschen zeigen lieber mit dem Finger auf andere, die „Bösen“. Man selbst gehört natürlich zu den „Guten“. Bei sich kehren will man nicht. Doch Gutes muss man auch tun.

Viele Menschen haben im Geiste für alles eine Lösung. Nur bei sich selbst wollen sie nichts verändern. Sie wissen die Lösung für den  Hunger und den Krieg in der Welt – die Schuldigen sind ausgemacht. Nur an sich selber arbeitet man nicht. Sie wollen die Probleme anderer lösen, der ganzen Welt, lösen aber schon die Probleme im eigenen Leben nicht.

Viele Menschen sind Experten für Wahrheiten in Wirtschaft und Politik, aber ihr Leben ist chaotisch und von Fanatismus geprägt. Sie zeigen auf andere, halten sich aber selber nicht an Versprechen, bezahlen Rechnungen nicht, betrügen den Ehepartner und lästern über andere – und sind böse, wenn man das sagt.

All solche Menschentypen regen sich gerne über die „bösen Illuminati“ auf.

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Nach der einfachen goldenen Regel nicht leben

Viele spirituelle und gläubige Menschen bedenken nicht die Goldene Regel. Alle hohen Weisheiten kann man im Grunde auf die Goldene Regel bringen:

„Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu.“

„Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.“

Diese Sätze sollten wir uns gedanklich tief einprägen und unser Leben darauf ausrichten, so Jan van Helsing. Dann kann nicht viel schiefgehen.

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Literatur: „Hände weg von diesem Buch!“ (von Jan van Helsing)

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