2.6. Der Plan des Schöpfers – nach Schriften von Atlantis

Nach den atlantischen Schriften, die der Geheimorden der Templer im Mittelalter fand, gibt es einen großen kosmischen Plan, den Schöpfungsplan, eine Matrix, das „Alpha-Omega-Projekt“ genannt.

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Der Wille und die Gesetze des (angeblich) höchsten Schöpfers:

1. Die Menschen sollen ihre Seele und ihren Sinn auf Erden erkennen

Nach dem Willen des Ur-Schöpfers soll in diesem Zeitalter noch einmal das Ur-Wissen um die Gesetze des Kosmos offenbart werden, damit die Menschheit den Sinn ihres Seins auf Erden begreift. Die Menschen sollen erkennen, dass ihre Wesenheit, als Geist eingebunden in die natürliche materielle Seele, unzerstörbar und wirklich göttlichen Ursprungs ist.

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2. Die Menschen sollen sich selbst als Schöpfer erkennen

Die Menschen sollen begreifen, dass sie selbst Schöpfer ihres Lebens sind und Verantwortung für alles in ihrem Leben und ihrem Umfeld tragen. Nur wenn sie das erkennen, können sie es schaffen, eines Tages ins Reich des Schöpfers zurückzukehren, um befreit von der Materie, im Licht der Wahrheit, als geistige Wesenheit zu leben.

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3. Der Mensch soll seine Gedankenkraft erkennen

Jeder Mensch kann alles, was er braucht, mit der Kraft seiner Gedanken direkt aus dem Kraftvorrat des Weltalls erzeugen. Jeder Mensch trägt die mächtige ICH-BIN-Gegenwart in sich, die allmächtige Gotteskraft, mit der man alles vollbringen kann.

Voraussetzung ist, dass man sich den Geboten des Schöpfers unterstellt. Nur dann kann man die unbegrenzte göttliche Energie im Raum ohne Schaden eingesetzt zur Vergeistigung der Materie, was scheinbar eine Aufgabe im Universum für die Wesen ist.

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4. Der Mensch soll mit Geisteskraft auf Materie wirken und Materie vergeistigen

Der Schöpfer erzeugt von Universum zu Universum die Aufgabe, dass die Wesen die Materie im Raum vergeistigen. Die Erdenmenschen sind nur Teil eines großen Werkes, bei dem sie helfen, die Energie des geistigen Raumes durch die Kraft ihrer Gedanken mit der Materie zu verbinden, um sie zu einer in sich geschlossenen Einheit werden zu lassen. Dies sei der Sinn allen Seins.

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5. Ein Leben nach dem Gesetz der Resonanz

Der Schöpfer erzeugt einen Plan, bei dem alles Leben nach dem Gesetz der Resonanz läuft. Der Mensch muss dieses Gesetz aber erst erkennen und erkennen, dass er im Besitz der Gedankenkraft ist. Er muss erkennen, dass er selbst Schöpfer ist und alle seine Lebenssituationen selbst erschafft nach dem Prinzip:

„Was du säst, wirst du ernten.“

Das Gesetz der Resonanz ist ein physikalischer Ablauf, durch den alles, was wir denken, von uns selbst realisiert und materialisiert wird. Das bedeutet: Jede Lebenssituation, ob Unfälle, Krankheiten, seltsame Erlebnisse oder Erfolge, sind von uns selbst verursacht.

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6. Perfekte und positive Beherrschung der Gedankenkraft

Ziel ist die vollkommene Beherrschung der Gedankenkraft. Man soll sie nur noch so verwenden, dass sie der Schöpfung dient – Liebe, die nicht bewertet und urteilt, so Jan van Helsing.

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7. Lernen durch Erfahrung am eigenen Leib

Der Mensch kann nur erkennen, was er mit der Erschaffung von Gedankenformen bewirkt, wenn er alle Auswirkungen am eigenen Leib erfährt, positive wie negative, so der Gedanke. Deshalb ist der Mensch dem Gesetz der Resonanz unterworfen, also damit er lernt, immer bewusster und liebevoller mit seinen Gedanken umzugehen – wie Jesus, könnte man sagen.

Meist lernt der Mensch durch Leid, das er sich durch sein unbewusstes Leben selbst zufügt auch weil er seine Gedanken nicht kontrolliert.

Er erfährt die Folgen seines Denkens und Tuns – und erkennt schließlich, dass er die stärkste Schöpfungskraft besitzt, die es gibt. Die Gedankenkraft. Doch seines Schöpfer-Seins und des Gott-Gleich-Seins soll er sich erst als würdig erweisen.

Jeder Mensch hat die gleiche Schöpferkraft, ist denselben Gesetzmäßigkeiten unterworfen und wird eines Tages das gleiche Ziel erreichen. Daher sollte man Liebe zeigen statt über andere urteilen, so Jan van Helsing.

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Jeder Mensch sollte seinen Weg gehen und nicht auf einen Retter warten

Weil das alles so ist, kann jeder Mensch nur sich selbst retten. Keiner kann „die Welt“ verändern, aber wenn jeder sich selbst verändert, verändert er die Welt.

Jeder kann nur etwas für sich selbst tun und muss sich vor dem Schöpfer und sich selbst auch nur dafür verantworten. Den Weg aus dem Chaos, der Unordnung, muss jeder alleine gehen. Wir alle haben das Chaos und die Umstände geschaffen, also müssen wir selbst sie in Ordnung bringen, so Jan van Helsing.

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Dem Widersacher widerstehen

Wünsche, Neid und Egoismen bringen die Menschen ständig von ihrem Weg ab, so Jan van Helsing. Gewissermaßen erzeugt ein Widersacher das, Luzifer genannt, doch im Grunde ist er der Reiz des Spiels. Nur durch einen Herausforderer erkennen die Menschen ihre Schattenseiten. Als Lichtbringer bescheint er die Schwachstellen, an denen man arbeiten sollte. Das Endziel des Menschen sei aber immer die allumfassende Liebe – zu sich selbst und zur ganzen Schöpfung.

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Gott als liebender Vater

Der Schöpfer ist kein strafender Gott, kein Diktator. Er gab uns einen freien Willen und die freie Wahl.

Nur aus Liebe, Respekt und Toleranz erschuf der Schöpfer das Gesetz der Resonanz für seine Geschöpfe. Er will stolz auf sie sein und überlässt es den Menschen, glücklich zu leben oder zu leiden. Denn alles, was wir denken, müssen wir eines Tages am eigenen Leib erfahren, so Jan van Helsing.

Nach den atlantischen Schriften sei das Rezept für ein vollkommenes Leben ein Leben „im Hier und Jetzt“. Man sollte nicht an die Vergangenheit denken, auch nicht so sehr an die Zukunft, sondern die Probleme bearbeiten, die gerade vor uns liegen, so Jan van Helsing – etwa in Beruf und Partnerschaft. Wir sollen unsere Ängste überwinden oder die Konfrontation mit ihnen suchen. So fängt Veränderung im Leben an.

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Achtung: Ich, der Verfasser, vertrete eine etwas andere Meinung zu all diesen Dingen. Etwa, dass das Universum uns mit vielen Gedanken nur geistig konfrontiert. Unsere Gedanken kommen als geistige Aufgaben auf uns zurück, als Denkaufgaben für Gehirn und Herz. Das Universum zwingt uns nicht, wirklich alles eines Tages als Tat zu manifestieren. Das Universum freut sich auch sehr über logische Lösungen in unseren Gedanken- und Gefühlswelten. Ich kann für so etwas Signale eines geistigen Systems empfangen. Wer aber nicht denken will, wird wohl fühlen.

Ich sage auch: Die Welt ist nicht nur so schlecht, weil die Menschen zu wenig tun, sondern auch, weil sie viel zu viel tun – zu viele falsche Dinge. Der absolute Nichtstuer ist nicht das große Problem der Welt.

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Literatur: „Hände weg von diesem Buch!“ (von Jan van Helsing), siehe auch: „Das Vermächtnis von Atlantis“, aus dem Jan van Helsing viel zitiert (Buchreihe)

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