3.1. Wie der Geheimorden der Templer sich einst zum Führer der Menschheit machte

Wie der Geheimorden der Templer die biblische Bundeslade und Schriften von Atlantis wiederfand

Angeblich hat der Templerorden des Mittelalters die Bundeslade neu entdeckt – oder zumindest eine andere Lade voller Geheimnisse, denn es waren mehrere Steinsarkophage voller Schriften und geheimnisvoller Geräte.

Die Bundeslade der Bibel soll die größeren Geheimnisse der Götter enthalten haben, mehr als die Zehn Gebote. Es geht um das Wissen, wie man mit Göttern spricht und die Menschheit lenkt – wie das Universum funktioniert.

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Die Legende der Templer: Kreuzzüge zum Wohl der Menschheit?

Im Mittelalter hatte der französische Jüngling Bernhard von Clairvaux eine Vision:

Ein „Engel Gottes“ sagte, er solle ins Heilige Land reisen und die Bundeslade holen. Er soll nach Jerusalem gehen und dort bei einem Tempel die Bundeslade Salomos ausgraben. Er soll sie nach Frankreich bringen und dort eine Pyramide für sie bauen.

Der Engel erklärte: Die Menschheit sei wieder bereit, die kosmischen Gesetze zu verstehen, zu erkennen, dass Gott wirklich existiert und ihre Seelen durch die Gedankenkraft Gottes erschaffen wurden. In der Bundeslade stehe das Wissen über den Sinn allen Seins.

Doch Jerusalem gehörte damals dem Islam. Christen war dieser Heilige Ort verboten. Also erzählte der junge Bernhard dem Papst von seiner Vision. Der Papst rief die Christen zum „Heiligen Krieg“ auf, zum Kreuzzug gegen Jerusalem. Mit Erfolg. Schon dies zeigt, wie leicht man die Volksmassen lenken kann. Auch moderne Kriege entstehen oft durch große Reden voller Manipulation. Es ist das alte Spiel mit der Menschheit, bis heute.

Beim ersten Kreuzzug zog nur das einfache Volk los. Es zeigte viel Einsatz, scheiterte aber. So folgte ein zweiter Kreuzzug mit richtigen Rittern. Doch erst nach vielen Jahren eroberten die Christenritter Jerusalem – grausam und mit viel Blutvergießen.

Man fand die „Bundeslade“, genauer gesagt mehrere Steinsarkophage voller Schriften und Geräte. Dabei war auch eine Landkarte, die ganz Amerika zeigte sowie die Antarktis ohne Eis – alles damals offiziell unentdeckt. Jan van Helsing bezweifelt, dass diese Sarkophage die biblische Bundeslade sind, denn diese war ein einziges Objekt. Aber die Ritter dachten wohl so. Die hohen Eingeweihten nannte man nun Templer oder Tempelritter, benannt nach dem Tempelberg Jerusalems.

(Leider scheint keinem Verehrer der Templer aufzufallen, dass es dem guten Engel der Legende egal war, mit wie viel Krieg und Blut man das Geheimwissen erlangt … Auf der anderen Seite ist gerade der Islam nicht für friedliche Kompromisse mit Ungläubigen bekannt …)

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Die Bundeslade – oder besser gesagt: die Schriften der Atlanter

Man brachte die Sarkophage nach Frankreich, wie vom Engel der Vision befohlen, und baute die Pyramide. Hier studierte man die Schriften der Sarkophage – leider war die Schrift unbekannt.

Bernhard von Clairvaux erhielt eine weitere Vision. In der Pyramide sollte er sich dem kosmischen Geistfeld öffnen. Hier bekam er visuell den Ablauf der gesamten Schöpfung von Anfang bis Ende gezeigt. Er konnte so auch die geistigen Gesetze des Universums verstehen und die unbekannte Schrift lesen.

In der Bundeslade waren Schriften der Atlanter. Die Atlanter bauten alles auf einer Pyramidensprache auf, auf Geometrie, einer Universal-Sprache. Mit diesem Schlüssel könne man in jeder Sprache jeden Buchstaben und jeden Namen in seiner tiefsten Bedeutung für das Leben entschlüsseln.

In ihrer gebauten Pyramide nahmen die Templer auch Kontakt zu anderen Wesen auf, ob rein geistig oder mit physischem Körper. Die Pyramide war ihr Kommunikationszentrum, um sich dem kosmischen Geistfeld zu öffnen. Vielleicht nutzten sie auch die materiellen Artefakte aus den Sarkophagen für den Kontakt mit anderen Intelligenzen.

Nach den Schriften der Tempelritter kam der Mensch jedenfalls einst aus dem Weltraum und wird eines Tages dorthin zurückkehren. All das haben die Ritter schon im 12. Jahrhundert erfahren – und der moderne Mensch weiß trotz all er Medien nichts davon­. Warum wohl?

(Was in den Schriften der „Bundeslade“ oder der Atlanter steht, ist auf diesem Blog in Punkt 2.4. und 2.5. unter „Spirituelles Geheimwissen der Welt und der Weltherrscher“.)

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Was die Templer mit dem Geheimwissen machten

Die Templer erkannten den Schöpfungsplan und die geheimen Gesetze des Lebens. Sie kannten Vergangenheit und Zukunft der Menschheit. Mit diesem Wissen wollten die Templer die Menschheit führen, angeblich nach göttlicher Bestimmung.

Den Überlieferungen der Tempelritter zufolge leben die Seelen der alten Templer noch heute auf der Erde, um die Menschheit bis zum Ende dieses Zeitalters zu leiten, damit „der Plan Gottes sich erfüllt“. Die Seelen betreiben eine besondere Art von Körperwechsel, bei der sie das ganze alte Geheimwissen im neuen Körper behalten. Zusätzlich kennen sie das Wissen der aktuellen Epoche.

Jan van Helsing beschreibt die Templer in seinem Buch (2005) als recht positive Führer der Menschheit, aber das sei mal dahingestellt. Der internationale Verschwörungsforscher David Icke sieht die Templer so negativer.

Das Wissen brachte den Templern jedenfalls viel Macht und Reichtum ein. Bei Jan van Helsing klingt das erstrebenswert, wie eine Verschwörung zum Guten. Doch nach meinem Wissen als Gesellschafts- und Wirtschaftsforscher sage ich: Großer Reichtum ist nie ein Zeichen für edelste Menschen. Jeder Reichtum gründet sich letztlich auf Ungerechtigkeit. Das liegt im Wesen des Reichtums – was selbst viele esoterische Erfolgsmenschen nicht sehen wollen.

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Die Templer – vom Ritterorden zum Geheimoden

Mit dem neuen Wissen und der neuen Macht waren die Templer eine Gefahr für die Kirche. Zuerst unterstützte die Kirche die Templer beim Kreuzzug, aber nun waren sie ein Feind der Kirche.

Also gründeten die Templer eine Geheimgesellschaft. Doch selbst in der Loge wusste nur der innerste Kreis die ganze Wahrheit. Man machte sogar ein anderes Geheimnis zum größten Geheimnis, nämlich die Wahrheit über die Familie Jesu.

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Das Geheimnis von Jesus bei den Templern

Die wahre Geschichte von Jesus sei nach den Templern so:

Nach der Kreuzigung brachten die Jünger ihren Herrn Jesus lebend in Sicherheit und er lebte bis ins hohe Alter. Er reiste durch die Welt, vor allem nach Indien und Tibet, und starb später in Frankeich. Heute sei er neben seiner Frau Maria Magdalena beerdigt. Beide hatten auch Kinder. Aus ihnen soll die französische Adelslinie der Merowinger entstanden sein.

Diese Legende spaltet die Kirchengemeinde bis heute.

Nun, was denke ich darüber? Mir ist es egal, welcher Adelige sich als Nachkomme Jesu ausgibt. Nicht die Blutlinie, sondern der Charakter und die Taten zählen – und zwar Taten zum wahrhaft höchsten Wohl des Weltvolkes.

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Der Reichtum und die Macht der Templer

Mit dem Geheimwissen erzielten die Templer einen großen weltlichen Aufstieg. Weil sie nach den Gesetzen Gottes lebten, erwarben sie in kürzester Zeit großes Wissen, Macht und materiellen Reichtum. Die Templer hatten Talent beim Thema Geld, so Jan van Helsing. Sie wurden mächtige Geldverleiher. Bald gehörten die Templer zu den mächtigsten Männern der Welt und konnten die Geschicke der Menschheit so lenken, wie sie es als ihre Aufgabe sahen.

Zumindest klingt das im Buch von Jan van Helsing so an. Nach meiner Erkenntnis ist Reichtum zwar ein Zeichen, dass man nach den satanischen Gesetzen vom Herrn der Materie erfolgreich lebt, aber nicht unbedingt ein Zeichen, dass man nach Gottes Gesetzen im Sinne von Jesus Christus perfekt lebt. Beides schließt einander aus.

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Die Templer und die Architektur nach der Heiligen Geometrie

In der Zeit der Templer entfaltete sich eine besondere Architektur, die Heilige Geometrie in Perfektion: die Gotik. Es entstanden Dome und Kathedralen von geheimnisvoller Schönheit.

Diese Architektur soll keine Weiterentwicklung der Romantik sein, sondern direkt auf das Geheimwissen zur Geometrie in den atlantischen Schriften der Templer zurückgehen.

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Der Niedergang der Templer

Mit ihrer großen Macht waren die Templer eine Gefahr für die Kirche und weltliche Herrscher. Man verfolgte die Templer, sorgte für ihren Niedergang.

Die Anklage der Kirche lautete Gotteslästerung, denn die Templer verachteten das Kreuz Christi. Doch die Templer verachteten nicht Christus, sondern nur das Folterwerkzeug, denn Jesus starb am Kreuz. Zwar vertrat der Templerorden wirklich andere Ansichten als die Kirche, aber die Kirche war auch nicht christlich im Sinne Jesu. Statt ihren Feinden zu vergeben, verbrannte sie einen hohen Templer auf dem Scheiterhaufen. Dabei prophezeite der Templer dem Papst und einem weltlichen König den Tod. Beide starben im gleichen Jahr.

Nach der Vertreibung der Templer aus Frankreich flohen die Templer in andere Länder, vor allem nach England und Schottland. Dort schlossen sich einige Templer den Freimaurerlogen an und arbeiten unter neuem Mantel.

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Literatur: „Hände weg von diesem Buch!“ (von Jan van Helsing), siehe auch: „Das Vermächtnis von Atlantis“, aus dem Jan van Helsing viel zitiert (Buchreihe)

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