3.2. Wie das Geheimwissen der Templer zu Freimaurern und Illuminaten kam

Schon zur Zeit der Templer gab es Geheimlogen und Freimaurerlogen. Dort trafen sich gebildete Männer gehobener Berufe, die weite Reisen machten und andere Meinungen vertraten als der Rest der Gesellschaft.

Ihr Wissen und ihre Meinungen waren meist verbotener Natur, gegen die offizielle Religion und Politik. Schon das Wissen, dass die Erde eine Kugel und keine Scheibe ist, war tödlich. Man besprach auch geheime atlantische Artefakte und Geheimnisse der Geometrie.

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Wie das Geheimwissen der Templer zu den Freimaurern kam

Nach ihrer Verfolgung durch die Kirche gingen einige Templer in Freimaurerlogen. So erhielten die Freimaurer noch mehr Geheimwissen – über die Genetik des Menschen, den Planeten, den Kosmos, technische Artefakte, Atlantis, Zivilisationen im Weltraum, Eingriffe in die Menschheit durch Außerirdische, dass die Geschichten der Bibel anders waren, als die Religion es lehrte – und das Wissen um Gedankenkraft und die Macht des Denkens, wie man Wünsche manifestieren und Visionen realisieren kann. Nun wurden auch die Freimaurer zu Todfeinden der Kirche.

Ein Eingeweihter in die Geheimnisse der Heiligen Geometrie war der italienische Maler Leonardo da Vinci, der Bilder nach dem Goldenen Schnitt malte und schon in der Renaissance Pläne für Flugmaschinen entwarf. Dieses Wissen hatte er wohl aus Geheimgesellschaften.

Vermutlich hatte auch der große Seher Nostradamus das Geheimwissen des Templerordens. Vielleicht kam er so auch zu seinen Prophezeiungen.

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Die Weltverschwörung zum Guten – die Neue Weltordnung als positive Idee

Aufgrund des neuen Geheimwissens machten die Geheimlogen den Plan der Neuen Weltordnung mit einer Weltregierung. Wenn Außerirdische in ferner Zukunft hier landen, sollten sie einen würdigen Ansprechpartner haben. Denn wenn eines Tages Besucher aus dem Weltraum kommen, zu wem von der Erde werden sie Kontakt suchen? Ob sie nun von Sirius, Orion, Aldebaran oder vom Planeten Nibiru kommen – wird nicht jede Regierung oder jeder Mensch versuchen, den Kontakt der hochintelligenten Zivilisationen für sich selbst zu nutzen?

Man machte einen Plan, um die Menschheit auf diesen Tag X vorbereiten. Man wollte die Welt unter einer Weltregierung vereinen, damit sie nicht mehr in Länder, Religionen und Kriege zersplittert ist. So fänden die Außerirdischen eine friedliche Ordnung vor und einen klaren Vertreter des Planeten.

Das Ziel war also die Weltherrschaft mit einer Weltregierung, die dann mit außerirdischen Zivilisationen verkehrte. So entstand die Idee der Weltregierung im positiven Sinne. Man erarbeitete den Plan, die Königshäuser und Regierungen durch Revolutionen und Intrigen zu stürzen, um die Neue Weltordnung zu errichten. Solange weise und gelehrte Männer in den Logen waren, sollte das gutgehen. Sogar Politiker, Präsidenten und Monarchen waren dabei, die alle das gleiche Ziel anstrebten.

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Wie das Geheimwissen der Templer zu den Illuminaten kam

Schließlich kam Wechsel in die Logenstruktur – durch die neue Loge des „bayrischen Illuminaten-Ordens“, den Adam Weishaupt im Auftrag des Bankhauses Rothschild gründete. Diese Loge erschuf neue Grade und warb die Hochgrad-Freimaurer mit dem Versprechen auf angeblich neues Wissen und noch mehr Macht ab.

Nun ging ein Teil des Wissens der Templer zu den Illuminaten über. Diese nutzten nun auch die geheimen Gesetze des Lebens und die Macht der Gedankenkraft, aber für eine negative Weltherrschaft. Man spricht heute von schwarzer und weißer Magie, aber die Grundgesetze der Magien sind die gleichen.

Durch die Templerschriften erfuhren die Illuminaten auch von Rohstoffschätzen auf der Erde, nahmen alles in Alleinbesitz und begannen sie auszubeuten. Diese Besitzer der Monopole sitzen nun in der Wall Street in New York und in der City of London. Das Hochfinanz-Imperium regiert nun die Welt und das Geheimwissen dient als Waffe, das die Geheimwissenden täglich für eigene Ziele nutzen.

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So scheint Jan van Helsing das darzustellen (im Jahr 2005). Ich sehe mehr so wie der internationale Verschwörungstheoretiker David Icke, der bei Geheimlogen, Rittern und Rettern generell negative Dinge sieht. Die Mächtigen sind mal besser, mal schlechter, aber den wirklich guten Mächtigen habe ich noch nicht entdeckt, weder heute noch historisch – und mir reichen schon die öffentlichen Legenden.

Wie genau der bayrische Illuminaten-Orden mit den mächtigen Illuminatenfamilien als Ganzes und mit den Freimaurern verbunden ist und wo genau da die berüchtigten Bankiersfamilien wie die Rothschilds ihren Platz haben, bleibt für mich in diesem Buch unklar. Für mich stellt sich das in der Verschwörungsliteratur zwischen den Zeilen so dar: Oben: Illuminaten als Adelsfamilien, Mitte: Illuminaten als Ordensgrade, Unten: Freimaurer als Werkzeuge der Illuminaten insgesamt. Den illuminierten Adelsfamilien gehörten beide Geheimgesellschaften wohl ohnehin mehr oder weniger immer, auch die Templer, die Kirche und anderes. Die großen Freimaurer und Templer waren nach meiner Überzeugung immer mehr oder weniger unter Einfluss der Adels-Illuminaten. Nur dieses „mehr oder weniger“ ändert sich. Deshalb will ich das Drama der „guten Templer“ und der einst „guten Freimaurer“ mit den später „bösen Illuminaten“ in der Form nicht nachvollziehen. Wirklich gut waren diese ganzen Herrscher für mich nie, sie sind nur mal besser, mal schlechter – und die Rothschilds und Albert Pike gehörten wohl zu den Schlechteren.

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Literatur: „Hände weg von diesem Buch!“ (von Jan van Helsing)

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