5.1. Die sieben kosmischen Gesetze – die Grundlagen des Lebens

Wie die physische Welt klare Gesetze hat, hat auch die geistige, feinstoffliche Welt klare Gesetze – die kosmischen Gesetze. Das griechische Wort „Kosmos“ bedeutet Ordnung und „Chaos“ Unordnung. Wir leben also in einer Ordnung.

Man nennt die kosmischen Gesetze auch „Hermetische Gesetze“, benannt nach Hermes Trismegistos. Insgesamt gibt es 7 hermetische Gesetze:

  1. Das Gesetz der Geistigkeit (Schöpfung)
  2. Das Gesetz der Schwingung (Bewegung)
  3. Das Gesetz der Entsprechung (Resonanz)
  4. Das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma)
  5. Das Gesetz der Polarität (Gegensätze)
  6. Das Gesetz des Rhythmus (Kreislauf)
  7. Das Gesetz des Geschlechts (Einheit)

(zitiert von: back2spirit.de/hermetische-gesetze)

Ich gebe im Folgenden wieder, wie Jan van Helsing die wichtigsten kosmischen Gesetze in seinem Buch „Hände weg von diesem Buch“ darstellt (meine Sicht wäre etwas anders):

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1. Das Kausalitätsgesetz (das Gesetz des Karmas)

Dies ist das Gesetz von Ursache und Wirkung: „Was man sät, das erntet man.“ Sät man Negatives, kommt auch dies zurück. Und je mehr man seine Saat pflegt, desto besser wächst sie, ob Positives oder Negatives.

Das Gesetz nennt man auch „Gesetz des Ausgleichs“ oder „Gesetz des Karmas“ (Sanskrit: „Karma“ = Tat).

Scheinbar lernt der Mensch richtiges Verhalten nach den göttlich-geistigen Gesetzen nur, wenn er eines Tages genau das zurückbekommt, was er anderen Lebewesen angetan hat. Dies soll keine Bestrafung sein, sondern der Erkenntnis und der Reifung der Seele dienen.

Jeder Mensch (jede Seele) wird so lange mit dem gleichen Problem konfrontiert, bis er es gelöst hat. Jeder Gedanke und jedes Gefühl kommt in einem Bogen auf uns zurück und fordert vom Menschen die volle Verantwortung für sein Schicksal.

Hellsichtige sehen im Energiefeld (der Aura) des Menschen dessen Karma, also was er an Gedanken, Worten und Taten gesät hat. Sie sehen nicht unbedingt die Zukunft, aber was der Mensch verursacht hat, und können anhand dessen die Folgen sagen, wenn der Mensch nichts an seinem Leben ändert. Aber das Schicksal ist veränderbar, gerade wenn man schnell eine positiv lebensverändernde Entscheidung trifft.

Das Gesetz des Karmas wirkt auch positiv und konstruktiv: Erhalten wir im neuen Leben ein gutes Elternhaus, Reichtum und viel Erfolg im Beruf, so ist dieses „Glück“ die positive Ernte unserer Saat aus einem früheren Leben. Weil das Karma-Gesetz auch positiv wirkt, sollte man logischerweise so viel Gutes wie möglich im Leben säen, um eine gute Ernte zu haben. Vereinfacht gesagt:

Achte auf deine Gedanken, Worte, Handlungen, Gewohnheiten und deinen Charakter, denn eines führt zum anderen und aus alldem ergibt sich dein Schicksal.

Der Sinn des Karma-Gesetzes ist nicht, von Leben zu Leben voller Schuldgefühle aufgrund des vielen Mülls früherer Leben zu leben, in Leid und Selbstbestrafung, sondern gezielt positiver zu leben.

Karma ist keine Strafe, sondern nur die Ernte dessen, was man gesät hat. Dieser Erkenntnisvorgang vollzieht sich über viele Leben, bis der Mensch aus Erfahrung nur noch nach den göttlichen Gesetzen der Liebe denkt und handelt. Das Universum vergisst keine gute Tat, auch wenn man manchmal den Eindruck hat.

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2. Das Gesetz der Entsprechung (wie oben, so unten)

Es ist das Gesetz:

„Wie oben, so unten.“

„Wie innen, so außen“

„Wie im Himmel, so auf Erden.“

„Wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos.“

In beiden Bereichen herrschen die gleichen Gesetzmäßigkeiten. Die geistige Ebene ist mit der Ebene der Materie vernetzt. Geist und Bewusstsein wirken sich auf die Materie aus. Auch der Körper ist ein Spiegelbild der Seele, etwa Krankheiten.

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3. Das Gesetz der Resonanz (Anziehung und Zurückklingen)

Der Mensch und die geistige Welt unterliegen dem Gesetz der Resonanz. Ist ein Empfänger auf Welle A eingestellt, kann er zurzeit keine Welle B empfangen, also ein anderes Programm. Wer als Mensch voller Hass ist, kann zurzeit keine Liebe empfangen. Jeder kann nur die Bereiche der Wirklichkeit wahrnehmen, mit denen er in Resonanz schwingt.

„Gleiches zieht Gleiches an.“

„Jeder sieht, was er sehen will.“

„Die Welt ist ein Spiegel des Selbst.“

Das Umfeld präsentiert dem Menschen, was er selbst ausstrahlt. Lügt er, wird er selbst belogen werden. Bei Ängsten wird er vom Umfeld mit seinen Ängsten konfrontiert. Wer in Resonanz mit Liebe und Freude ist, wird diese anziehen. Das nennt man Resonanzfähigkeit.

Im Jenseits, also in der geistigen Welt, wirkt das Gesetz der Anziehung noch stärker. Im Jenseits entstehen Bewusstseinszustände, die wie Himmel und Hölle sind. In der Hölle sind dann plötzlich alle Lügner und Mörder beisammen und umgekehrt alle lichtvollen Menschen im Himmel. Aber schon auf der Erde kommen diese Menschen zusammen, weshalb man vom „Himmel oder Hölle auf Erden“ spricht.

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4. Das Gesetz des Rhythmus und der Wiederverkörperung

Rhythmus hat mit geregelter Wiederholung und Zyklen zu tun. Im ganzen Universum wirken Wellen in Rhythmen, in strukturierten, wiederkehrenden Phasen. Auch im Leben selbst dehnt sich alles in Zyklen von spiralförmiger Natur aus und zieht sich ebenso wieder zusammen. Alles verkehrt sich zu einer Zeit in sein Gegenteil.

Auch das „Gesetz der Reinkarnation“ gehört zum Gesetz des Rhythmus. Das Leben teilt sich in Diesseits und Jenseits auf. Stirbt der Mensch im Diesseits, wird er im Jenseits geboren. Verlässt er das Jenseits, wird er im Diesseits geboren. Geburt und Tod sind zwei Seiten der gleichen Medaille.

Das Leben spielt sich im Wechsel der materiellen-physischen und der feinstofflich-geistigen Ebene ab, zumindest, solange die Seelen in der polaren Welt leben müssen. Die Wiederverkörperung bzw. Wiedergeburt der Seelen in die Welt der Materie nennt man Reinkarnation. Mit jedem Leben wird man im Idealfall eine bessere Seele.

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Das Zentrale aller kosmischen Gesetze

Alle kosmischen Gesetze kann man so zusammenfassen:

„Alles, was man Gottes Geschöpfen antut, Gutes oder Schlechtes, ob Menschen, Tieren oder Pflanzen, kommt eines Tages auf diesen Menschen zurück.“

Deshalb sind „Schicksalsschläge“ kein Zufall, sondern haben einen karmischen Hintergrund, etwa um Negatives aus früherer Zeit auszugleichen.

Es ist wie mit einem Magneten: Der zieht überall das Gleiche an, egal an welchem Ort der Erde der Mensch gerade ist. Genauso zieht die Aura, das Energiefeld des Menschen, überall das Gleiche an. Seine Ängste, Hoffnungen, Talente, Programme und Muster begleiten ihn an jeden Ort. Wer an einem Ort Ärger anzog, wird das auch an einem anderen Ort tun. Ändert man dagegen sein Resonanzfeld, zieht man andere Dinge und Menschen in sein Leben.

So ist es im einzelnen Leben und mit der Reinkarnation.

Ins neue Leben nehmen wir unsere alten Charakteristika mit – so wie auch ein Magnet nach jahrelanger Ruhezeit noch immer gleich funktioniert. Wiedergeborene Seelen nehmen ins neue Leben ihre Stärken, Schwächen und Lebensmuster mit. Die Seele ist die gleiche, sie ist nur in Zeit und Ort versetzt.

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Literatur: „Hände weg von diesem Buch!“ (von Jan van Helsing)

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