4.1. Die geistige Welt als das wahre Zuhause unserer Seelen

Es gibt die grobstoffliche, materielle Welt und die feinstoffliche, geistige Welt – das Diesseits und das Jenseits. Das Jenseits ist die Heimat der geistigen Wesen.

Die geistige, feinstoffliche Welt ist das wahre Zuhause unserer Seelen, das Jenseits. Es ist die Dimension, aus der wir kommen und wo unsere wahre Seelenfamilie wohnt, so erklärt es Jan van Helsing in seinem spirituellen Buch.

Immer wieder verlassen wir das Jenseits freiwillig, um auf der Erde einen Auftrag oder eine Aufgabe zu erfüllen – oder fröhlicher gesagt: um das „Spiel des Lebens“ mitzuspielen. Die geistige Welt ist der Ort der Theorie, das Leben in der Welt der Materie die Praxis.

Von der geistigen Welt leiten die geistigen Wesen uns dann durch das materielle Leben. Botschaften der geistigen Welt erhalten wir zuallererst über unser Herz, unsere Intuition, die innere Stimme, von manchen auch Gewissen oder Instinkt genannt.

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Was nach dem Tod geschieht: Rückkehr ins Jenseits

Nach dem physischen Tod kehrt der Mensch ins Jenseits zurück und findet seine geistige Familie wieder – als wäre keine Zeit vergangen. Nur in der Welt der Materie gibt es die Raum-Zeit-Linie.

In der Geisterwelt gibt es Engel, Schutzengel und Geistführer, meist aus unserer eigenen Seelenfamilie, die uns Menschen von dort aus im Erdenleben leiten und uns beim Tod empfangen.

Nach dem Tod betrachten wir unser altes Leben zusammen mit unseren geistigen Begleitern: Wie gut haben wir die Aufgaben gelöst? Sind wir mit unserem Leben zufrieden oder wollen wir erneut in die materielle Welt, um Erfahrungen zu sammeln? Das Leben auf der Erde erscheint uns manchmal wie ein böser Traum oder eine lange Weltreise. Verstorbene sind jedenfalls nicht „tot“, sondern fühlen sich in der Geisterwelt oft besser als zuvor.

Es gibt keinen echten Tod, da jeder Tod eine Geburt in der jeweils anderen Welt ist. Sterben wir im Diesseits, werden wir im Jenseits wiedergeboren. Und in beiden Welten gilt das Gesetz von Ursache und Wirkung.

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Nahtod-Erlebnisse: Ausblick auf das Jenseits

Wer ein Nahtod-Erlebnis hatte, sei es durch Unfall oder Krankheit, beschreibt den Tod etwa so:

  1. Man tritt aus dem Körper aus wie durch einen Tunnel und schwebt über den Körper.
  2. Dann begegnet man geistigen Wesen, etwa Verwandten, Freunden und dem Schutzengel, die in einem übernatürlichen Licht strahlen.
  3. Schließlich sieht man seinen Lebensfilm ablaufen und betrachtet die wichtigsten Szenen.
  4. Dann begegnet man einem höchsten Wesen, das gleißendes Licht und das Gefühl höchster Harmonie ausstrahlt. Es erklärt, dass man nochmals auf die Erde zurückmüsse, um seine persönliche Matrix oder Bestimmung zu erfüllen.
  5. Der „Nahtod-Erfahrende“ kehr in den physischen Körper zurück, empfindet aber Enttäuschung.
  6. Man hat nun Sehnsucht nach der jenseitigen Welt, weil die geistige Welt viel schöner ist, eine lichtvolle Welt der Harmonie, Musik und Freude.

Auch Jan van Helsing hatte bereits Einblicke in den „Himmel“, das Zuhause, und bestätigt das aus eigener Erfahrung.

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Wann ein Geistwesen in der Geisterwelt bleibt und nicht mehr ins Diesseits zurückkehrt

Einige Geistwesen treten nicht mehr ins Diesseits ein, da sie bereits sehr hochschwingend und nahe der göttlichen Einheit sind. Die anderen Geistwesen treten in physische Körper ein, um als Seele Erfahrungen in der materiellen Welt zu sammeln. Das nennt man Inkarnation und Reinkarnation.

Ist eine Seele mit ihrem physischen Leben zufrieden, entwickelt sie sich in der feinstofflichen Welt auf neuen Wegen weiter. Andernfalls inkarniert sie erneut in die materielle Welt.

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Das Jenseits aus der Perspektive eines Mediums

Ein spirituelles Medium erzählt über das Jenseits:

Nach dem Tod geht die Seele in die feinstoffliche Welt über. Wer auf der Erde ein ehrliches Leben voller Liebe und Fürsorge lebte, findet nun einen schönen Ort, ein Paradies, wo die Seele von Familie und Freunden empfangen wird. Es gibt Gärten, Häuser, Wiesen und die Sonne geht nie unter. Man ist nie müde und kann lesen, studieren, sich weiterbilden, Gespräche führen oder was immer das Herz begehrt. Wer jedoch ein Leben in Hass, Neid, Zweifel, Selbstsucht oder gar Verbrechen führte, wird von solchen empfangen, die ebenso sind. So etwas bezeichnen die Menschen als „Hölle“.

Von Jenseits gehen die Seelen wieder in neue Körper, um alles im neuen Leben besser zu machen. Sie können sich aber auch in der feinstofflichen Welt schulen und dem Licht zustreben. Wer um Hilfe bittet, bekommt sie sofort. Viele Geistwesen des Lichtes sind dort, um die Seelen zu beraten.

Wie lange die Seelen im Jenseits bleiben, ist unterschiedlich. Einige gehen sofort zurück in die materielle Welt, andere bleiben Monate, Jahre oder Jahrzehnte in der geistigen Welt. Zeit spielt im Jenseits keine Rolle. Es gibt sie dort nicht in gleicher Weise. Aber je früher eine Seele den physischen Körper verlässt, desto eher geht sie oft in die materielle Welt zurück, weil sie dort ihre Aufgaben vollenden will, etwa früh gestorbene Kinder.

Gerade auf der heutigen Erde wollen aber viele Wesen der Geisterwelt dabei sein, da sie dieses Zeitalter der Schwingungserhöhung als besondere Zeit sehen: Viele Seelen wollen auf der Erde sein, um zu lernen. Auch Seelen fremder Planeten wollen hier sein. Es gibt aber nur eine begrenzte Zahl an Körpern auf dem Planeten.

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Wie man sich ein Jenseits ohne Raum und Zeit vorstellen kann

Raum und Zeit gibt es im Jenseits scheinbar nicht. So sagen es spirituell Erfahrene oder geistige Wesen. Wie soll man sich eine Welt ohne Raum und Zeit nun vorstellen? Vielleicht so:

Die Nicht-Existenz von Zeit zeigt sich im Jenseits wohl so, dass alle Ereignisse und Raum-Zeit-Stellen gleichzeitig existieren, etwa auf einer riesigen Kugel. Die Seele kann nun wählen, in welche Raum-Zeit-Stelle sie für ein neues Leben einsteigen will. Eine Sekunde im Jenseits kann auf der Erde ein Jahrtausend sein – die Seele kann in ganz andere Zeiten eintreten, in die ferne Vergangenheit oder in die weite Zukunft der Erde, je nachdem, welche Erfahrung sie machen will. Im Jenseits fühlt man sich weder alt noch jung, etwa Mitte dreißig, in der Blüte des Erdenlebens.

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Warum normale Menschen das Jenseits nicht sehen

Das Jenseits ist nicht im Himmel oder im fernen Universum, sondern mitten unter uns. Nur ein dünner Schleier trennt das Diesseits vom Jenseits.

Die Menschen sehen das Jenseits nur nicht, weil es eine feinere Schwingungsfrequenz hat. Hellsichtige sehen es, weil sie mehr Schwingungen wahrnehmen können, höhere Frequenzen.

Auch die Welt der Naturgeister hat eine höhere, aber noch erdnahe Schwingung. Deshalb sehen einige kleine Kinder, die aus dem Jenseits die hohe Schwingung mitbringen, noch längere Zeit viele Naturwesen, etwa Elfen und Feen.

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Auch Tiere reagieren auf die feinstoffliche, geistige Welt

Nach der Forschung der Parapsychologie reagieren auch Tiere auf die feinstoffliche Welt wahr und nehmen Verstorbene wahr. Es zeigt, dass es ein „Sterben“ gar nicht gibt.

Energie kann auch nicht sterben, sondern nur den Zustand wechseln – so wie ein Eiswürfel zu Wasser und dann zu Wasserdampf wird. Die Seele hat eine höhere Schwingung als der materielle Körper, wo die Zeit anders verläuft. Der Körper wäre der Eiswürfel, die Seele das Wasser und der Geist der Wasserdampf.

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Astralreisen und Seelenreisen

Es gibt noch das Talent zu Seelenreisen bzw. Astralreisen. Hier verlässt ein Mensch mit der Seele im Schlaf den Körper und kommt später wieder in den Körper zurück. Es ist ähnlich wie eine Nahtod-Erfahrung oder eine Traum-Erfahrung, nur macht man das bewusst und bewegt sich eher durch andere Sphären der geistigen Welten als bei der Nahtzod-Erfahrung. Aber auch hier sieht man sich oft als Geist über den Körper schweben.

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Literatur: „Hände weg von diesem Buch!“ (von Jan van Helsing)

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