4.6. Der höchste Gott – ein liebender, statt strafender Gott?

Der höchste Gott ist aus Sicht hochspiritueller Kinder reine Liebe und kein strenger Herr wie der biblische Jahwe. In den höchsten Lichtwelten gibt es auch keine Polarität von Gut und Böse, sondern „Alles ist Gott.“

Gott hat mit seinem Schöpfen auch nicht in biblischer Vergangenheit aufgehört, sondern schöpft immer weiter.

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Gott will aufrechte, statt kniende Menschen

Fast alle Religionen haben eine gewisse Furcht vor dem höchsten Gott. Manche sehen sogar einen strafenden Gott. In einigen außerirdischen Völkern spricht man nur von einem Ur-Vater, einem liebenden Gott.

Ein hochspirituelles Kind erklärt:

Gott will stolz auf seine Kinder sein und nicht, dass sie auf die Knie fallen und ihn furchtsam anbeten. Man sollte aufrecht vor Gott stehen. Gott liebt auch die Schwachen, aber noch mehr freut er sich über alle, die sich ihrer Lebensaufgabe stellen, Verantwortung übernehmen, mutig ausprobieren und etwas riskieren.

Gott ist ein Wesen voller Liebe und Freude, das interessiert am Leben aller Wesen teilnimmt und sich für ihre Erfahrungen interessiert. Er betrachtet alles in freudiger Neugier und wäre genervt, wenn man ihn nur auf den Knien anfleht. Er will nicht, dass man Angst vor ihn hat, er liebt seine Schöpfung und die Menschen. Er möchte, dass auch sie ihn lieben wie Eltern und dass man Gott stolz zeigt, was man Interessantes aus seinem Leben gemacht hat.

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Jeder trägt Gott in sich

Nach der Lehre Jesu und anderen spirituellen Meistern trägt jeder Mensch „Gott“ in sich. Als Gottes Kind trägt man das Erbe des göttlichen Vaters in sich, die Gottes-Ebenbildlichkeit.

Gott spricht in jedem Menschen. Früher durften Propheten das nicht sagen. Heute kann jeder sagen, dass er Gespräche mit Gott führt.

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Gott hat alle Wesen mit Liebe gebaut

Einige hochspirituelle Kinder erklären:

Gott macht die Wesen so, dass sie ihn lieben. Er hat alle mit seiner Liebe und seinem Wissen gebaut. Er hatte bei jedem Wesen einen besonderen Gedanken. Aber jedes Wesen entscheidet selbst, was es tun will. Im Grunde versuchen alle Wesen diesen Gedanken zu verstehen. Nach dem Tod kommt man zu Gott zurück.

Im Grunde ist Gott überall. Er wohnt in Tieren, in der Luft, in Menschen, auch in bösen. Böse Menschen wissen nur nicht, dass sie Gott in sich haben. Eines Tages werden Religionen unnötig sein, weil jeder Mensch Gott in seinem Inneren findet.

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Gott ist außerhalb der Zeit

Gott selbst ist außerhalb der Zeit. Er verursacht aber den Prozess des zeitlichen Lebens, damit die Wesen in der Zeitdimension Erfahrungen machen.

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Literatur: „Hände weg von diesem Buch!“ (von Jan van Helsing)

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