5.3. Ratschläge fürs Leben von spirituellen Lehrern

Spirituelle Menschen leben ihr Leben anders, nach anderen Gesetzen als normale Menschen.

Wenn man viele spirituelle Bücher liest, kennt man die spirituellen Ratschläge fürs Leben irgendwann und sie sind kein Geheimnis mehr. Viele spirituelle Meister sagen das auf ihre Weise. Aber für den Neuling ist alles ganz neu. Deshalb gebe ich einige davon sinngemäß wieder. Es sind Ratschläge des legendären Grafen von Saint Germain, einem spirituellen Meister, der so etwas wie Jan van Helsings geistiger Ratgeber ist. Beide sollen eine lange Freundschaft im Universum haben. Einige der folgenden Ratschläge sind auch mehr von Jan van Helsing selbst.

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Der Geist beherrscht die Materie

Geist beherrscht Materie.

Das ist das zentrale Geheimnis. Geist kann Materie manipulieren. Wer an seine psychischen Kräfte glaubt, mit denen er Gegenstände fliegen lassen kann, der könne das auch erreichen. So seien die wahren Naturgesetze. Das war auch das Geheimnis von Jesus, der sagte: „Jedem geschieht nach seinem Glauben.“

Das Prinzip „Geist beherrscht Materie“ kann jeder Mensch nutzen. Für die höheren paranormalen Werke bis hin zur Magie braucht ein Mensch aber gewisse persönliche Grundvoraussetzungen.

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Wissen um die Schöpfungsmacht im Innern

Das wichtigste Wissen ist: Die Schöpfungsmacht ist in jedem Menschen. Man muss sie erkennen und nutzen. Doch die Überzeugung, sehr reich, unsterblich und mit geistigen Superkräften ausgestattet zu sein, muss jeder selbst erreichen.

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An sich selbst glauben: Alles ist machbar

Man muss an sich selbst glauben. Man muss die Prüfungen seines Lebens zu meistern, Mut zeigen, daraus lernen, aber sich bei Fehlern auch selbst vergeben können. Ist ein Mensch sehr stark von sich überzeugt, kann er erreichen, was immer er will. Es geht um das eigene Selbst- und Weltbild.

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Weltreisen und geheimnisvolle Orte studieren

Wer die großen Geheimnisse der Welt erfahren will, muss Weltreisen machen und an heiligen Orten wie den Pyramiden studieren. Viele Orte der Welt haben ihre Geheimnisse, die sich nur dem Reisenden offenbaren.

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Einen Lebensplan erstellen – allein in Einsamkeit

Man sollte sich für Tage in die Einsamkeit zurückziehen und seinen persönlichen Lebensplan erstellen. So manifestiert man sein Schicksal.

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Mit Menschen reden und Taten tun, statt Bücher lesen

Die größten Geheimnisse erfährt man nicht durch Bücher und das Internet, sondern durch das Leben selbst und persönlichen Kontakt zu anderen Menschen. Andere Augen sind Spiegel unserer Seele. So sagt es Jan van Helsing.

Lebenserfahrungen kommen nur durch das Tun. Man sollte die Welt nicht so sehr übers Internet leben, sondern durch Reisen und echte Erlebnisse. Man kann auch viele Bücher über eine Meditationstechnik lesen, aber das Erlebnis kommt erst durch Praxis.

(Ich persönlich bin anderer Ansicht. Menschen wie ich lernen durch Bücher, Meditieren und Denken mehr. Andere Menschen sind eher Irrlehrer statt Lehrer. Der normale Mensch reist mehr als ich und hat mehr soziale Kontakte – und weiß trotzdem weniger.)

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Auf Zeichen der geistigen Führer achten – jeden Tag

Alle Menschen bekommen täglich Zeichen vom Universum. Zum Beispiel bekam Jan van Helsing zufällig einen Brief vom Saint-Germain-Verlag, als er einen Text über Saint Germain schrieb. Oder man sieht zufällig ein Auto mit dem Nummernzeichen 999, auch das kann ein Zeichen sein.

Die meisten Menschen übersehen solche scheinbaren Zufälle und Synchronitäten oder können sie nicht deuten.

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Mit den Geistführern der eigenen Seele sprechen

Man kann in Gedanken mit dem Höheren Selbst der Seele sprechen oder mit seinem Schutzengel. Manchmal auch mit geliebten verstorbenen Verwandten, mit geistigen Persönlichkeiten oder Unbekannten.

Jan van Helsing stellte Saint Germain in Gedanken viele Fragen, auf die er Gedankenworte, Bilder oder Gegenfragen als Antwort bekam.

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Auf die geistigen Helfer und die innere Stimme hören

Geistige Führer helfen den Menschen. Jeder Mensch ist von Geistwesen beschützt und nie allein. In jeder dunklen Stunde erscheint noch ein kleines Licht.

Die geistigen Helfer zeigen jedem Menschen den bestmöglichen Weg, aber entscheiden muss jeder selbst. Jeder Mensch muss seinen spirituellen Weg alleine gehen und alleine das Ziel der Vergöttlichung oder Erleuchtung erreichen. Doch wenn er nicht auf seine innere Stimme und die Geistführer hört, bleiben ihre Hinweise vergebens.

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Mit Meditation Zugang zum kosmischen Geistfeld finden

Mit Arten von Meditation oder eine Gedankenbitte verbindet man sich stärker mit seinem Herzzentrum, einem zentralen Punkt für die Seele, und kann Kontakt zum kosmischen Geistfeld bekommen. Im Ruhezustand bekommt man im Geist dann vielleicht Antworten, einen Gedanken oder ein Bild. Doch die meisten Menschen trauen diesen Botschaften nicht.

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Das Ego loslassen

Man darf sich nicht in sein Ego verlieren.

Auch Saint Germain hatte sich einst in seinem Ego und seiner Arroganz verloren, sagt er. Doch Erfahrung führt zu Erkenntnis.

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Aus Niederlagen lernen und nie aufgeben

Jeder erfährt auch Niederlagen und Rückschläge im Leben. Doch Probleme prüfen die eigene Stärke. Auch der Graf und Jan van Helsing erfuhren Rückschläge. Wahre Meister geben trotz allem nie auf. Diese Einstellung führt zum inneren Gott.

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Selber handeln, statt auf Gott warten

Gott will, dass seine Kinder nicht warten, sondern selbst etwas tun. So lernt man Gott kennen und wie er schöpft.

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Mit persönlicher Freiheit dient man dem Universum am meisten

Der Graf von Saint Germain sagte: „Euer größtes Dienen besteht darin, dass ihr für euch selbst die Freiheit erringt.“

Man dient dem Universum also am meisten, wenn man an sich selbst arbeitet, auf seine eigene geistige Freiheit hin.

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Die Macht des Wortes NIE bedenken

Man bedenke die Macht des Wortes NIE.

Das Leben findet immer Wege, einen vom Gegenteil zu überzeugen. Dann präsentiert einem das Leben das, was man NIE tun wollte.

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Den eigenen Weg zur spirituellen Meisterschaft gehen

Jeder Meister geht seinen eigenen Weg, lässt sich vom inneren ICH leiten, dem Schöpferischen in sich selbst. Man sollte kein zweiter Graf von Saint Germain oder ein zweiter Jesus werden. Von Vorbildern kann man sich einiges abschauen, aber man sollte nicht deren Wegen und Zielen nachfolgen. Jeder hat seine eigenen Wege und Ziele.

Gott will keine Nachfolger alter Meister, sondern neue Meister. Will man nur der Diener eines Meisters sein oder von Meister zu Meister sprechen?

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Spiritueller Suchender oder spiritueller Meister sein?

Der spirituell Suchende folgt jemand anderem, einem Meister, einem Gesetz, einem Glauben …

Der spirituelle Meister ist Anführer und macht seine eigenen Gesetze. Er entscheidet, welches Essen ihm schmeckt, welches Getränk ihn mit göttlichem Geist erfüllt, ob er bei Kälte friert und sich an Feuer verbrennt. Es ist der Aufstieg vom Geschöpf zum eigenen Schöpfer. Wir entscheiden, was uns gut tut oder schadet. Durch Glauben kann man Berge versetzen.

Jeder Mensch hat prinzipiell das ganze Potenzial des göttlichen Schöpfers in sich, nur als kleineren Funken. Aber jeder Wassertropfen hat die gleichen Eigenschaften wie das ganze Meer. Der Mensch ist jeden Tag schöpfungsfähig. Man kann alles erreichen, an das man glaubt, das man sich zutraut und wozu die Intuition unseres Herzens „Ja“ sagt. Kein anderer Mensch muss es glauben, nur wir. Teilweise kann man auch sagen: „Mach, was dir am meisten Freude macht.“

(Das Ganze mit dem Berge versetzen sollte man als einfacher Mensch erst mal nicht zu ernst nehmen. So sehe ich das, der Verfasser dieses Artikels. Die Gesetze der Welt der Materie haben eine Macht, die man nicht so einfach durch Denken überwindet.)

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Literatur: „Hände weg von diesem Buch!“ (von Jan van Helsing)

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