5.9. Probleme und Ängste im Leben als Lernlektionen für die Seele

Die Macht klarer Entscheidungen: Ja oder Nein?

Ein großes Problem der Menschen auf der Erde ist, dass sie keine Entscheidung treffen: Ja oder nein? Doch in unserem zweiteiligen Weltsystem beruht alles auf Gegensätzen.

Viele Menschen wissen die Ursache eines Konflikts und die Lösung, entscheiden sich aber nicht dazu. Nichtentscheiden bedeutet langsames Verwelken und Dahinsterben. Bereits im Alltag drücken sich viele Menschen vor Entscheidungen, sind deshalb blockiert, werden krank und leiden langsam bis zum Tod.

Diese Menschen sind weder heiß noch kalt. Jesus sagte über solche Entscheidungsängstlichen, dass er sich von ihnen abwendet. Die geistigen Mächte können ihnen kaum helfen.

Leider haben viele Menschen zu viel verdrängt, zu wenige Entscheidungen getroffen. So sind sie nun in unglücklichen und seltsamen Situationen. Nur: Will man sich mit dem bisherigen Schicksal abfinden oder noch einmal was Neues versuchen?

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Mut zu einem lebendigen Leben

Auf der Welt gibt es zahlreiche lebende Tote, die jung sterben, aber erst im Alter beerdigt werden. Viele junge Erwachsene haben den Beruf gewählt und den Partner gefunden. Bei vielen ist hier Schluss mit Neuem. Der einfache Mensch will sich nicht verändern. Dabei kann man auch anders entscheiden.

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Geistige Mächte helfen dem Mutigen leichter

Sieht der Schutzengel einen Menschen an einer Wegkreuzung, aber der Mensch hat Angst vor allem Unbekannten, kann der Engel nicht helfen. Der Mensch zögert ewig, es gibt keine Weiterentwicklung. Wahres Leben bedeutet Fortschritt.

Erst wenn der Mensch sich für einen Weg entscheidet, kann der Engel Rat geben und helfen. Man sollte sich den Problemen des Lebens so gut wie möglich stellen.

Macht man den ersten Schritt, führen die geistigen Begleiter den Menschen so gut wie möglich – durch die innere Stimme, Gefühle, Träume und Zeichen, also seltsame Zufälle und Synchronitäten. Der Mensch muss sich aber auch führen lassen.

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Keine Angst vor falschen Entscheidungen und den größeren Sinn sehen

Selbst wenn der Mensch einen „falschen“ Weg geht, ist es nur ein Umweg. Im Universum gibt es kein echtes „Falsch“.

Im Rückblick auf sein Leben erkennt man später den Sinn vieler Ereignisse und Lernlektionen, den größeren Plan. Das kann auch erst im Jenseits sein.

Meist sehen die Menschen nicht den Sinn eines schmerzhaften Ereignisses und warum sie diese Erfahrung fürs Wachstum ihrer Seele gewählt haben.

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Probleme als spannende Lernlektionen betrachten

Man sollte Probleme als spannende Lernlektionen betrachten, als Herausforderungen, die dem Leben neue Impulse geben und es auch verbessern können. Es geht um: erfahren – erkennen – entscheiden:

  1. Was ist das Problem? (Erfahrung)
  2. Was will man verändern? (Erkenntnis)
  3. Wie will man es verändern? (Entscheidung).

Wir haben ein Problem erfahren, denken darüber nach und entscheiden uns dann für den weiteren Lebensweg.

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Sich selbst und anderen vergeben

Wichtig ist es auch, dass man sich selbst und anderen vergeben kann, wenn man Fehler und Probleme zu erkennen glaubt. Man sollte sich in Vergebung bei sich selbst und anderen üben.

Das kann bei persönlichen Konflikten auch so helfen: Man stellt sich vor, wie man dem Feind vergibt, ihn umarmt – schnell verändert sich die Energie in unserem Herz, ein anderes Gefühl entströmt. Dahinter steckt mehr als nur Psychologie und Biologie, denn wir Menschen sind spirituelle Wesen.

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Sich dem Problem stellen, statt davonlaufen

Vor Problemen sollte man nicht davonlaufen, denn nach dem Gesetz der Resonanz konfrontiert das Leben den Menschen mit seinen Ängsten und Problemen immer wieder. Das kann auch in Gedanken und Träumen sein. An seinen Problemen kann man gewachsen und erfährt mehr Erfolg im Leben.

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Mit der Angst vor dem Tod umgehen

Viele Menschen haben Angst vor dem Sterben. Erschrocken meiden sie das Thema Tod. Doch Berichte von Nahtoderfahrungen, von hochspirituellen Kindern und spirituelle Bücher über das Jenseits nehmen vielen Menschen die Angst vor dem Tod. Das Jenseits beschreiben viele spirituelle Menschen als schönen Ort und natürlich geht das Leben nach dem Tod weiter.

(Wobei ich sagen würde: Man sollte positive Bücher zum Thema Tod lesen und nicht die falschen Dinge. Bevor man die Leid- und Trauerbücher der Nichtspirituellen liest, liest man besser gar nichts dazu.)

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Die falschen Ängste der Menschen

Viele haben Angst vor dem Tod, aber vor einem selbstbestimmten Leben und dem Sagen der wahren Meinung haben sie noch mehr Angst, sei es zum Partner, Arbeitgeber oder zum politischen System.

Sie haben Angst, den Beruf zu wechseln, den Partner und das Heimatland zu verlassen. Angst vor der Veränderung selbst. Angst, dass andere schlecht über einen reden, Angst, sein Weltbild zu ändern, Angst vor Zurückweisung, Kritik, Krankheit, Schmerzen, Altern, Enttäuschung, Auslachen, nicht ernst genommen zu werden, nicht geliebt zu werden oder Angst vor Verrat.

Doch Angst ist das größte Manipulationswerkzeug der Herrscher, um Menschen zu kontrollieren. Sind viele Ängste wirklich sinnvoll?

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In der Gegenwart leben, statt mit Sorgen von Vergangenheit und Zukunft

Man sollte im Hier und Jetzt leben, die Aufgaben im Leben der Gegenwart lösen (Beruf, Familie, Hobbys, Lebensqualität), statt gedanklich in ferne Vergangenheit und ferne Zukunft zu schweifen, so Jan van Helsing

Man sollte sich keine Sorgen über die Zukunft machen, sonst programmiert man sie in sein Leben negativ. Negative Schwingungen wandelt man sofort in positive um.

Man sollte sein Leben auch nicht zu sehr bewerten, sondern sich wie ein Schauspieler im Film beobachten. Dann sieht man auch schneller den Weg aus einem Konflikt. Man gestaltet sein Leben immer bewusster und geht mit anderen Menschen immer bewusster so um.

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Das Leben auf der Erde als Spiel sehen

Man sollte das Leben als Spiel sehen und die Erde als Spielfeld, so Jan van Helsing. Wir müssen aber keine Bauern sein. Leider gehört auch grausame Dramatik wie Mord und Totschlag zum Spiel, zum Lebensplan der Menschen. Es ist eben eine Welt der Polarität. Doch jede Seele hat ihren Weg und geistige Helfer. Der Mensch ist nicht allein.

Aus gewisser Sicht hat sogar Luzifer einen Sinn. Ohne ihn könnte es langweilig auf Erden werden, es gäbe keinen Herausforderer mehr. Es ist ein Spiel, manchmal aber auch sehr grausam. Doch alle Menschen wirken daran mit.

(Persönlich sehe ich das so: Als Gegenteil von Weiß braucht nicht unbedingt das Schwarz, um Spiel und Spannung zu haben. Es gibt noch andere Farben und viele leichtere Stufen Licht und Dunkel oder Freude und Schmerz.)

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Ängste durch spirituelles Erwachen auflösen

Durch spirituelles Erwachen verschwinden mit der Zeit die Ängste. Das spirituelle Wissen über das Leben und den Tod nimmt viele Ängste man versteht so auch die Aufgabe seines Lebens besser. Das Wissen stärkt die Verbindung des Menschen zu seinen Geistführern und Schutzengeln, die ihm helfen.

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Literatur: „Hände weg von diesem Buch!“ (von Jan van Helsing)

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