1.1. Die Natur von Seele, Körper und Persönlichkeit

1.1. Die Seele als ewige Gesamtpersönlichkeit

Die Seele lebt ewig, ist unzerstörbar und die persönlichste, machtvollste innere Identität eines Wesens. Sie lebt nach dem Tod weiter, wobei es keinen echten Tod gibt.

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1.2. Die Seele als Energiezentrum

Sie ist ein mächtiges Energiezentrum, ein elektromagnetisches Kraftfeld hochkonzentrierter Aktivität, das viele Realitäten erzeugt. Sie ist lebendig, empfänglich und neugierig. Die Seele ist die am höchsten motivierte, energiegeladenste und gewaltigste Bewusstseinseinheit in allen Universen. Sie ist hochkonzentrierte und hochindividualisierte Energie mit unbegrenztem Potenzial.

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1.3. Die Seele als höhere Wesenheit, die selber ewig lernt

Die Seele ist so etwas wie eine höhere Wesenheit. Aber sie muss sich ihre Identität im Universum erst erarbeiten und ihre eigenen Welten aufbauen. Jede Seele erzeugt nicht nur eine Lebensform, sondern viele Lebensformen gleichzeitig.

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1.4. Wo die Seele lebt

Die Seele ist in einer Dimension jenseits von Raum und Zeit zu Hause, jenseits der dreidimensionalen Realität. Im Zuhause der Seele herrscht Gleichzeitigkeit. Es gibt dort nicht nur ein Leben und ein Lebensziel, sondern sie koordiniert all ihre vielen Leben gleichzeitig. Durch die Verteilung ihrer Energie auf viele Leben wird die Seele aber nicht gemindert, sondern gemehrt.

 

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2. Die Seele als Computer, der Persönlichkeiten programmiert

2.1. Die Seele als Computer

Die Seele bzw. Wesenheit ist ein lebendiger, hochbegabter Computer, der seine eigenen Leben und Lebenszeiten programmiert, etwa seine vielen Leben als Menschen mit vielen Charakteren. Und alle Persönlichkeiten, die der Seelen-Computer erschafft, erschaffen ihrerseits Realitäten, die die Seele überraschen.

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2.2. Programmierte Persönlichkeiten der Seele

Jede von der Seele programmierte Persönlichkeit hat eine einprogrammierte Vorstellung von ihrer Lebenswelt und ihre geistige Ausrüstung ist perfekt für diese Realität gewählt. Trotz dieser Wahrnehmungs-Programmierung genießt die Persönlichkeit innerhalb ihrer Welt viel Freiheit und tief in ihr ist in konzentrierter Form das Wissen des ganzen Seelen-Computers vorhanden und wie man die Grenzen der programmierten Realität überwindet.

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2.3. Die persönliche Bestimmung

Jede Gesamtpersönlichkeit hat ihre eigene Bestimmung, Mission und schöpferische Aufgabe, die von Anfang an feststeht und sie zu einer ewig gültigen und suchenden Seele machen. Alle Wesen müssen aber viele Prüfungen bestehen und auch die überraschenden Nebenprodukte ihrer Arbeit erkennen.

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2.4. Die Seele wandelt Gedanken in physische Form um

Der Gedanke erschafft die Realität. Doch oft nimmt der Schöpfer den Gegenstand wahr, ohne die Verbindung zu seinem Gedanken zu sehen. Gedanken und Gefühle in physische Realität umzuwandeln, ist ein Charakteristikum der Seele. Die Seele baut täglich die physische Realität für den Menschen aus seinen Gedanken und Gefühlen auf. Dies zeigt, wie wichtig Gedanken und Gefühle sind.

 

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3. Vielfalt und Wandel der Seele

3.1. Persönlichkeiten innerhalb der Seele

Alle Persönlichkeiten (Inkarnationen) eines Menschen sind Manifestationen der Seele. Diese Persönlichkeiten existieren in der Seele unabhängig und als Teil von ihr. Es gibt aber eine innere Kommunikation zwischen ihnen und das Wissen des einen Teils ist auch allen anderen zugänglich. Jeder Mensch mit seiner Persönlichkeit ist ein individueller, einzigartiger Teil der Seele.

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3.2. Wie die Seele sich ständig durch Wahrnehmung ändert

Jeder Wahrnehmungsakt verändert den Wahrnehmenden, daher muss die Seele als Wahrnehmende sich gleichfalls verändern. Es gibt keine klaren Grenzen zwischen Wahrnehmendem und Wahrgenommenem.

 

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4. Die Seele und der physische Körper

4.1. Was Bewusstsein im Körper ist

Das Bewusstsein des Menschen ist kein Produkt zufälliger chemischer Prozesse im Körper. Es ist ein Instrument der Seele, das die vielen Dimensionen der Realität registriert, wobei das „normale“ Wachbewusstsein hochgradig spezialisiert ist.

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4.2. Die Seele bildet den Körper

Jeder Mensch ist die Manifestation seiner Seele. Sie bildet den Körper und die vertraute Welt des Menschen. Sie erschafft dem Menschen eine Welt, damit er dort lernen und sich entwickeln kann. Das höhere Selbst der Seele spricht in jedem Augenblick aus den geheimen Tiefen mit dem Menschen.

Jeder hat intuitiven Zugang zum gewaltigen Wissen seiner Seele und hört die innere Stimme. Das seelische Bewusstsein kann niemals ruhen, sondern strebt immerfort neue Schöpfungen an. Sie wandelt sich ständig und muss sich ständig wandeln. Die Seele sendet Teile ihrer Selbst in andere Welten wie die dreidimensionale Realität aus, damit sie dort voller Kreativität neue Wege bereitet. Bei Tieren und anderen physischen und geistigen Wesen ist es genauso. Auch deren Körper sind Manifestationen ihrer Seelen.

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4.3. Die Seele strahlt über den physischen Körper hinaus

Der Mensch ist nicht auf seinen physischen Körper begrenzt. Das Bewusstsein strahlt weit über das Gehirn ins Universum hinaus. Aus dem innersten Herzen strahlt die gewaltige Strahlkraft der Seele in die Außenwelt. Sie verwandelt alles, was sie berührt, und macht es reicher als vorher. Das innere Wissen der Seele versucht sich in der physischen Welt einen Platz zu erobern, sich in physische Form zu übersetzen.

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4.4. Die Seele bildet die physische und psychische Realität

Die Seele hat gewaltige Kräfte zum Manifestieren von Realität. Die Menschen wissen im Wachzustand nicht, welche mächtigen Wesen sie sind. Sie verkennen das ganze Potenzial ihrer seelischen Persönlichkeit, leugnen die Intuition und grenzen sich durch beschränkte Ich-Vorstellung ein.

Die meisten Menschen halten ihr körperliches Selbst für ihr ganzes Wesen. Doch die Seele weiß immer die innere Wahrheit. In jeder Persönlichkeit lebt ihr Wissen um die Bedeutung allen Seins.

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4.5. Große Wandelbarkeit der Zellen im Körper

Jede Zelle des Menschen kann fast in jedes beliebige Organ hineinwachsen. Sie kann auch andere Sinnesorgane entwickeln, etwa die Augen eines Vogels, wobei diese Fähigkeit ungenutzt bleibt, wenn sie eine klassische Funktion im Körper übernimmt.

 

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5. Das äußere und das innere Ich des Menschen

5.1. Die physische Realität als Illusion

Der physische Körper und die physische Umwelt sind Illusionen, eine Tarnung der wahren Realität. Alle Materie setzt sich in Wahrheit aus psychischen Gewebestrukturen winziger Bewusstseinseinheiten zusammen, welche die physischen Sinne aber nicht wahrnehmen.

Nur durch die inneren Sinne kann der Mensch die größere Realität wahrnehmen. Doch verschwände die vertraute Umwelt mit einem Augenzwinkern, wäre der Mensch desorientiert in dem neuen Datensystem. Daher müssen die Informationen der inneren Sinne in vertraute Begriffe übersetzt

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5.2. Die Illusionen der physischen Sinne

Die physischen Sinne vermitteln nur ein begrenztes Bild der Wirklichkeit, eine sehr formalisierte Realität, eine Illusion. Diese dreidimensionale, physische Realität ist zwar nicht unwahr, aber nur eine von vielen Formen, in denen Bewusstsein erscheint. Andere, ebenso gültige Realitäten nehmen die physischen Sinne nicht wahr.

Die physische Form ist zwar eine reale Illusion, aber hinter ihr steht eine viel größere Realität. Die wahre Realität und andere Dimensionen erkennt man nur mit den feineren Sinnen der Intuition. Die Illusion gehört zwar zur Inkarnationserfahrung, doch der Mensch muss aus diesem Schlaf erwachen.

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5.3. Innere Wahrnehmungsorgane

Jedes Bewusstsein ist mit inneren Wahrnehmungsorganen ausgestattet. Jeder Mensch hat also innere Sinnesorgane für feinere Wahrnehmungen und freiere Deutungen von Erfahrung.

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5.4. Die Prinzipien Vertrautheit und Assoziation

Dem Menschen erscheint seine physische Welt nur aufgrund seiner psychologischen Struktur vertraut. Würde er die Welt nach dem Prinzip von Assoziation statt Vertrautheit wahrnehmen, würde sie ihm anders erscheinen.

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5.5. Paranormale Strukturen im Menschen

Jeder Mensch hat paranormale und psychologische Strukturen in seiner Persönlichkeit, mit denen er andere Realitäten wahrnehmen kann, wobei noch viele weitere Realitäten im Multiversum existieren, die ihm selbst mit erweiterter Wahrnehmung verschlossen sind.

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5.6. Das äußere Ich und das innere Ich

Das äußere und das innere Ich arbeiten zusammen. Mit dem einen handeln wir in der Außenwelt, mit dem anderen verarbeiten wir Informationen, die nicht durch körperliche Sinne, sondern durch innere Kanäle kommen.

Das innere Ich ist ein innerer Beobachter der Realität und bewahrt die Erinnerung an alle früheren Leben eines Menschen. Es ist von Natur aus hellsichtig und telepathisch. Das äußere Ich kann seine Herrschaft über die Realität auch nur deshalb erhalten, weil es von den inneren Schichten der Persönlichkeit getragen wird, die den Körper bilden.

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5.7. Die multidimensionale Persönlichkeit

Es gibt noch eine tiefere Identität, die das äußere und das innere Ich formt, die multidimensionale Persönlichkeit. Sie ist der Kern von allem. Das dem Menschen bekannte Selbst ist nur ein Teil seiner multidimensionalen Gesamtpersönlichkeit, die alle Teile mit ihrer Lebenskraft verbindet.

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Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

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