1.3. Die Seele und Tiere

1. Tiere als Fragmente des Menschen?

Eine Seele kann Teile ihres Bewusstseins in Tiere hineinsenden. Auch menschliche Persönlichkeiten können Energie in Tiere senden. Dieses Teilbewusstsein erlebt dann die Welt aus der Perspektive dieser Tierart. Deswegen ist der Mensch aber nicht als Tier inkarniert.  Er fügt nur etwas von seiner Energie zu einem Tier hinzu.

Und nicht alle Tiere enthalten Fragmente des Menschen. Tiere haben ihre eigenen Persönlichkeiten, Charaktere und Sichtweisen der Realität. Wie die Menschen haben sie unterschiedliche Bewusstseinsstufen. Ein Leben als Haustier mit freundlichen Menschen kann ihren Bewusstsein-Prozess aber extrem beschleunigen.

—————————————-

2. Bewusstsein von Tieren

Tiere haben ein Bewusstsein mit weniger Schöpfungsfreiheiten. Aber in ihrer Intuition, in der Wahrnehmung anderer Realitäten und geistiger Wesen sind die den Menschen teilweise voraus. Zwischen allen Bewusstseinseinheiten findet ein ständiger Austausch statt, eine Kommunikation, die die Grenzen der Arten überwindet.

—————————————-

3. Wie Tierarten, Menschen und höhere Formen entstehen

Die Evolutionstheorie nach Darwin ist falsch. Das Bewusstsein erschafft die Form, nicht umgekehrt. Es entwickelt Formen, in denen es leben wollte. Die Materie formte nicht also zufällig Organismen, die zu Bewusstsein erwachten.

Schon aufgrund der Gleichzeitigkeit aller Zeiten ist die Evolutionstheorie falsch. Gegenwärtiges baut nicht einfach auf Vergangenem auf, denn das Leben entwickelt sich in alle Richtungen.

Das Universum ist voller Wechselbeziehungen. Die komplexen physischen Formen sind nicht das Ergebnis einfacher früherer Formen. Zwar sind komplexe Bewusstsein-Strukturen nötig, um komplexe physische Lebensformen zu bilden, doch dies bedeutet nicht, die gewaltige Schöpfungsmacht des Universums als einfaches Wesen seinen Anfang nahm.

—————————————-

4. Artenwechsel bei Tieren

Das individuelle Bewusstsein kann seine Entwicklung recht frei wählen. Ein bestimmter Bewusstseinsgrad, ein bestimmtes Wissen und Verständnis für die Erschaffung von Realität, ist aber nötig, bevor eine Bewusstseinsform einen komplizierten physischen Mechanismus wie den Menschen steuern kann.

Jedes Bewusstsein findet im Universum von selbst die Form, die seiner Entwicklungsstufe entspricht.

Doch ein Tier muss nicht in allen Leben die gleiche Art bleiben. Zwar will alles Bewusstsein seine Individualität erhalten, aber sich auch zu strategischen Gestalten zusammenzuschließen, so wie Atome sich zum Körper vereinen.

Ein Tierbewusstsein kann nach dem Tod mit anderen Bewusstseinsformen eine neue Gestalt bilden, die durch den Zusammenschluss von Fähigkeiten einen Artenwechsel ermöglicht. Die alte Individualität verliert sich dabei nicht, sondern bleibt in der neuen Gestalt erhalten. Alles Bewusstsein verändert sich so, dass seine vielen Identitäten aufeinander aufbauen. Bei solchen Wechselbeziehungen wird jede Identität durch die zusätzliche Wahrnehmung der anderen bereichert.

—————————————-

Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

Mehr zum Thema: Spirituelles Geheimwissen: Seele, Unsterblichkeit, Leben nach dem Tod, Wiedergeburt und Multidimensionales Universum