2.2. Illusionen des Menschen über das Universum

1. Tote Materie als Illusion

1.1. Alle Materie hat Bewusstsein

Es gibt keine tote Materie. Alle Materie hat Vitalität und Bewusstsein, wobei der Mensch sie mit den physischen Sinnen kaum wahrnehmen kann. Jeder Gegenstand im Zimmer hat Bewusstsein.

Alle Atome und Moleküle sind sich ihrer selbst auf ihrer eigenen Realitätsebene bewusst und spüren, ob man sie mit Liebe oder Hass behandelt. Minerale, Pflanzen, Tiere, Luft – alles ist von seiner eigenen Bewusstseinsform erfüllt. Der Mensch steht inmitten einer Lebensfülle. Zugleich ist er selber aus Zellen zusammengesetzt, die Erkenntnis in sich tragen und durch bewusste Zusammenarbeit den physischen Körper bilden.

Es gibt keine tote Materie. Jedes Bewusstsein erfreut sich seiner eigenen Schöpferkraft. Der Mensch blendet die Kommunikation zwischen seinen Körperzellen oft aus, dabei ist er selber Teil eines anderen, noch größeren Bewusstseins. Das wahre Selbst kennt keine Schranken. Nur das äußere Ich des Menschen errichtet sie.

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1.2. Materie im ständigen Wandel

Die Zeitstruktur der Menschen führt zur Illusion einer relativen Beständigkeit der Materie und macht blind für die dauernden Veränderungen im Material.

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1.3. Wandel von Raum und Umwelt

Die Umwelt ist im Grunde im ständigen Wandel, wobei der Mensch es oft als Einbildung abtut, wenn sich die Atmosphäre des Raumes ändert und ein ihm vertrautes Zimmer plötzlich mit Angst gefüllt scheint. Diese veränderte psychologische Raumwirkung ist aber Realität und alle psychologische Aktivität besteht aus kreativem Wandel.

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1.4. Bewusstsein im Wandel: Verdichtetes Bewusstsein

Bewusstsein kann sich verdichten, bis es klein genug ist, um durch ein Molekül zu gehen, um von der Eigenwelt der Moleküle aus das Universum zu betrachten.

 

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2. Festigkeit und Beständigkeit als Illusion

2.1. Der ständige Wandel des Körpers

Der Mensch nimmt seinen Körper als immer gleich wahr, dabei sterben ständig Atome und werden durch neue ersetzt. Auch die Botenstoffe bewegen sich dauernd und elektromagnetische Eigenschaften der Zellen ändern sich.

Trotz der Millionen von Zellen im Körper nennt der Mensch seinen Körper eine Einheit. Der Körper ist nie still, sondern stets im Dauerzustand einer fast magischen Aktivität. Das äußere Ich des Menschen ist Produkt des Gruppenbewusstseins aller Zellen. Der an der Außenwelt orientierte Teil seines Bewusstseins hängt stark von den winzigen Bewusstseinseinheiten der einzelnen Zellen ab.

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2.2. Der ständige Wandel der Psyche

Auch das psychologische Ich bleibt nicht gleich. Charakterzüge, Erinnerungen und Gedanken ändern sich. Neues kommt hinzu, Altes verschwindet. Auch lassen sich Gedanken nicht festhalten, sondern jeder Gedanke fliegt davon und lösen sich scheinbar im Nichts auf. Die wahre Realität erkennt man besser mit dem Augenmerk auf den Wandel.

 

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3. Zeit, Raum und Tod als Illusion

3.1. Raum und Zeit als Illusion

Raum und Zeit sind Illusionen. Sie werden nicht nur durch die physischen Sinne hervorgerufen und durch angenommene geistige Muster im Lauf des Menschenlebens bzw. der Evolution.

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3.2. Gleichzeitigkeit im Multiversum

Alles im Universum bzw. Multiversum läuft gleichzeitig ab, doch der Mensch kann komplexe Gleichzeitigkeit nicht begreifen. Nur seine höhere Gesamtpersönlichkeit kann unendlich viele Geschehnisse gleichzeitig wahrnehmen.

Letztlich ist der Mensch als Teil von ihr wie die höheren Wesen eine nicht-physische Energiepersönlichkeit. Auch beim Menschen laufen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie alle entscheidenden Gefühlserlebnisse im Grunde gleichzeitig ab. Zeit und Raum sind Illusionen. Um dies zu handhaben, braucht ein Wesen viel Erfahrung.

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3.3. Wiedergeburt (Reinkarnation) als Normalität

Die Menschen haben schon viele andere Leben gelebt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wobei die „vergangenen“ und „zukünftigen“ Leben alle gleichzeitig ablaufen, da die Raum-Zeit-Struktur eine Illusion ist, die nur während der physischen Inkarnationen gilt.

 

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4. Die physische, dimensionale Realität als Illusion

4.1. Die menschliche Realität

Die menschliche Realität ist nicht realer als andere Realitäten. Alle Realitätssysteme haben ihre Gültigkeit.

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4.2. Das physische Universum

Das den Menschen bekannte physische Universum ist nur eine Deutung von jenen geistigen Vorgängen, die in die dreidimensionale Realität hineinragen.

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4.3. Die physische Illusion der Realität

Die Illusion der physischen Realität des Menschen wird von einer größeren Realität erzeugt. Diese Illusion hat aber einen Sinn.  Dreidimensionale Erfahrung ist aber eine unschätzbare Grundausbildung beim Erfahren von Realität.

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4.4. Was die Dreidimensionalität lehrt

In der Dreidimensionalität lernt der Mensch, wie seine emotionale und psychische Existenz eine Vielfalt physischer Formen hervorbringt. Mit Manipulationen in der psychischen Welt prägt er die physische Form. Auch die Umwelt, die Erde, ist schöpferisch. Ihre natürlich-kreativen Phänomene sind Materialisierungen tiefster seelischer Empfindungen der Menschen.

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Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

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