4.2. Geheimnisse von Schlaf, Traum, Sinn der Träume und andere Realitäten

1.1. Was im Schlaf und Traum geschieht:

Im Schlaf verlässt das schöpferische Bewusstsein den Körper um in andere Realitäten zu reisen. Das geschieht auf geordneten Wegen und in viele vorgezeichnete Richtungen. Nur das einfache Bewusstsein der Atome und Zellen bleibt im Körper.

Während des Träumens dringt der Mensch unbewusst in andere Realitätssysteme ein. In den Schlafteilen ohne Erinnerung steht er auch in Verbindung mit anderen Teilen seiner Identität.

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1.2. Traum und Schlaf: Hohe Aktivität

Das Träumen ist ein Prozess intensiver paranormaler, psychologischer Erfahrung, wobei die endgültige Traumfassung, an die man sich beim Erwachen erinnert, diese Talente maskiert. Der Mensch lernt, studiert und spielt im Schlaf. Er ist hochaktiv und tut alles andere als schlafen. In diesem Untertagebau macht er wichtige Arbeit.

In mancher Hinsicht ruht der Mensch im Wachzustand mehr als in der Nacht, wo er frei seine vielen Fähigkeiten nutzt und die wahre Realität besser erkennt.

Nachts reist das Bewusstsein zu anderen Realitätsebenen und der Mensch wählt aus unendlich vielen wahrscheinlichen Ereignissen die aus, die er am zukünftigen Tag verwirklichen will, und setzt alle psychischen Prozesse in Gang, um sie in die materielle Welt überzuführen.

 

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2. Traum und Sinn

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2.1. Der Sinn des Lebens im Traum

Beim Sinn des Lebens denken viele Menschen nur an ihr Wachleben. In den Traumdimensionen gehen die Menschen aber ebenfalls dem Sinn ihres Lebens nach.

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2.2. Der Sinn der Träume

Im Traum handeln Menschen manchmal schöpferischer, intelligenter, zielstrebiger, wahrhaftiger und erkenntnisreicher als im Wachzustand. Beim Träumen ist sich jede Persönlichkeit einigermaßen der großen Freiheiten bewusst und macht von den inneren Sinnen mehr Gebrauch.

Unbewusst gestaltet der Mensch seine Träume oft so, dass er diese Geisteskräfte üben kann. Erfolgreiche Traumleistungen sind mit Erfolgen im Wachzustand vergleichbar. Durch gezielte Manipulation der Traumwelt kann man sogar die physische Umwelt verändern.

Im Traum ist das Bewusstsein von der Zeit entbunden, daher verwirklichen sich Ideen schnell und ganze Bücher können geschrieben werden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt es zwar, aber alles ist anders geordnet und zugänglich.

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2.3. Die Traum-Ordnung

Wer im Traum keine Ordnung und Zusammenhänge sieht, denkt zu eng in physischen Kontexten und verkennt die spezifische Traumordnung.

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2.4. Ideen-Verwirklichung in Träumen

Im physischen Leben gibt es einen Zeitabstand zwischen einer Idee und ihrer Verwirklichung. Im Traum setzen sich Ideen sofort um. Daher ist Traumforschung der beste Weg, sich vorab mit dem Jenseits vertraut zu machen, wo dies ebenfalls so ist.

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2.5. In Träumen Bekannte treffen

In Träumen kann man Kontakt zu Freunden haben, die in einem anderen Weltteil leben und im Wachzustand Fremde sind.

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2.6. Träume als Mitteilungen für Gruppen

In manchen Träumen geben sich Gruppen, die sich aus früheren Leben kennen und nun andere Wege gehen, einander Mitteilungen. Man teilt eine kollektive Information des früheren Verbandes.

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2.7. Mit Traum-Abenteuern Ziele erreichen

In Traum-Abenteuern kann man gesteckte Ziele erreichen und nach dem Tod setzt sich diese Arbeit fort. Die Vitalität, Kraft und Lebendigkeit des physischen Lebens werden in der Traum- Dimension erzeugt. Der Mensch ist gewissermaßen eine physische Projektion seines Traum-Ich.

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2.8. Im Traum die physische Realität neu aufbauen

Im Traumzustand lernt der Mensch, seine physische Realität täglich neu aufzubauen – so, wie man nach dem Tod lernt, das nächste physische Leben aufzubauen.

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2.9. Im Traum Probleme lösen

Im Traum löst der Mensch seine Probleme. Am Tag ist er sich der Lösungen bewusst, die er im Schlaf gefunden hat. Im Traum setzt er sich auch Ziele, so wie nach dem Tod für die nächste Inkarnation.

 

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3. Das Traum-Ich und das Wach-Ich

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3.1. Das Wachbewusstsein ist wenig schöpferisch

Das Wachbewusstsein allein ist wenig schöpferisch und hat sogar Angst, vom Traum-Ich verdrängt zu werden. Kleine träumerische, kreative Ausflüge im Alltag sind aber wichtig, um das Wachbewusstsein mit Energie aus anderen Systemen zu versorgen. Erst in diesem Zusammenspiel findet Schöpfung in der physischen Welt statt.

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3.2. Das Schlafbewusstsein hat mehr Wissen

Das schlafende Selbst hat viel mehr Wissen als das wachende Selbst. Die scheinbare Trennung ist einfach Folge des gegenwärtigen Entwicklungsstandes des Menschen.

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3.3. Geist und Bewusstsein im Schlaf

Der Mensch ist Geist und dieser Geist hat ein Bewusstsein. Das Bewusstsein gehört also dem Geist an, aber beide sind nicht dasselbe. Der Geist kann sein Bewusstsein ein- und ausschalten. Das Bewusstsein flackert also von Natur aus, nicht aber der Geist. Das Bewusstsein erholt sich auch nicht im Schlaf, sondern wird nur in eine andere Richtung gekehrt.

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3.4. Das Wach-Ich als Träumender

Aus Sicht des Traum-Ich ist das Wach-Ich der Träumer. Das Traum-Ich sendet ihn aus, um physische Erlebnisse zu erleben –  physische Träume.

 

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4. Wie Schlaf- und Esszeiten spirituelle Talente fördern

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4.1. Bessere Schlaf- und Essenszeiten

Die traditionellen Schlaf-Essen-Gewohnheiten des Menschen behindern Spiritualität und paranormale Talente, so erklärt es das geistige Wesen Seth. Sie entfremden ihn von seinem wahren Selbst. Kreative Schlaf- und Essenszeiten mit vielen kleinen Phasen wären besser als wenige große.

Das Bewusstsein würde sich besser an seine Träume erinnern und die Symbolik klarer erkennen, paranormale Talente wie Telepathie und Hellsehen würden zunehmen, die Schöpferfähigkeiten würden mehr angeregt, das Zeitgefühl wäre weniger fest und auch die Gesundheit und Regeneration von Körper und Geist würden sich bessern, so erklärt es Seth.

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4.2. Insgesamt mehr Ruhezeiten

Das Bedürfnis nach Schlaf ist bei Menschen verschieden. Ein bewusstes Bewusstsein braucht aber viele (kurze) Ruhezeiten, wenn es die Realität richtig deuten soll. Der normale Menschen-Alltag mit seinen Traditionen ist weit davon entfernt, Spiritualität zu fördern.

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4.3. Physische Aktivität bei Nacht

Physische Aktivität bei Nacht wirkt anders auf den Körper als am Tag und beides sollte sich ergänzen. In der Nacht ist die Luft anders geladen. Ein Nacht-Spaziergang fördert die Gesundheit und die geheimnisvollen Elemente der Nacht regen die spirituelle Intuition an. Ideen, die im Traum kamen, werden im nächtlichen Wachzustand besser erinnert und beim Spaziergang ausgenutzt.

 

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5. Besondere Phasen in Wachen, Zwischenzustand und Schlaf

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5.1. Zwei Schlaf- und Traumphasen

In der ersten Phase des Schlafs ist das Bewusstsein passiv und nimmt spirituelle Informationen auf. In besonders tiefen Schlafphasen hat man es mit reinen Gefühlen und reinem Wissen zu tun, ohne Symbole, Bilder und Worte.

In der zweiten Phase ist das Bewusstsein aktiv und handelnd. Es übersetzt die spirituellen Informationen in Beispiele und Handlungen, in Träume, die allgemeine Lehren in Ratschläge für eine konkrete Lebenslage umwandeln. Das große Wissen aus Phase eins wird auf einzelne Symbole und viele Traumbilder aufgefächert. Diese bilden ihrerseits ein neues Gesamtkunstwerk, den Traum.

Während das Wachbewusstsein sich nur an Chaos erinnert, erkennt das Traum-Ich intuitiv die innere Ordnung. Träume sind eine multidimensionale Schöpfung. Auch Handlungen aus, die man physisch nicht verwirklichen wollte, lebt man im Traum als Experiment aus.

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5.2. Die hellseherische Zwischenphase von Wachen und Schlaf

Zwischen Schlafen und Wachen gibt es eine undifferenzierte Zwischenphase. Sie kann nur wenige Augenblicke dauern oder eine halbe Stunde. In der Phase ist man passiver, aber offener Empfänger für spirituelle Informationen. Telepathische und hellseherische Botschaften können einen leicht erreichen.

Auch ausgesendete Wünsche sind in dieser Phase besonders wirksam, etwa, welche Fragen und Probleme im Schlaf gelöst werden sollen. Man kann fernen Freunden Botschaften senden, Versöhnungen mit Feinden auf anderen Realität-Ebenen planen, Heilvorgänge im Körper einleiten, Seelenlehrer um Führung bitten und mehr. Besonders beliebt ist es auch, konkrete Wünsche zu äußern und sich passende Träume zu wünschen, denn Träume beschleunigen die physische Verwirklichung.

Die Zwischenphase ist eine Vorstufe, um das äußere Selbst mit dem inneren Selbst zu verbinden. An diese Phase kann sich bewusstes, aktives Scheinträumen anschließen oder eine zweite undifferenzierte Zwischenphase mit Stimmen, Bildern und Gesprächsfetzen, die alle um die Aufmerksamkeit des Individuums werben. Man folgt dann dem einen oder anderen Reiz, erreicht eine tiefere Bewusstseinsebene, empfängt Mitteilungen und wandelt sie in leichte Träume um.

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5.3. Bilder vor geschlossenen Augen im Wachzustand

Von anderen Realitäten und der inneren Welt kann man auch durch Ruhen im Wachzustand etwas erfahren. Vor geschlossenen Augen tauchen laufend Formen auf, die sich fließend und schnell verändern, auch Bilder mit seltsamer Symbolik.

Fürs Wachbewusstsein folgen diese Zeichen keiner Logik und man verbindet sie nicht mit sich selbst. Aber so drücken sich Gedanken und Gefühle aus. Doch auch während man den täglichen Pflichten nachgeht, schweift das Bewusstsein leicht in andere Zustände und man nimmt manchmal seltsame Eindrücke und Bilder auf.

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5.4. Wechselnde Bewusstsein-Zustände physikalisch messen

Der Übergang von einem Bewusstseinsstadium ins andere ist chemisch und elektromagnetisch messbar. Insbesondere in der Zirbeldrüse des Gehirns und bei ihren Botenstoffen geschehen viele Veränderungen, wenn das Bewusstsein sich von der physischen Welt abkehrt und in innere Welten vorstößt. Auch im Wachzustand gibt es unterschwellig Schwankungen zu anderen Bewusstseinsphasen.

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5.5. Die Zwischenphase als Alpha-Ebene im Gehirn

Physikalisch ist die Zwischenphase als Alphawellen im Gehirn messbar. Das Gehirn sendet verstärkt Alphawellen statt die Betawellen des Wachzustands aus.

Alphawellen dienen als Sprungbrett in andere Bewusstsein-Zustände. Ihre undifferenzierte Energie lässt sich beliebig verwenden, doch viele Impulse konkurrieren in dieser Phase um die Aufmerksamkeit des Individuums.

Aus der Tiefe der Persönlichkeit dringen nun viele Winke und Zeichen herauf. Strategische Spontanität ist wichtig, um die richtigen Entscheidungen treffen. Diese bestimmt die weitere weitere Erfahrung, die man nun macht. Bringt man aber Angst in solche Phasen mit, blockiert sie den freien Fluss der Dinge und verzerrt die Symbole.

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5.6. Dunkle Energien in anderen Bewusstsein-Zuständen

In anderen Bewusstsein-Zuständen können sich Energien von ihrer guten oder bösen Seite zeigen. Erlebt man verstörende Phänomene, sollte man sie nicht angstvoll als böse sehen. Ihrer Natur nach sind sie meist neutral. Oft brauchen sie die Energie des Betrachters, um mit ihm in Kontakt zu treten. Daher sollte man einfach die Aufmerksamkeit von dieser Energieform abziehen oder ihr Frieden und Liebe wünschen. Diese Phänomene werden oft durch die eigenen Ängste mit Energie versorgt.

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5.7. Außerkörperliche Erfahrung und Reisen

Prinzipiell kann jeder Mensch zu Lebzeiten außerkörperliche Erfahrungen machen, also mit dem Bewusstsein bewusst den Körper verlassen und wie ein Toter außerhalb des schlafenden Körpers stehen. Das Zeitgefühl draußen kann ganz anders sein als im Körper. Das Bewusstsein kann außerhalb auch viel schneller reisen.

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Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

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