5.3. Das Leben im Jenseits

1.1. Das Leben im Jenseits

Das Jenseits ist nicht traurig, sondern meist viel intensiver und lebensfroher. Der Mensch lernt dort neue Freiheiten kennen und mit ihnen umzugehen, wobei jede Erfahrung individuell ist. Auch all dies ist eine Phase des Lebens. Das Jenseits ist keine Endstation, sondern eine Zwischenstation.

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1.2. Ruhe nach dem Tod?

Der Tod ist aber kein ewiger Ruheort. Man kann zwar eine Zeit lang ausruhen, aber später muss das Bewusstsein seine Fähigkeiten anwenden und sich selbst gegenüber Rechenschaft ablegen, falls es diese Talente im Leben nicht genutzt hat.

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1.3. Freunde und Verwandte nach dem Tod

Nach dem Tod kann man von Freunden und Verwandten begrüßt werden oder auch nicht. Wie alles, ist auch dies eine persönliche Sache. Auch Freunde aus früheren Leben können einen erwarten, falls diese Bindungen tiefer sind.

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1.4. Wahre Gefühle gegenüber Verwandten nach dem Tod

Nach dem Tod sind die wahren Gefühle für die Verwandten offenbar, auch alle Handlungsmotive. Lügen und falsche Liebe gibt es nicht mehr, denn Gedankenlesen ist nach dem Tod normal. Jeder muss sich mit seinen wahren Beziehungen zu Freunden und Verwandten auseinandersetzen.

Umgekehrt kann sich ein scheinbarer Feind bei genauer Betrachtung Respekt und Liebe verdienen. Die Motive des Menschen liegen nach dem Tod offen, ebenso die Gedanken aller Freunde und Feinde. Es liegt nun am Menschen, was er daraus lernt.

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1.5. Anderer Realitäten im Tod

Wie zu Lebzeiten, koexistieren auch im Tod andere Realitäten jenseits der Jenseitswelt der Menschen. Durch den Tod, also den Wechsel der Realität, sind einige der anderen Realitäten aber leichter betretbar.

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1.6. Lebensbewertung nach dem Tod

Nach dem Tod untersucht der Mensch die Struktur seines beendeten Lebens. Er lernt zu verstehen, wie seine Erfahrungen die Ergebnisse seiner Gedanken und Gefühle waren und wie sie auf andere wirkten.

Erst nach dieser Lebensprüfung und dem Erkennen des Sinns seines Lebens zeigen sich ihm die anderen Teile der Seele und er wird sich seines erweiterten Bewusstseins bewusst. Er erkennt nun, wie seine jetzige Persönlichkeit mit seinen anderen („früheren“) Leben zusammenhängt und macht Pläne für das nächste physische Leben oder für den Eintritt in eine andere Realitätsebene.

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1.7.  Neue Inkarnation

Nach einer Zeit im Jenseits gehen viele Verstorbene in neue physische Leben. Eine hochentwickelte Minderheit tritt dagegen in andere Realität-Systeme ein.

 

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2. Seelenführer und Lehrer im Jenseits

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2.1. Lehrer im Jenseits

Ob Himmel, Hölle oder eine andere Szenerie: Im Jenseits gibt es überall Lehrer, die den Verstorbenen die neuen Verhältnisse erklären. Diese Lehrer bekleiden Ehrenämter. Einige gehen dieser Tätigkeit in außerkörperlichen Reisen nach, während ihr Körper schläft. Manche erinnern sich beim Erwachen an ihre Ehrenarbeit, andere nicht.

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2.2. Wie Seelenführer gedanklich Verlorenen helfen

Seelenführer gliedern sich auch in das Chaos-System der gedanklich unerfahrenen Toten ein und helfen aus dem Chaos heraus, doch zuvor müssen sie sich deren Vertrauen erwerben. Großes Feingefühl ist gefragt.

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2.3. Wie man Seelenführer wird

Seelenlehrer sind meist höhere Wesen. Als Seelenführer braucht man eine gründliche Ausbildung sowie hohe Disziplin und psychisches Feingefühl. Andernfalls verliert man sich im halluzinierten Chaos des anderen.

Manche Seelenführer lernen viele Leben lang im nächtlichen Schlaf unter Aufsicht eines erfahrenen Seelenführers. Die Lehrer befinden sich in ihrem eigenen Lern-Zyklus. Die Fortgeschrittenen kennen beide Systeme, das der Reinkarnation und das der Wahrscheinlichkeit.

 

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3. Stationen nach dem Tod

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3.1. Gibt es klare Stationen nach dem Tod?

Jede Erfahrung nach dem Tod ist anders. Aber es gibt ein Eingangsstadium für jene, die noch stark auf die physische Realität eingestellt sind, und für jene, die Ruhe und Erholung brauchen. Auf dieser Jenseits-Ebene gibt es Kurhäuser mit paranormalen Behandlungen und man erklärt den Toten, wie ihre eigenen Gedanken ihren Körperzustand erzeugen.

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3.2. Schulen im Jenseits

Im Jenseits sind auch Ausbildungsschulen, die jedem Menschen die wahre Natur der Realität gemäß seinem Verständnis erklären. Anfangs werden bekannte Konzepte von Religionen verwendet, bevor man die Menschen davon entwöhnt. Es gibt Lehrer für die Grundschule und Lehrer für spirituell Fortgeschrittene. Ebenso gibt es Kurse für jene, die ein neues physisches Leben planen. Man zeigt ihnen, wie man Gedanken in physische Wirklichkeit übersetzt, denn einen Zeitabstand zwischen Entstehung und Umsetzung eines Gedankens, wie man ihn aus dem dreidimensionalen System kennt, gibt es im Jenseits nicht.

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3.3. Intensive paranormale Ausbildung im Jenseits?

Wer bisher keine paranormale Talente bei sich entdeckt hat, denkt, im Jenseits erwarte ihn eine lange Ausbildung. Das muss nicht sein, denn alle Menschen haben unbewusst paranormale Talente, die sie im Traum trainieren. Nach dem Tod ist es noch leichter.

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3.4. Stationen nach dem Tod überspringen?

Nicht jedes Individuum durchläuft alle Stationen nach dem Tod. Spirituell Fortgeschrittene überspringen Erholung und Grundschule und steigen in anspruchsvollere Programme ein. Nur die Selbstprüfung des eigenen Lebens macht jeder. Da Gefühle dabei sehr wichtig sind, ist es gut, wenn einen ein Freund beisteht. Ein Seelenführer nimmt daher meist vorübergehend die Gestalt eines Freundes an.

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3.5. Stationen für spirituelle Menschen nach dem Tod

Hochspirituelle Menschen mit viel Praxis erkennen nach dem Tod schnell die Wahrheit und erfahren schon nach kurzer Zeit von ihren anderen Reinkarnationen. Sie können Persönlichkeiten aus früheren Leben kontaktieren, gewünschte Abschnitte früherer Leben wiedererleben oder ihre Gedanken frei schweifen lassen. Danach kommt eine Selbstprüfung, bei der man die Gesamtleistung von vielen Leben überblickt, ihre Stärken und Schwächen. Am Ende steht die Entscheidung, ob man noch ein physisches Leben möchte.

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3.6. Erkenntnis am Ende des Reinkarnation-Zyklus

Am Ende des Reinkarnation-Zyklus begreift der Mensch, dass der innere Wesenskern der Seele mehr ist als die Summe seiner Reinkarnation-Persönlichkeiten. Diese Persönlichkeiten sind nur Teile des jenseitigen Selbst und stehen nicht in Konkurrenz. Sie waren nur zum Schein getrennt, während man verschiedene Rollen spielte und Fähigkeiten erwarb. Am Ende des Zyklus hat der Mensch ganze Erkenntnis seiner vergangenen Leben.

 

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4. Der Lebensfilm nach dem Tod – von Analyse bis Spielerei

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4.1. Das Leben nach dem Tod noch einmal leben

Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Mensch die Szenen seines Lebens nach dem Tod noch einmal leben, aber nicht zwingend in linearer Form. Er kann Ereignisse verändern und seine Taten perfektionieren, aber nicht wieder in das alte Realitätssystem zu damaligen Bedingungen einsteigen. Durch das Wiedererleben wollen viele Menschen ihr altes Leben besser verstehen. Aber schon zu Lebzeiten stellen sich viele Was-wäre-wenn-Szenen vor.

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4,2. Andere Figuren im eigenen Lebensfilm nach dem Tod

Die anderen Figuren im eigenen Lebensfilm nach dem Tod sind nur Gedankenformen, aber keine Spielfiguren, die man beliebig herumschieben kann. Man muss Rücksicht und Verantwortung walten lassen, denn diese Figuren besitzen leichtes Bewusstsein,  und dieses wird zunehmen. Sie werden ihren eigenen Entwicklungsweg gehen. Alle Wesen sind gewissermaßen Gedankenformen von anderen.

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3. Den alten Lebensfilm perfektionieren

Der Lebensfilm nach dem Tod ist die persönliche Perspektive des Menschen auf eine bestimmte Realität. Wenn er sein Leben aus den physischen Zeitrahmen herausnimmt, kann er es auf viele neue Weisen erleben, denn Ereignisse und Gegenstände sind nicht fest, sondern formbar. Ereignisse lassen sich vor und nach dem Eintreten verändern. Einige Menschen ziehen das Manipulieren, Ausprobieren und Perfektionieren des alten Lebensfilmes einer schnellen Reinkarnation vor oder benutzen es als Studie für eine neue Inkarnation. Diese Perfektionisten wollen ständig zurückgehen und Fehler wiedergutmachen. Sie nutzen das alte Leben als Leinwand und entwerfen ein besseres Bild. Vom Prinzip her machen diese geistige Übung aber viele Menschen. Im Tod ist der Mensch hochaktiv.

 

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5. Der Tod als Gewohnheit

Stirbt ein Wesen viele Male, mit jedem Tod Vernichtung erwartend, und existiert es trotzdem weiter, ist der Tod irgendwann nicht mehr schlimm. Die Wesen lernen die schöpferische Freude des Spiels. Höher entwickelte Wesen und Menschen haben daher keine Angst mehr vor dem Tod und sehen ihn als logische Vollendung ihres Lebens,

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Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

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