5.5. Den Tod schon zu Lebzeiten erfahren

1. Jenseitige Welten zu Lebzeiten

Jenseitswelten sind schon zu Lebzeiten um den Menschen herum. Die physischen Sinne verdecken nur koexistierende Realitäten, aber von diesen bezieht der Mensch die Macht und das Wissen, um mit Problemen der materiellen Welt umzugehen.

Im Alltag reagiert der Mensch unterschwellig auf andere Realitäten.

Um ihn herum gibt es auch andere Stimmen als die der physischen Menschen, aber er hat seine Ohren geschult, sie nicht zu hören. Einst wussten die Menschen mehr über andere Realitäten und das Jenseits, aber in moderner Zeit hat die historische Geschichte vieles ausgelöscht.

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2. Das Jenseits im Traum erfahren

Im Traum hat man mit denselben Dimensionen zu tun wie in der Jenseitserfahrung. An den wichtigsten Teil des nächtlichen Abenteuers erinnern sich Menschen aber nicht, daher kommen ihnen die wenigen Erinnerungen seltsam vor. Doch das Traum-Ich hat wie das Wach-Ich einen großen Erinnerungsschatz. Wie das Wachleben hat auch das Traumleben Kontinuität.

Im Traum kann man vieles, was man nach dem Tod auch kann, etwa fliegen oder alte Freunde besuchen, Seelenführern begegnen, andere unterweisen, sinnvolle Arbeit verrichten, Probleme lösen oder Gedanken schweifen lassen. Alle Träume sind Realität und nicht nur symbolisch.

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3. Den Körper schon zu Lebzeiten verlassen

Außerkörperliche Erfahrung bzw. Astralreisen sind eine gute Vorbereitung auf den Tod. Durch diese Reisen erlebt man die Jenseitswelt sozusagen im Voraus.

Das Bewusstsein kann den Körper schon zu Lebzeiten ganz verlassen. Bei einigen Persönlichkeit führt das zur Desorientierung – die kommt aber sonst nach dem Tod. Manche reden sich die neuen Freiheiten nach dem Tod geradezu aus. Doch würden alle Menschen außerkörperliche Reisen für machbar halten und um die Beweglichkeit des Bewusstseins wissen, würden viele schon zu Lebzeiten den Körper verlassen und viel über das Jenseits lernen.

Aber kollektive Denkgrenzen erschweren es dem Einzelnen sehr. Die sozialen, religiösen und kulturellen Traditionen und Denkverbote der Gesellschaft blockieren solche Erfahrungen von Kindheit an. Man gilt als Verrückter. Bereits zu Lebzeiten kann man auch lernen, seine Wahrnehmung auf andere Realitätsschichten auszudehnen. Im Tod ist dies noch einfacher.

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Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

Mehr zum Thema: Spirituelles Geheimwissen: Seele, Unsterblichkeit, Leben nach dem Tod, Wiedergeburt und Multidimensionales Universum