6.3. Die vielen Leben der Wiedergeburt – das Leben als Bühnenspiel

1.1. Reinkarnation: Das Leben als Schauspiel

Die verschiedenen Reinkarnations-Leben sind mit Schauspielen vergleichbar. Der Mensch ist nur Schauspieler in einem Theaterstück und weiß wenig von der übergeordneten Wirklichkeit. Die Zeitepochen und alle Szenen entwirft er selbst.

Doch viele Menschen sind so von ihren Rollen und Problemen gefesselt, dass sie diese nicht mehr als ihre eigene Schöpfung erkennen. Das Leben ist ein bewegendes Drama aus Freuden und Tragödien geworden.

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1.2. Andere Theaterstücke parallel zum eigenen Leben

Die Menschen der Gegenwart vergessen auch ihre anderen Rollen in ihrer multidimensionalen Realität. Dabei leben sie viele Leben in verschiedenen Zeitaltern mit vielen Kulissen. Diese finden alle gleichzeitig statt, denn lineare Zeit ist eine Illusion. Die parallelen Leben gehören ebenfalls zur Umwelt der Gesamtpersönlichkeit.

 

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2. Gesetze und Lektionen im Schauspiel des Lebens

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2.1. Das individuelle Drehbuch des Lebens

Jeder Mensch hat das Drehbuch seines jeweiligen Lebens selbst geschrieben. Vor der Reinkarnation wählte er Szenerie, Umwelt und Eltern selbst aus. Bei schweren Prüfungen im Leben vergisst er das aber oft und sucht andere Schuldige.

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2.2. Wahl der eigenen Inkarnation und der Lektionen

Jedes Individuum wählt Ort und Zeit in seinem Reinkarnations-Zyklus selber und welche Lektionen es lernen will. Jeder Schauspieler hat seine innere Richtlinie. Manche Menschen bleiben bestimmten Berufen wie dem Priester oder Gelehrten in allen Leben treu, während andere Vielfalt bevorzugen.

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2.3. Der Sinn des individuellen Schauspiels

Im individuellen Schauspiel geht es darum, die tiefen, inneren Wahrheiten und Wünsche durch künstlerische Form zu verwirklichen. Jede Persönlichkeit stellt sich ihre Aufgaben selbst und schafft sich Bedingungen verschiedenster Art, um diese Aufgaben zu meistern.

Die Seele genießt große Ausdrucksfreiheit und verändert ihre Gestalt, um neue Ideen zu verwirklichen. Sie baut sich Welten mit Kulissen, die ihr zweckdienlich für die gewünschte Entwicklung und die Verwirklichung ihrer innersten Wahrheit sind.

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2.4. Der Sinn des kollektiven Schauspiels des Lebens

In jedem individuellen und kollektiven Schauspiel gibt es zentrale Probleme für die Menschheit zu lösen. Jeder Schauspieler arbeitet am Teilproblem eines großen Problems mit und in jedem Schauspiel ist ein Grundthema vorhanden.

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2.5. Gesetze im kollektiven Schauspiel

Neben den Gesetzen fürs individuelle Schauspiel gibt es auch Gesetze fürs kollektive Schauspiel. So haben  sich alle Menschen auf folgende Illusionen geeinigt:

(1) lineare Zeit, (2) unabhängige, objektive Welt, (3) Grenzen von Raum und Zeit, (4) Fokus auf physische statt innere Sinne. Durch all das konzentrieren sich die Menschen auf die äußere Handlung und wenig aufs Innenleben.

 

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3. Das Schauspiel durschauen

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3.1. Erkennen des Schauspiels während der Inkarnation

In besonderen Traum- und Wachzuständen erkennt eine Persönlichkeit, dass sie nur Schauspieler auf einer Bühne ist. Dennoch sollte man das Bühnenspiel ernst nehmen und spielen.

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3.2. Erkennen des Wissens der Seele im Schauspiel

Menschen, die sich während des Spiels intuitiv das große Wissen der Seele erschließen, können ihre Aufgaben im Schauspiel besser lösen. Sie verbessern ihre schauspielerische Leistung und bereichern das ganze Spiel durch starke Energien und Schöpfungen.

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3.3. Erkennen des Rollen- und Spielziels

Jeder Schauspieler muss während des Spiels selbst das Ziel seiner Rolle erkennen und wie er es in den Grenzen der Dreidimensionalität verwirklichen kann. Doch tief in sich kennt jeder den Sinn seines Lebens. Außerdem werden den Spielern alle möglichen Zeichen gegeben.

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3.4. Höhere Wesen als Helfer im Schauspiel des Lebens

Höhere Wesen beaufsichtigen das Schauspiel der Menschen. Manche treten auch als wissende Schauspieler auf. Als Lehrer helfen sie den anderen Schauspielern, die Illusion zu durchschauen.

 

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4. Pausen beim Schauspiel der Reinkarnation

Sinn des Schlafes während der Inkarnation:

Schlaf und Traum dienen zur Erholung und geben dem Schauspieler auch Hilfe fürs Spiel durch die inneren Sinne. Die zweite Art von Pause ist das Jenseits nach dem Tod.

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Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

Mehr zum Thema: Spirituelles Geheimwissen: Seele, Unsterblichkeit, Leben nach dem Tod, Wiedergeburt und Multidimensionales Universum