6.6. Sinn von Leid im Leben – Schicksal oder selbst geschaffen?

Hat Leid im Leben einen Sinn? Das Geistwesen Seth sagt dazu:

—————————————-

1.1. Sinn von Armut

Man sollte nicht sagen: „Die Armen haben ihre Armut selbst gewählt, darum muss man ihnen nicht helfen.“ Diese Einstellung kann leicht ein zukünftiges Leben in Armut einbringen.

Armut und Leid sind auch nicht zwingend der Weg zu spiritueller Erkenntnis oder für die Seele gut. Im Gegenteil. Aber jeder Mensch kennt seine Stärken und Schwächen und plant seine Lebensweise vor der Reinkarnation mit Bedacht. Manche wissen, dass sie unter schwierigen Umständen besser lernen. Viele Menschen lernen aber trotz dieser Planung nichts daraus.

—————————————-

1.2. Sinn von Krieg in der Welt

In einem Kriegsgemälde zeigt der Künstler sein Talent dadurch, dass er Krieg in seiner ganzen Dramatik zeigt. Genauso nutzt der Mensch seine künstlerischen Fähigkeiten, wenn er einen richtigen Krieg inszeniert. Der Mensch ist zuweilen von Zerstörung fasziniert. In Kriegen nutzt er Kreativität für zerstörerische Zwecke, aber er ist selbst hier schöpferisch und kreativ.

—————————————-

1.3. Sinn von chronischen Krankheiten

Die Reinkarnation als chronisch Kranker kann eine Disziplinar-Maßnahme sein, damit man die inneren Fähigkeiten nutzt, die man in einem gesunden Leben vernachlässigt hat. Krankheiten werden nicht von einem Gott verhängt, sondern sind selbst gewählt. Leid führt aber nicht zwangsläufig zu spiritueller Entwicklung. Oft ist Krankheit das Ergebnis von Unwissenheit und Denkfaulheit.

—————————————-

1.4. Sinn von Leid, Krankheit und Schmerz

Leid, Krankheit und Schmerz sind das Ergebnis falscher Verwertung schöpferischer Energien. Sie sind Nebenprodukte des Lernprozesses eines Individuums, von ihm selbst geschaffen.

Leid ist an sich nicht gut für die Seele, es sei denn, man lernt so, ihm ein Ende zu setzen. Das ist sozusagen sein Sinn.

Jeder Mensch muss noch lernen, mit Schöpfungsenergien umzugehen. Viele leiten sie in falsche Kanäle. Der Mensch kann sich auch einen gesunden Körper erschaffen, jedenfalls in einem gewissen Rahmen, denn das Schöpfungssystem lässt ein ausschließliches Nutzen schöpferischer Energien für den Erhalt des physischen Körpers nicht zu, da der Tod zum System dazugehört.

 

————————————————————————-

 

2. Grenzen des Menschen

—————————————-

Die Grenzen der Schöpfungskraft des Menschen

Zwar ist Leid selbst geschaffen, aber im gegenwärtigen Realität-System kann kein Mensch alle Energien seiner Seele voll nutzen, um seine Wunsch-Realität und die höchsten Ideale seiner Multidimensionalität zu materialisieren. Unterschwellig misst der Mensch seine Taten aber an diesem inneren Ideal. Jeder strebt danach, seine innere Identität und deren Gesamtpotenzial perfekt zu verwirklichen.

 

——————————————————————————-

 

3. Schöne Leben und Erfolge

—————————————-

3.1. Gute und schlechte schöne Leben

Es gibt zwei Leben im Glück. Das glanzvolle Leben ist nur ein oberflächliches Spiel, bei dem die Persönlichkeit sich wenig entwickelt. Das sinnvolle glückliche Leben dagegen ist voller spiritueller Freude und kreativer Schöpferkraft.

—————————————-

3.2. Erfolge und Fähigkeiten als Ergebnis früherer Leben

Jeder Erfolg im Leben und jede Fähigkeit wurden in einem vergangenen Leben erarbeitet und stehen dem Menschen rechtmäßig zu. Fähigkeiten aus früheren Leben stehen auch im neuen Leben bereit. Jeder erntet, was er gesät hat.

 

————————————————————————-

 

4. Reflexion über das Leben zu Lebzeiten und im Tod

—————————————-

4.1. Lebenslange Interpretation der physischen Realität

Das ganze Leben lang interpretiert der Mensch die Realität vor seinen Augen – und diese Deutung wirkt auf ihn selber und auf andere zurück. Mit positivem oder negativem Denken stellt man sich seine Steine für die Zukunft. Doch keiner zwingt einem die eigene Lebenserfahrung auf. Diese ist ein Abbild der eigenen Gefühle und Überzeugungen.

—————————————-

4.2. Zeit zur Reflexion in Leben und Tod

Im Leben und im Tod ist Zeit zur Reflexion da, doch wer sie im Leben nicht nutzt, tut es oft auch im Tod nicht. Es ist auch zwecklos zu sagen: „Nach diesem Leben werde ich mich bessern“, denn man stellt schon jetzt die Steine fürs nächste Leben auf.

Gedanken, die man jetzt denkt, dienen für die nächste Existenz als Grundlage. Entscheidungen für künftige Leben können auch im Traumzustand fallen. Jeder Mensch entscheidet schon jetzt über die Umstände seiner zukünftigen Inkarnation.

—————————————-

Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

Mehr zum Thema: Spirituelles Geheimwissen: Seele, Unsterblichkeit, Leben nach dem Tod, Wiedergeburt und Multidimensionales Universum