7.1. Die Planung der eigenen Geburt im Jenseits

1.1. Planung des eigenen zukünftigen Körpers

Es stehen für die Geburt im neuen Leben mehrere Körpertypen zur Auswahl, doch die Seele hat ihre Vorlieben, weshalb deren viele Leben eine individuelle Linie bei den Körpern zeigen.

Auch die Einstellung der Individuen zum Körper ist individuell. Manches wählt gezielt einen hässlichen Körper, um mehr Distanz zum physischen Leben zu wahren.

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1.2. Wie die Persönlichkeit den neuen Körper prägt

Jedes innere Selbst prägt seinem neuen Körper und dessen gesamter genetischer Struktur die Erinnerung an seine früheren physischen Formen auf. Das physische Muster des Körpers verkörpert also die genetische Erinnerung an die ehemaligen physischen Formen des Selbst mit Stärken und Schwächen. Nur dominieren die gegenwärtigen Charakteristika die früheren.

Der Körper baut sich aus Schichten auf, deren oberste die physische Form ist. Verwoben mit ihr sind Unterschichten, die einst zur Persönlichkeit gehörten. Sie sind mit der Atomstruktur des Körpers elektromagnetisch verbunden, schweben aber unzentriert. Sie gehören zum psychischen Erbe. Oft kann man Stärken eines früheren Körpers wachrufen, um heutige Schwächen auszugleichen.

 

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2. Planung der eigenen Geburt

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2.1. Planung der eigenen Empfängnis

Da Planungen fürs neue Leben im Voraus stattfinden, weiß die Persönlichkeit, wann in einer Zeitepoche ihre Empfängnis eintritt. Sie kann dann schon ins Physische eintreten oder bis zur Geburt warten, aber sie wird bereits unwiderstehlich von der Zeitepoche und der Stelle in Raum und Fleisch angezogen.

Manchmal stattet die Seele den künftigen Eltern im Vorfeld einen Besuch ab. In der Zwischenexistenz erhält manches Individuum auch blitzartige Eindrücke seiner künftigen Existenz. Es gibt also nicht nur Geister der Vergangenheit, sondern auch Geister der Zukunft.

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2.2. Bewusstsein des Ungeborenen

Das Baby im Mutterleib hat sein eigenes Bewusstsein, das einfache Körperbewusstsein der Atome. Erst später tritt die Reinkarnation-Persönlichkeit ein, wobei sie den Zeitpunkt gemäß ihrem Charakter wählt.

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2.3. Wann die Persönlichkeit in den Körper eintritt

Die Reinkarnation-Persönlichkeit kann in der Embryo-Zeit, in der Fötus-Zeit oder bei der Geburt in den neuen Körper eintreten. Der Prozess ist individuell und von Erfahrungen früherer Leben bestimmt.

Bei starker Bindung zwischen Eltern und Kind und große Freude auf das physische Leben kann die Persönlichkeit schon bei der Empfängnis eintreten. Solche Menschen arbeiten später gerne mit Erdmaterial und übersetzen Ideen zielstrebig in physische Form.

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2.4. Zentrierung im Körper des Kleinkinds

Die Zentrierung im ungeborenen Körper ist bei jedem Wesen verschieden und eine langsame Anpassung. Ein Großteil des Bewusstseins bleibt beim Ungeborenen noch lange in der Zwischenexistenz.

Auch in der Frühphase des geborenen Babykörpers ist die Persönlichkeit noch nicht ständig im Körper zentriert. Die Herrschaft der Persönlichkeit verstärkt sich erst mit der Zeit.

Von frühen Kindheitserinnerungen weiß man später aber auch deshalb so wenig, weil man große psychische Distanz dazu hat und die Babyprobleme oft nicht als prägend für die Persönlichkeit erlebt.

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2.5. Wissen und Vorlieben bei der Geburt

Wenn der Mensch in einen Körper inkarniert, dann ist der Geist bei der Geburt keine leere Tafel, sondern bereits mit einem großen Erinnerungsvorrat gefüllt. Viele Fähigkeiten sind bereits einprogrammiert, ohne einfach Vererbung zu sein. Auch die Vorlieben und Abneigungen einer Persönlichkeit während einer Reinkarnation gründen stark in Erfahrungen vergangener Leben.

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2.6. Der Schock der Geburt

Die Geburt wirft die Persönlichkeit mit einem Schlag in die physische Realität.

Das ist ein Schock, denn die geistige Existenz im Jenseits ist sanfter. Neue Reize strömen in gewaltigem Ausmaß in das Neugeborene ein. Ein Kampf zwischen dem einfachen Körperbewusstsein und der Persönlichkeit findet statt.

Zuvor wurde das Körperbewusstsein durch die tiefe, biologische Telepathie mit der Mutter unterstützt, das Baby sah sich als Teil des Mutter-Organismus. Diese Illusion ist nun fort ist. Die Geburt ist oft ein größerer Schock als der Tod.

 

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3. Persönlichkeiten, die die Geburt verzögern

Wer den Eintritt in den Körper hinauszögert:

Persönlichkeiten, die sich im Erdenleben nie zu Hause fühlten, zögern den Eintritt in den Körper hinaus. Sie treten erst zur Geburt ein, wobei manche selbst dann der vollen Identifikation mit dem Neugeborenen ausweichen oder zeitlebens Distanz zum Körper wahren.

Einige widersetzen sich der selbst gewählten Inkarnation sogar. Sie machten oft die Erfahrung, dass das physische Leben ihren Wünschen nicht entspricht. Sie ziehen die Zwischenexistenz vor, weil sie in geistigen Realitäten bessere Fortschritte erzielen. Theoretische Problemlösungen interessieren sie mehr als deren praktische Verwirklichung. Es sind Theoretiker statt Praktiker.

Diese theoretisch orientierten Persönlichkeiten haben weniger Talent fürs Arbeiten mit der Materie und interessieren sich mehr für das Prinzip, wie sich Ideen in der Materie manifestieren. Das Erdenleben ist für sie ein Experiment voller Symbole. Sie sind mehr in Ideen und Philosophien als in der physischen Realität zu Hause. Es sind einsame Denker. Dichter und Künstler sind mit ihnen wesensverwandt, schätzen die physischen Werte des Erdenlebens aber mehr.

 

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4. Zentrierung der Seele im Körper zu Lebzeiten

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4.1. Höhepunkt der Zentrierung im physischen Körper

Die Zentrierung im physischen Körper hat irgendwann ihren Höhepunkt. Dieser kann eine Woche oder dreißig Jahre dauern. Danach nimmt die Zentrierung wieder ab und der Schwerpunkt beginn sich auf andere Realitätsschichten zu verlagern.

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4.2. Erschütterung der Zentrierung durch Lebenskrisen

Eine physische Krise, besonders am Anfang oder Ende des Lebens, kann die Identifikation der Persönlichkeit mit dem Körper so erschüttern, dass sie ihn vorübergehend verlässt. Ist der Schock mehr psychologischer Natur, kann sie in ein frühere Reinkarnation-Selbst zurückfallen.

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Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

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