8.1. Götter des Menschen und der multidimensionale Gott

1. Menschliche Gottesvorstellungen

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1.1. Wie der Mensch Gott auf sein Universum eingrenzt

Viele Menschen begrenzen Gott auf den Schöpfer des bekannten physischen Universums und der bekannten historischen Zeitlinie. Sie begrenzen Gott also in Zeit und Raum, dabei gibt es erstens viele unsichtbare andere räumliche Realitäten und zweitens viele andere Zeitlinien, parallel zu der eigenen.

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1.2. Menschliche Gottesbilder

Der Mensch lebt von innen nach außen, was sich auf die Gottesvorstellung auswirkt, die von innen kommt. Der Mensch formt Gott nach seinem Bilde und gibt ihm Eigenschaften, die er bewundert. Meist ist dieses höchste Wesen männlichen Geschlechts, grausam und mächtig.

Dieses göttliche Phantasiegebilde verändert sich aber über die Jahrhunderte und spiegelt das wandelnde Selbstverständnis des Menschen wider, der nun andere Eigenschaften für erstrebenswert hält.

 

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2. Götter als mächtige Energie-Realität

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2.1.Die reale Macht von Götter-Ideen

Ein Mensch sollte vorsichtig bei der Wahl seiner Götter sein, denn diese haben psychische Realität und bestimmen sein Leben mit. Diese Götter herrschen zwar nicht als Personen über ihn, wie der Mensch glaubt, aber es sind mächtige Gedankenformen.

Ein Bündnis mit einem Gott baut starke elektromagnetische Felder auf. Wer sich mit einem Gott verbündet, verbündet sich mit bestimmten Bewusstseinsbildern. Diese sind zuerst kollektiv, aber letztlich seine eigenen, also die persönliche Vorstellung vom Judengott oder Christengott.

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2.2. Wahrscheinliche Götter

Es gibt wahrscheinliche Götter, so wie es wahrscheinliche Menschen und wahrscheinliche Zeitlinien gibt. Diese Götter sind alle Teil von Alles-was ist, also dem abstrakten höchsten Schöpfergeist.

Durch eigene Gedanken und Wünsche hat der Mensch viele wahrscheinliche Götter erzeugt. Sie sind völlig unabhängige psychische Wesenheiten, die auf anderen Realität-Ebenen Gültigkeit haben.

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2.3. Glaube an die einfachen Gottesgeschichten

Für viele Menschen ist es leichter, an die einfachen Gottesgeschichten zu glauben.

Doch ist es aus Sicht mancher höheren Wesen an der Zeit, dass die Menschheit einen Schritt weitergeht und ihr eigenes Bewusstsein und Verständnis von Wirklichkeit erweitert. Die Menschheit ist über das Alter von Kindermärchen hinaus.

 

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3. Der multidimensionale Gott

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3.1. Die Schöpferkraft von Allem-was-ist

Der Begriff Alles-was-ist umfasst alle wahrscheinlichen Gottheiten in all ihren Manifestationen Die Schöpferkraft der eigenen Gedanken des Menschen und seiner Seele ist schon gewaltig. Verglichen damit ist es unmöglich, sich die multidimensionale Schöpferkraft von Allem-was-ist vorzustellen.

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3.2. Die Urgottheit und wahrscheinliche Götter

So wie der Mensch andere Realitäten nicht wahrnehmen kann, kann er auch einige Seiten der Urgottheit nicht erfassen.

Es gibt aber wahrscheinliche Götter, die einige multidimensionale Seiten der Urgottheit reflektieren. Diese nimmt der Mensch als höchste Götter war. Die Urgottheit als Ganzes kann aber in keinem Wesen enthalten sein.

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3.3. Der Gottesbegriff in der multidimensionalen Realität

In der multidimensionalen Realität sind die alten Gottesbegriffe recht sinnlos. Bereits der Ausdruck „ein höchstes Wesen“ ist fragwürdig. Gott ist vielmehr eine Idee, wenngleich eine Idee mit Realität in anderen Dimensionen. Der Gottesbegriff wurde von besonderer Energie erzeugt und sendet seinerseits Energie aus.

Leider glauben Menschen an Ideen nicht so wie an physische Gegenstände. Gott ist zwar eine Idee, aber real, denn Gedankenformen sind viel lebendiger und mächtiger, als Menschen denken. Hinter dem Wort „Gott“ steht ein komplexes, multidimensionales Realitätsgefüge mit vielen Energien und Wahrscheinlichkeiten.

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3.4. Gott als der Schöpfer von allem

Gott ist in erster Linie der Schöpfer von allem – nicht nur eines einzigen physischen Universums, sondern einer unendlichen Vielzahl physischer und geistiger Realitäten.

Gott ist Schöpfer aller Wahrscheinlichkeiten, aller Realitäten und Teil von allen.  Er existiert nicht getrennt von der physischen oder geistigen Realität, sondern ist Teil von ihr. Es ist in allen Realität-Systemen und mehr als die Gesamtzahl aller wahrscheinlichen Realität-Systeme, deren Schöpfer er ist.

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3.5. Gott ist in jedem Wesen

Gott ist in jedem Wesen, sei es groß der klein wie eine Spinne. Gott ist nur durch eine konkrete Existenz erfahrbar und jedes Wesen erfährt Gott, ob man es weiß oder nicht. Gott ist multidimensional.

Andererseits ist er insofern menschlich, als Gott in jedem Menschen ist, und in seinen vielen Ideen gibt es auch die Idee von ihm als Mensch.

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3.6. Gott und die Seelen

Das persönliche, multidimensionale Selbst, die Seele, besitzt durch „Gottes Kraft“ ewiges Leben, ewige Gültigkeit. Die unvorstellbar große Lebenskraft von All-das-was-ist halten die Seele am Leben und unterstützen sie. Dieses innere Selbst ist unzerstörbar. Es hat teil an den Fähigkeiten von Alles-was-ist. Die Seele muss erschaffen, wie sie selbst erschaffen wurde, so will es das große Geben, das hinter allen Existenz-Dimensionen steht.

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3.7. Die innere Erfahrung mit dem multidimensionalen Gott

Das innere Erfahrung mit dem multidimensionalen Gott kann auf zwei Wegen erfolgen. Einmal über die Erkenntnis, dass eine Urgewalt die ganze physische Lebenswelt durchdringt. Zum anderen über die Erkenntnis, dass diese Urgewalt unabhängig von der physischen Lebenswelt existiert.

Jede persönliche Berührung mit dem multidimensionalen Gott bewirkt eine mystische, innerseelische Einheit. Das Individuum erlebt, wie sein eigenes Wesen sich auf die Wirklichkeit ausweitet und wie diese es selber durchdringt. Es fühlt sich nicht mehr getrennt, sondern eins mit allem. Sein Einssein mit Allem-was-ist wird für es offenbar.

In der Erfahrung des Einsseins steigen die Gefühle von Freiheit, Macht und Liebe. Intuitiv fühlt man sich in die Lebenserfahrung anderer Formen ein, ihre Energie- und Gefühlsmuster. Man erkennt, dass das eigene Bewusstsein weit über den Körper hinausreicht, dass auch die Erde als Planet ein Bewusstsein hat und es ein Weltbewusstsein gibt.

Schon biologisch ist der Mensch mit der Erde verbunden. Er ist physisch und chemisch Teil ihrer Natur. Alle Wesen haben die gleichen Atome der Erde und alle Atome haben Bewusstsein. Doch weil alles Bewusstsein in Wechselwirkung steht, stimmt es auch, dass der Mensch die Erde erschaffen hat. Seine psychische Energie hat diese Lebenswelt manifestiert.

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Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

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