8.2. Spirituelle Sprecher, Propheten, die Religionen und das Christentum

1.Spirituelle Sprecher als Lehrer der Menschheit

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1.1. Spirituelle Sprecher als Wegbereiter aller Religionen

Allen Religionen gehen spirituelle Sprecher als Wegbereiter voraus. Sprecher bringen spirituelle Ideen an einzelnen Orten unter die Menschen, bevor sich die kleinen Feuer zu Religionen vereinigen. Schon zur Steinzeit traten sie als Führer auf, wobei viele Sprecher Einzelgänger sind. Auch die Prophetenbücher der Juden enthalten Botschaften von Sprechern. In manchen Jahrhunderten leben viele Sprecher, in anderen wenige.

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1.2. Wissen und Fähigkeiten der Sprecher

Alle Sprecher wissen, wie die Außenwelt aus der Innenwelt hervorgeht. Sie wissen, dass physische Gegenstände sich aus vielen kleinen Bewusstseins-Einheiten zusammensetzen und wie kreative Gedankenkraft Ideen in Materie umwandelt.

Sprecher sind große Redekünstler und sagen ihr Wissen anderen. Mit Symbolen und Worten können sie Menschen stark beeindrucken, wobei ihre spirituelle Botschaft so unverfälscht wie möglich ist.

In Traum, Meditation und erweiterten Bewusstsein-Zuständen erhalten Sprecher erhalten Ausbildung durch höhere Lehrer und Wissen anderer Realitäten. Sie lernen die Gesetze vieler Realität-Systeme und wie man in sie eintritt. Sie kennen die energetischen Schnittstellen der Systeme. Manche dieser Energiepunkte sind auch geografische Energieorte der Erde, welche die Sprecher ebenfalls kennen.

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1.3. Sprecher in Träumen anderer Menschen

In Träumen anderer Menschen treten Sprecher als Helfer und Lehrer auf. Sie vermitteln spirituelle Lektionen und spielen mit dem Träumer seine persönlichen religiösen Dramen durch, indem sie verkleidet als Prophet, historische Persönlichkeit oder als vertrauter Freunde auftreten, je nachdem, wie sie auf ihn den größten Eindruck machen.

Im Traum hat aber jedes Bewusstsein auch ohne Sprecher Zugang zu spirituellen Informationen. Sprecher lehren auch, wie man mit anderen Welten verkehrt, dort Informationen sammelt und zum Besten der jetzigen Persönlichkeit nutzt.

 

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2. Innere und äußere Religionsdramen

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2.1. Religionsdramen

Die vielen Götter, Propheten und religiösen Persönlichkeiten verkörpern die Massenprojektionen der Menschen, die Bedürfnisse in einem bestimmten Zeitalter. Die Propheten erklären die innere Realität, die nach physischem Ausdruck verlangte, für das jeweilige Volk und Zeitalter.

Aber zu keiner Zeit drückt eine religiöse Bewegung die innere Erfahrung aller Individuen aus. Religionen geben jenen, die einer direkten Begegnung mit der Seele misstrauen, nur eine Gedächtnisstütze.

Hinter spirituellen und religiösen Schauspielen in historischen Zeitaltern stehen aber mächtige Wesenheiten, die sich ihrer Rolle bewusst und über das Spiel hocherhaben sind. Jede Kultur hat ihre eigenen Dramen. Das Christus-Drama ist im Universum nur eines von vielen.

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2.2. Das innere spirituelle Drama jedes Menschen

In jedem Menschen spielt sich ein spirituelles Drama ab. Aus den vielen inneren Dramen werden schließlich die großen religiösen Ereignisse der Außenwelt geboren. Die Dramen-Macher höherer Realitäten wissen genau, wovon sich das menschliche Ich beeindrucken lässt und welche Persönlichkeiten eine Botschaft am besten personifizieren.

Die großen religiösen Dramen der Weltgeschichte wurden von höheren Wesen so berechnet, dass sie zu einer bestimmten Zeit die Welt beeinflussen, und zwar mit solchen Symbolen und Ereignissen, die die Menschen am tiefsten beeindrucken. Und das höchste Streben des Menschen offenbart sich als historische Perfektion. Er liebt also perfekte Schauspiele mit perfektem Drehbuch.

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2.3. Jede Realität hat ihr spirituelles Drama

Jede Welt, Kultur, Religion, Zeit und Realität bekommt ihre eigenen spirituellen Schauspiele, um Gotteswahrheiten jedem so zu vermitteln, dass er sie versteht. Spirituelle Ideen werden personifiziert. Das Christus-Drama war nur eines von vielen, ein kosmisches Schauspiel in einer Ecke des Universums zum Wohl der Menschen.

Das gleiche Drama spielt sich woanders in anderer Form ab und wenngleich jedes anders ist, ist es doch das gleiche. Nicht in jedem Realitäts-System erscheint ein Christus, aber die Gottesidee manifestiert sich in jedem System auf eine den Bewohnern verständliche Weise.

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2.4. Grund fürs Christus-Drama

Das Christus-Drama war die Antwort auf ein tiefes Bedürfnis der Menschheit. Sein Ursprung lag in einem anderen Realität-System.

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2.5. Visionen zum Christus-Drama

Das Christus-Drama und andere Personifikationen Gottes zeigte man den Menschen erst im Traum, bevor man den physischen Weg bereitete. Durch Visionen wussten einige Menschen schon im Vorfeld Bescheid und erkannten das Christus-Drama dann in der physischen Wirklichkeit wieder.

Danach kehrten die gewaltigen Energien des Dramas ins Traum-Universum zurück. Durch seine physische Materialisierung hatte es aber an Kraft gewonnen. In persönlichen Träumen spielen die Menschen das Drama noch einmal durch, treten zu den Figuren in Beziehung und erkennen deren wahre Bedeutung.

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Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

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