8.4. Andere Religionen und ihre Nähe an der wahren Realität (nach Seth)

Das Geistwesen Seth sieht die Weltreligionen und ihre Nähe an der spirituellen Wirklichkeit so:

Andere Religionen: Buddhismus, Islam, Judentum und Naturreligionen

Buddha machte Vergleichbares wie Jesus. Er versuchte die innere Wahrheit physisch darzustellen. Der Buddhismus beschreibt die wahre Natur der Realität von allen großen Religionen noch am besten, wobei die Buddhisten die große Individualität und die unzerstörbare Unsterblichkeit der Seele nicht begreifen.

Der Islam bleibt weit hinter den anderen Religionen zurück und gründete sich letztlich auf Taufe durch Gewalt und Blut statt Liebe. Er war auch deshalb so gewalttätig, weil das Christentum so sanft war.

Die Juden hatten eine Sonderrolle. Viele Religionen glaubten an einen Gott wie sie, aber der höchste Gott der anderen Religionen war viel nachsichtiger. Der Gott der Juden dagegen war ein zorniger, gerechter und manchmal grausamer Aufseher. Er demonstrierte seine Allmacht über die Natur und Feinde wie ein Kind und wurde der Bundesgenosse des Menschen gegen sie.

Die früheren Religionen der Naturvölker hatten die Realität besser erkannt. Dort gab es als höchstes Wesen einen Geist, der alles durchdringt. Der Mensch war ein Beobachter der Natur, der ihren göttlichen Geheimnissen lauschte.

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2. Die frühere Einheit mit der Natur

Lange vor der biblischen Zeit fühlte sich der Mensch als Teil der Natur. Sie erschien ihm als Erweiterung seines Selbst. In dieser Zeit sprach er noch vertraulich mit Geistern, Vögeln und Bäumen, wissend, dass die Wesen auf einer tieferen Realität-Ebene seine Kommunikation verstanden. Er kannte das Gefühl des Einsseins, fühlte keine Trennung. Damals gab es auch keine Angst vor dem Tod, weil man den Bewusstsein-Zyklus kannte.

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3. Die Trennung von der Natur

Irgendwann wollte der Mensch etwas Neues machen und verließ den sicheren spirituellen Rahmen. Er verdrängte seine Intuition und wurde auf neue Weise kreativ.

In seiner Vision wollte er ein neues Reich begründen. Dafür wandte er sich von der Innenwelt der Seele ab und konzentrierte sich auf die Außenwelt. Er erklärte die Natur als etwas von ihm Getrenntes und erschuf sich einen äußeren Gott als Bündnispartner, wie in der Bibel beschrieben. Gott wurde zu einer Idee, die unabhängig vom Individuum war, ein Spiegelbild des erstarkenden Ich des Menschen, mit all seinen geistigen Gaben, Gewalttätigkeit, Machtdrang und Herrschaftslust.

Dennoch war dieses Experiment eine Evolution des Bewusstseins, das die Erfahrung der Menschen, ihre Realität und auch andere Realitäten bereicherte. Mit Christus kam dann ein neues Zeitalter, wo man das lange verdrängte Bedürfnis nach Liebe und Vergebung wieder lebte.

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Literatur: „Gespräche mit Seth – von der ewigen Gültigkeit der Seele“ (von Jane Roberts)

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